von KSD Hajduk
Die Begegnung zwischen dem KSD Hajduk und TSV Burgfarrnbach war in der Anfangsviertelstunde turbulent. Die erste Chance des Spiels verzeichneten die Hausherren durch Roso, der seinen Schuss nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte. Paar Zeigerumdrehungen später schockten die Gäste den KSD und gingen durch Mario Foth in der achten Minute in Führung. Die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten, als Jasarevic in der 15. Minute bedient wurde und im Eins-gegen-Eins mit dem Gäste-Schlussmann cool blieb und zum Ausgleich traf. In Folge spielte sich das Geschehen hauptsächlich zwischen den Strafräumen ab. Lediglich als der herauseilende Gästekeeper Hajduks Jergovic abräumte, kamen kurze Proteste des KSD-Anhangs, der Pfiff blieb in diesem Fall aber aus. Anders kurz vor der Halbzeit, als Jasarevic komplett unnötig und ohne Chance auf Ball im gegnerischen Sechzehner gelegt wurde. Folgerichtig gab es den Strafstoß, den der Gefoulte selbst verwandelte und sich so seinen zweiten Treffer des Spiels sicherte. Somit ging es zurecht mit einer knappen 2:1-Führung für die Heimelf in die Pause.
Ähnliches Bild in Halbzeit zwei: Das Spiel spielte sich größtenteils zwischen den Strafräumen ab. Hajduk mit der offensiven Initiative, Burgfarrnbach hielt dagegen, fand aber selbst keine spielerischen Mittel, versuchte über Konter sein Glück und kam so in Durchgang zwei kaum zu nennenswerten Chancen. Ein überraschender Platzverweis wendete jedoch kurzzeitig das Blatt, als Roso mit Ampelkarte runter musste. Der im selben Zuge den Gästen zugesprochene Freistoß wurde von Worst direkt zum Ausgleich verwandelt. Das Spiel war weiterhin umkämpft, Hajduk drückte nach vorne und kam zu mehreren Chancen, darunter ein Schuss von Durmaz aus zweiter Reihe, der aber nicht druckvoll genug kam, um den Keeper in Bedrängnis zu bringen. Auch ein scharf getretener Freistoß kam auf den einlaufenden Jureta, der mit seinem Kopf den Ball nicht aufs Gästetor bringen konnte. Am gefährlichsten war jedoch ein Kopfball von Jasarevic, der am zweiten Pfosten mutterseelenallein stand, sich jedoch nicht mit dem dritten Treffer belohnte, weil er den Ball an den Pfosten köpfte. Turbulent ging es auch in der Schlussphase zu, als Partzsch schon durch war und nur durch eine Notbremse vor dem Strafraum zu stoppen war. Der Schiedsrichter behielt hierbei auch seine konsequente Linie und zeigte Schöning glatt Rot - damit waren die numerischen Verhältnisse auf dem Platz wieder ausgeglichen. Kurz darauf gab es noch eine Ampelkarte für einen Gäste-Akteur in dem umkämpften Spiel. Das letzte sportliche Highlight war der Kopfballtreffer von Dragicevic, der zum Unverständnis der Heimmannschaft wegen einer fragwürdigen Abseitsentscheidung nicht gegeben wurde. Für das Beschweren über diese Entscheidung handelte sich Brkic auch noch einen Platzverweis ein.
Spielbericht eingestellt am 16.11.2025 23:11 Uhr