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Ligapokal, Gruppe 7: Fischbach kampflos in der nächsten Runde

Zabo arbeitet sich spät ins Halbfinale

Die SpVgg Zabo Eintracht (in weiß, Archivbild) um Kapitän Daniel Scaiano zog dank eines späten Treffers gegen den ASV Buchenbühl ins Halbfinale des Ligapokals ein. | Foto: fussballn.de
Die SpVgg Zabo Eintracht (in weiß, Archivbild) um Kapitän Daniel Scaiano zog dank eines späten Treffers gegen den ASV Buchenbühl ins Halbfinale des Ligapokals ein. | Foto: fussballn.de

Am Ostermontag stand in der Gruppe 7 des Ligapokals nur eine Partie auf dem Spielplan, da der TSV Altenfurt zum Derby gegen den TSV Fischbach nicht antrat, und dem TSV somit das Halbfinal-Ticket überließ. Außerdem wurde die Partie zwischen Vatanspor und dem SV Eyüp Sultan auf Mittwoch kommende Woche (26.04.2017) verlegt, Heroldsberg und Falke stehen sich erst am 4. Mai gegenüber. Im einzigen Spiel des gestrigen Nachmittags setzte sich die SpVgg Zabo Eintracht in einem umkämpften Match letztlich mit 2:1 beim ASV Buchenbühl durch und zog in die Runde der letzten Vier ein.

ASV Buchenbühl - SpVgg Zabo Eintracht 1:2 (0:1)

Beim einzigen Viertelfinalspiel am völlig verregneten Ostermontag empfing der ASV Buchenbühl die SpVgg Zabo Eintracht. Während die Buchenbühler den Ostersamstag frei hatten, musste Zabo bei der DJK Falke II zum Nachholspiel der A-Klasse 6 antreten und ging letztlich zwar mit dem Schub vom 2:1-Derbysieg ins Spiel, gleichzeitig aber auch mit der nahezu gleichen Elf. Ungeachtet dessen übernahmen die Gäste direkt das Kommando im Spiel und erspielten sich gleich zu Beginn einige gefährliche Torraumszenen durch die quirligen Liewald, Ahmed und Malm, blieben allerdings letztlich zu wenig zwingend und zu schlampig beim letzten Pass. Die Buchenbühler beschränkten sich aufs Kontern und setzten bei Ballbesitz der Gäste auf hohes Pressing durch Poschner und Senol, welches die Zaboraner ein ums andere Mal in Verlegenheit brachte. Genauso wie auf der Gegenseite konnte die Heimelf aber bis auf einen Distanzschuss nach Ballgewinn durch Senol und einen abgefälschten Schuss durch Kapitän Pirovic zu wenig zwingende Torchancen für sich notieren.

Beide Mannschaften hatten sich schon fast auf das Unentschieden zur Halbzeit geeinigt, als Malm einmal mehr Tempo aufnahm und von rechts in den Strafraum flankte. Der Buchenbühler Abwehrchef Moschny konnte zwar klären, doch der Ball landete 20 Meter vor dem Tor bei Fernando. Dieser legte direkt quer auf Scaiano, welcher den Ball mit links an den rechten Innenpfosten platzierte, von wo aus der Ball ins Tor ging.

Der ASV Buchenbühl (hier in orange, Archivbild) musste sich im Ligapokal-Viertelfinale der SpVgg Zabo Eintracht knapp mit 1:2 geschlagen geben. | Foto: fussballn.deDer ASV Buchenbühl (hier in orange, Archivbild) musste sich im Ligapokal-Viertelfinale der SpVgg Zabo Eintracht knapp mit 1:2 geschlagen geben. | Foto: fussballn.de

Nach der Halbzeitpause drängten die Gäste auf die Entscheidung und dominierten mit kontrolliertem Ballbesitz die Partie, blieben aber weiterhin zu ungefährlich vor dem Tor der Buchenbühler. In der 64. Minute lag dann aber die Vorentscheidung in der Luft. Der eingewechselte Schreiner setzte sich technisch hochklassig im Strafraum durch und legte alleine vor Schlussmann Reutter quer auf Lingeswaran, welcher aus fünf Meter nur die Oberkante der Latte statt das leere Tor traf. Diese Chance sollte der Partie noch eine Wendung geben. Die Zaboraner wirkten zunehmend müde, während die Buchenbühler nun aggressiver nach vorne spielten. In der 70. Minute hatte die Heimelf den Torschrei auf den Lippen, doch den schönen Kopfball von Kapitän Pirovic konnte Singh auf der Linie klären. Die Gastgeber erarbeiteten sich in der Folge viele Standards und kamen in der 78. Minute eben durch solch einen zum insgesamt verdienten Ausgleich. Vogel trat einen Freistoß von der Außenkante des Strafraums frech und gekonnt ins lange Eck und ließ Nitsche so keinerlei Abwehrchance.

Das Elfmeterschießen lag bereits in der Luft, als Kiefer aus der eigenen Hälfte einen 40-Meter-Pass auf Malm schlug. Dieser glaubte den Ball bereits an dem herausstürmenden Reutter verloren zu haben, doch der Schlussmann rutschte aus, kurz bevor er an den Ball kam. Malm schaltete schnell und konnte vom rechten Strafraum nun ungestört ins verwaiste Tor einschieben – die erneute Führung für die Gäste aus dem Nürnberger Osten. Buchenbühl mobilisierte nochmals alle Kräfte, konnte die Niederlage allerdings nicht mehr verhindern und musste Zabo somit den Vortritt ins Halbfinale lassen.

TSV Altenfurt - TSV Fischbach 0:X

Der TSV Altenfurt konnte im Heimspiel gegen den TSV Fischbach keine Mannschaft stellen und musste das Spiel absagen. Der TSV Fischbach zieht somit kampflos in das Halbfinale des Ligapokals ein.

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