Die SpVgg Erlangen stellt die Weichen für die kommende Saison und setzt konsequent auf Kontinuität. Der Verein verlängerte die Zusammenarbeit mit allen Trainern. In der Bezirksliga bleiben Lukas Gerstle und Co-Trainer David Kühl verantwortlich, die Reserve betreuen weiterhin Frank Grupp und Gernot Pörschmann. Abteilungsleiter Holger Müller begründet die Entscheidung klar: „Wir haben mit allen Trainern verlängert, weil wir vom gemeinsamen Weg überzeugt sind. Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut und schafft Vertrauen. Außerdem stehen wir ja auch für Kontinuität.“
Holger Müller will einen konstant guten Fußball spielen und noch einen Platz in der Tabelle nach vorn.
anpfiff.info/Sebastian Baumann
Zufriedene Bilanz und ehrgeiziger Ausblick
Sportlich zeigt sich die SpVgg Erlangen mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. Platz vier in der Bezirksliga spiegelt die Konstanz der Mannschaft wider. „Mit Rang vier sind wir hochzufrieden. Wenn die Erste am Ende noch einen Platz nach oben klettert, nehmen wir das natürlich gerne mit.“ Der Verein möchte den erfolgreichen Kurs fortsetzen und gezielt an kleinen Stellschrauben drehen, um sich weiter zu verbessern. Beide Mannschaften sollen erneut stabil auftreten und eine ordentliche Runde spielen.
Auch für die kommende Saison formuliert die SpVgg Erlangen ihre Ziele bewusst realistisch. Der Verein blickt zwar nach oben, verzichtet aber auf Aufstiegsdruck. „Wir schauen natürlich nach oben, aber ein Aufstieg ist bei unseren Möglichkeiten keine Pflicht.“ Müller ergänzt: „Die Landesliga wäre in der aktuellen Konstellation sehr reizvoll, doch wir wollen vor allem konstant spielen und uns weiterentwickeln.“ Der Ehrgeiz im Kader ist klar erkennbar: „Die Spieler sind erfolgshungrig und wollen eine gute Saison abliefern.“
Moritz Müller (vorn) hat die Spieli im Winter verlassen.
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Verlust auf der Außenbahn – Rückkehr im Mittelfeld
Personell muss die SpVgg Erlangen einen schmerzhaften Abgang verkraften. Außenbahnspieler Moritz Müller verlässt den Verein aus studienbedingten Gründen und wechselt nach Bayreuth, um sein Zahnmedizinstudium abzuschließen. „Moritz war sportlich und menschlich eine Granate für uns. Sein Abgang ist ein großer Verlust.“
Positive Nachrichten gibt es hingegen von Julian Pravdic. Der offensive Mittelfeldspieler kehrt nach einem Kreuzbandriss zurück und erweitert die Optionen im Zentrum. Der Verein erhofft sich durch ihn zusätzliche Impulse für das Offensivspiel.
Kreispokal fest eingeplant
Neben dem Ligaalltag richtet die SpVgg Erlangen den Blick auch auf den Kreispokal. Im Halbfinale wartet am 1. März der FC Schnaittach. „Der Kreispokal ist ein klares Ziel für uns.“ Noch steht das Spiel jedoch unter Vorbehalt. „Die Wetterverhältnisse erschweren aktuell den Trainingsbetrieb. Ob gespielt werden kann, bleibt abzuwarten aus meiner Sicht.“ Die Spieli hat eine starke Vergangenheit im Pokal im letzten Jahrzehnt. Zwischen 2014 und 2018 stand die Mannschaft jeweils im Finale und konnte zweimal den Titel erringen. Der soll im Jahr 2026 jetzt wieder nach Erlangen wandern.