Zurück in der Erfolgsspur: Stadeln mit 3:2-Kärwasieg gegen Eintracht Bamberg - fussballn.de
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Artikel veröffentlicht am 29.08.2025 um 21:35 Uhr
Zurück in der Erfolgsspur: Stadeln mit 3:2-Kärwasieg gegen Eintracht Bamberg
SPIELTAG AKTUELL Stadeln zeigte sich von der jüngsten 0:2-Pleite in Neumarkt gut erholt und kehrte durch einen 3:2-Kärwasieg gegen den FC Eintracht Bamberg in die Erfolgsspur zurück. Der FSV ließ sich dabei vom frühen Rückstand durch Linz (11.) nicht verunsichern und drehte bis zur Pause durch Pulkrabek, Siefert und Weber (Elfmeter) das Spiel. Bamberg verkürzte durch Ljevsic vom Punkt (54.), die Zähler blieben aber am Kronacher Wald.
Von Michael Watzinger
Der FSV Stadeln ist nach einem 3:2-Heimsieg gegen Eintracht Bamberg zurück in der Erfolgsspur und hatte nach dem Kärwaspiel allen Grund zur Freude.
fussballn.de / Oßwald
Stadeln begann im Kärwa-Spiel engagiert und versprühte gleich zu Beginn bei einigen ruhenden Bällen Gefahr. Dann aber befreiten sich die Gäste aus Bamberg und gingen nach elf Minuten prompt mit dem ersten Schuss in Führung, als Linz von der Strafraumgrenze flach in die linke Ecke traf. Die Hausherren zeigten sich aber nicht geschockt und kamen postwendend zum Ausgleich, als Kapitän Luca Pulkrabek eine klasse Zieglmeier-Flanke von rechts sehenswert einnickte (12.). In einer insgesamt recht chancenarmen Partie setzte dann nach 22 Minuten Torschütze Pulkrabek zum Sololauf durch das Mittelfeld an und setzte im Anschluss Siefert in Szene, welcher Gäste-Keeper Willert an alter Wirkungsstätte umkurvte und aus spitzem Winkel zum 2:1 einschob.

Stadelns Angreifer Leon Siefert (in rot) war gerade im ersten Abschnitt ein steter Unruheherd und mit einem Treffer sowie einem herausgeholten Strafstoß ein wichtiger Faktor für die 3:1-Pausenführung seines FSV.
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Noch besser wurde es für den Aufsteiger sechs Zeigerumdrehungen später, als Hering einen tiefen Ball in den Bamberger Strafraum spielte, Siefert nachsetzte und nach einem Missverständnis der Gäste abschließend von Keeper Willert zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Weber sicher zum 3:1 - zugleich die Pausenführung, da auf der Gegenseite Strasser aus aussichtsreicher Position klar verzog (41.).

Nach dem Seitenwechsel suchte Bamberg die Lücke, Stadeln ließ kaum etwas zu, nutzte umgekehrt aber Umschaltmomente nicht mehr so konsequent wie noch vor dem Seitenwechsel.

Stadelns Defensive um Max Hering (in rot) ließ den Gästen aus Bamberg nur selten Raum zur Entfaltung.
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Nach 54 Minuten agierte FSV-Abwehrspieler Zieglmeier an der rechten Strafraumseite zu ungestüm und brachte Gäste-Akteur Schmitt zu Fall - wieder gab es Strafstoß. Ljevsic verwandelte platziert ins linke Eck und sorgte so mit dem Anschlusstreffer für neue Spannung. In der Folge lief Bamberg immer wieder an, die Hausherren verteidigten aber konsequent und ließen nur wenig zu. Nach 68 Minuten schoss Zeitler aus halbrechter Position am langen Eck vorbei, eine Viertelstunde vor dem Ende tauchte FSV-Keeper Döllfelder einen platzierten Reischmann-Distanzschuss aus dem rechten Toreck, viel mehr Gefahr sollte für das Stadelner Tor allerdings nicht aufkommen.

In der 75. Minute tauchte Stadelns Schlussmann Manuel Döllfelder hier einen der wenigen Bamberger Abschlüsse aus der Ecke. Am Ende stand auch deshalb ein knapper 3:2-Heimsieg der Dedaj-Elf geschrieben.
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Einen Schreckmoment hatte die Dedaj-Elf dann in der Nachspielzeit aber doch noch einmal zu überstehen, als die Gäste nach einem Kopfball im Anschluss an einen Eckball vehement einen Handelfmeter forderten - die Pfeife des Unparteiischen Jonas Kohn blieb diesmal allerdings stumm (93.). So blieb es am Ende beim knappen 3:2-Kärwa-Heimsieg des FSV Stadeln, der damit in die Erfolgsspur zurückkehren konnte.

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8. Spieltag, Bayernliga Nord


Tabelle Bayernliga Nord

Pl.
Team
Sp
Tore
Pkt
2
7
18:11
15
6
6
15:10
13
8
7
11:6
11
9
7
14:7
10
10
8
14:14
9
12
7
7:15
7
16
7
13:24
3
Bei punktgleichen Teams: Sondertabelle der Punktgleichen

Spielstenogramm

Tore: 0:1 Linz (11.), 1:1 Pulkrabek (12., Zieglmeier), 2:1 Siefert (22., Pulkrabek), 3:1 Weber, Foulelfmeter (28.), 3:2 Ljevsic, Foulelfmeter (54.)
Gelbe Karten: Weber (62.), Ahmed (68.), Döllfelder (90.+4) / Willert (27.), Kraußold (31.), Zeitler (62.), Nüßlein (87.), Reischmann M. (90.+1), Kettler (90.+2)
Zuschauer: 780 | Schiedsrichter: Jonas Kohn (SC Germania Amberg)

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