Manfred Dedaj muss sich nach der Niederlage in Würzburg auf die Relegation einstellen, auch wenn es noch eine rechnerische Chance auf den direkten Klassenerhalt gibt.
fussballn.de / Strauch
FSV Stadeln
Mammutaufgabe im letzten Heimspiel
Die Chance auf den direkten Klassenerhalt ist für den FSV Stadeln nach der 0:1-Niederlage im Kellerduell in Würzburg am vergangenen Samstag auf ein Minimum gesunken. "Wir haben in einem schwachen Bayernliga-Spiel zu wenig auf den Platz gebracht. Letztlich war es enttäuschend, gerade vor der Kulisse muss man besser dagegenhalten. Es war sehr viel Krampf. Und dann reicht eben auch wieder ein Fehler, um das Spiel zu verlieren", bilanziert FSV-Trainer Manfred Dedaj, der im regulär letzten Heimspiel der Saison am Samstag mit dem Tabellenweiten ASV Cham einen Aufstiegskandidaten erwartet. "Die werden mit Vollgas kommen, das ist klar. Wir müssen zwangsläufig rotieren, haben derzeit einige Kranke und Verletzte. Und dennoch wollen wir dranbleiben, es ist unser letztes Heimspiel, auch wenn es nicht einfach ist", will Dedaj die Partie nicht abschenken, hat aber freilich auch das realistische Szenario einer Saisonverlängerung im Blick: "Wir müssen die Kräfte bündeln, auch im Hinblick dann auf eine mögliche Relegation!" Glück im Unglück hatte indes Kapitän Luca Pulkrabek, dessen Knieverletzung aus der Partie gegen den ATSV Erlangen sich "nur" als ein Meniskusanriss entpuppte.
Es fehlen: Hahn (Sprunggelenksverletzung), Koch (beruflich verhindert), Köstler (Adduktorenverletzung), Pulkrabek (Meniskusverletzung), Siefert (Syndesmosebandverletzung), Weber (private Gründe)
Aufgebot letztes Spiel FSV Stadeln (ASV Cham, 09.05.2026):
Döllfelder,
Zieglmeier,
Hering,
Perst D.,
Hahn (70.
Ahmed),
Hennemann,
Avci (81.
Steinbacher),
Kaiser (88.
Aletic),
Stöß,
Höhenberger,
Rukiqi (90.
Dichev) /
Walzer,
Roßa,
Winner
Expertentipp von Marco Galuska
1:3