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Oder dein Kind trainiert in einem Verein und du merkst: Da geht noch mehr, als Fußball zu lieben und später https://ivibet.com/de Wetten ausprobieren. Dann könnte ein Trainerjob im Amateurbereich genau das Richtige für dich sein. Du musst kein Profi sein, um ein guter Coach zu werden. Es geht vor allem um Lernbereitschaft und Spaß am Umgang mit Menschen. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du deinen Einstieg als Trainer:in im Amateurfußball schaffst – Schritt für Schritt.
Warum überhaupt Trainer:in werden?
Trainer:in zu sein ist mehr als nur Übungen aufbauen. Du begleitest Menschen auf ihrem Weg – egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene. Du schaffst Gemeinschaft, gibst Halt, motivierst. Und du wächst dabei auch selbst. Viele Eltern steigen ein, weil sie ihre Kinder unterstützen wollen. Andere wollen nach der aktiven Karriere etwas zurückgeben. Beides sind perfekte Gründe. Wichtig ist nur: Du hast Bock, Verantwortung zu übernehmen.
Was du mitbringen solltest
Du musst kein Ex-Profi sein. Aber ein paar Dinge helfen dir beim Start:
- Verlässlichkeit: Du bist da, wenn Training ist.
- Geduld: Gerade bei Kindern brauchst du Ruhe und Verständnis.
- Kommunikation: Du kannst erklären, zuhören und motivieren.
- Teamgeist: Fußball ist Teamsport – auch auf der Trainerbank.
- Interesse am Lernen: Taktik, Psychologie, Methodik – man lernt nie aus.
Wo du anfangen kannst
Am einfachsten ist der Einstieg über einen Verein. Sprich die Jugendleitung oder Trainer:innen an. Viele Clubs suchen händeringend Unterstützung – vor allem im Nachwuchsbereich. Du kannst oft erstmal als Co-Trainer:in einsteigen. Manche Vereine bieten auch interne Schulungen oder Hospitationen an. Frag auch nach Versicherungsschutz. Als Trainer:in im Verein bist du in der Regel über Landessportbund versichert.
Erste Lizenzen – Was brauchst du?
Für die ganz Kleinen brauchst du meist noch keine Lizenz. Aber wenn du länger dabei bleiben willst, lohnt sich eine Ausbildung. Die erste Stufe heißt oft „Kindertrainer-Zertifikat“ oder „Basis-Coach“. Das kannst du beim Fußballverband deines Bundeslandes machen. Dauer: meist nur wenige Tage – teilweise sogar online.
Danach gibt’s:
- C-Lizenz: Für Jugend- und Amateurteams.
- B-Lizenz: Für leistungsorientierte Mannschaften.
- A-Lizenz: Für höhere Amateurligen oder semiprofessionelle Teams.
Für den Start reicht meist die C-Lizenz. Die Inhalte: Trainingsaufbau, Motivation, Technik, Taktik, Kommunikation.
Zeit für dein erstes Training
Es gibt viele Übungsdatenbanken online – zum Beispiel beim DFB oder auf YouTube. Wichtig beim Aufbau:
- Warm-up: Spieler:innen aktivieren und Verletzungen vermeiden.
- Hauptteil: Technik, Spielformen, Taktik.
- Cool-down: Auslaufen, Dehnen, kurze Reflexion.
Nutze besonders bei Kindern viele kleine Spiele, Wettkämpfe oder Challenges. Kinder wollen rennen, lachen, Tore schießen. Das Taktikbrett kommt später.
Der Umgang mit den Eltern
Eltern sind oft Fans, Fahrer und Kritiker zugleich. Als Trainer:in brauchst du Fingerspitzengefühl. Sag klar, was du brauchst – und was nicht. Eine kurze Elternrunde zu Saisonbeginn hilft oft viel. Besprich:
- Trainingszeiten
- Umgang mit Spielzeiten
- Verhalten am Spielfeldrand
- Kommunikation bei Problemen
Motivation statt Druck
Viele Kinder verlieren die Lust am Fußball, weil der Druck zu groß wird. Du kannst das ändern. Lobe, auch wenn was schiefgeht. Setz Ziele, aber mach sie erreichbar. Sprich mit deinen Spieler:innen – nicht nur über Fußball. Wer sich wohlfühlt, bleibt länger und bringt mehr Leistung. Bei Älteren gilt dasselbe. Auch Erwachsene spielen aus Freude. Klar darf man ehrgeizig sein – aber nie auf Kosten des Teamgeists. Sei ein bisschen Psychologe!
Ohne Fehler geht es nicht!
Auch du wirst Fehler machen. Training, Aufstellung, Kommunikation – niemand ist perfekt. Wichtig ist: Sei ehrlich zu dir selbst. Hol dir Feedback. Frag Kolleg:innen, Eltern oder sogar die Kids. Du wächst mit jeder Einheit.
Was du zurückbekommst
Du gibst Zeit, Energie und manchmal Nerven. Aber du bekommst auch viel zurück:
- Strahlende Augen nach einem Tor
- Dankbare Eltern
- Zusammenhalt im Team
- Echte Entwicklung – bei dir und deinen Spieler:innen
Trainer:in sein ist keine Pflicht. Es ist ein Privileg. Los geht’s – die Pfeife wartet schon.
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