Niklas Körber und der SVG Steinachgrund stemmen sich weiter gegen die Abstiegszone. Das 1:1 in Weißenburg reichte zum Verbleib über dem Strich vor dem aktuellen Spieltag.
Dominik Geiswinkler
SV Gutenstetten-Steinachgrund
Fluch oder Segen gegen die Wundertüte?
Im absoluten Sechs-Punkte-Spiel konnte der SV Gutenstetten-Steinachgrund in Weißenburg am Ende zumindest noch zum 1:1 ausgleichen. "Wie ein Sieg fühlt sich der späte Ausgleich für uns nicht unbedingt an,
aber es war dennoch extrem wichtig, das 1:1 noch erzielt zu haben,
wenngleich auch wieder mal mehr drin gewesen wäre", schaut SVG-Spielleiter Stefan Marek zurück und hat dabei freilich auch einen vergebenen Elfmeter im Gedächtnis. Zunächst einmal ist Gutenstetten wieder einmal in der Beobachterrolle, wie sich die Konkurrenz schlägt, ehe man selbst am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den ASV Weisendorf nachlegen kann oder muss. "Jedes Spiel ist in der momentanen Situation wichtig.
Unabhängig davon, was die Konkurrenz macht, sollten wir nur auf uns schauen und
versuchen, so viele Punkte wie möglich zu holen", so Marek. Der Gegner kann tabellarisch gesehen frei aufspielen. Ob das ein Vorteil ist, muss sich zeigen: "Weisendorf ist immer eine kleine Wundertüte. Es kann Fluch oder Segen sein, dass es bei ihnen nur noch um die goldene Ananas
geht. Wir werden alles daran setzen, unsere kleine Serie mit zwei nicht
verlorenen Partien fortzusetzen."
Es fehlen: Meleleo (Knieverletzung)
Aufgebot letztes Spiel SV Gutenstetten-St. (TSV 1860 Weißenburg, 04.04.2026):
Hurler,
Kuhr,
Kolenovic (86.
Deininger B.),
Kahrimanovic,
Körber,
Kemenni (55.
Pauly),
Drießlein,
Odobasic L.,
Rückel,
Lunz D.,
Kölz /
Uhrlau,
Gembruch,
Huber,
Kraft,
Zenginer,
Heinlein
Expertentipp von Marco Galuska
1:1
Niko Bogade (vorn) traf zur Führung gegen Forchheim.
Lukas Götz
ASV Weisendorf
Weisendorf will sich endlich belohnen
Der ASV Weisendorf zeigte gegen den Tabellenzweiten Forchheim eine starke Leistung, blieb aber erneut ohne Sieg. Vor dem Nachbarschaftsduell in Gutenstetten fordert der spielende Co-Trainer Andreas Schmidt mehr Konsequenz – und endlich wieder drei Punkte.
Das 1:1 gegen den Tabellenzweiten aus Forchheim fühlte sich beim ASV Weisendorf wie ein kleiner Fortschritt an – und gleichzeitig wie eine verpasste Chance. Gegen eine der stärksten Offensiven der Liga präsentierte sich die Mannschaft defensiv stabil, ließ kaum klare Möglichkeiten zu und überzeugte vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit.
„Das war ein Schritt in die richtige Richtung, gerade von der Mannschaftsleistung. Es war ein sehr geschlossener Auftritt“, ordnete Andreas Schmidt die Partie ein. Besonders die Arbeit gegen den Ball stimmte: „Wir haben gegen eine der besten Offensiven der Liga echt leidenschaftlich verteidigt und uns in alles reingeworfen.“
Trotzdem blieb am Ende wieder nur ein Punkt – und damit die Erkenntnis, dass der Aufwand aktuell noch nicht in Siege umgemünzt wird.
Stabile Leistung als Grundlage
In den vergangenen Wochen ließ Weisendorf immer wieder Ansätze erkennen, ohne sich dafür zu belohnen. Auch gegen Forchheim zeigte sich das bekannte Bild: hohe Laufbereitschaft, gute Ordnung – aber am Ende fehlte das entscheidende Erfolgserlebnis.
„Es war gut, aber am Ende halt trotzdem kein Sieg. Also wieder nichts gewonnen“, brachte Schmidt die Situation nüchtern auf den Punkt. Die fehlende Punkteausbeute bleibt damit das zentrale Thema rund um den ASV. Gerade deshalb gewinnt die Leistung gegen den Tabellenzweiten an Bedeutung. Sie soll als Basis dienen, auf der die Mannschaft nun aufbauen will. Denn klar ist auch: In dieser Liga reicht eine solide Leistung selten aus, um Spiele zu gewinnen.
Fokus liegt auf der eigenen Leistung
Vor dem anstehenden Nachbarschaftsduell in Gutenstetten hält sich Schmidt bewusst zurück, was den Gegner betrifft. Der Blick richtet sich klar auf die eigene Leistung und nicht auf den Gegner.
Aufgebot letztes Spiel ASV Weisendorf (Jahn Forchheim, 04.04.2026):
Schütz 1,8,
Weghorn 2,5,
Schmidt 2,0,
Steidl J. 3,3 (74.
Fierus T. 3,1),
Weße 2,9,
Scharschmidt 2,8 (86.
Ademi),
Geyer 2,5 (90.
Trapp),
Beuschel 2,7,
Bogade 2,0,
Rastoder A. 2,9 (46.
Selmani Ar. 3,0),
Schieb 3,0 (63.
Wild 3,2) /
Limmeroth,
Gerischer,
Schmidt T.
Expertentipp von Sebastian Baumann
0:2