Tim Fierus (rechts) fand klare Worte nach der Niederlage gegen Bayreuth 2.
Sebastian Baumann
ASV Weisendorf
Weisendorf muss eine Reaktion zeigen
Nach dem 0:5 bei der SpVgg Bayreuth 2 herrschte beim ASV Weisendorf Ernüchterung. Tim Fierus vermisste nahezu alles, was seine Mannschaft zuvor ausgezeichnet hatte. Gegen den direkten Tabellennachbarn SC Großschwarzenlohe bietet sich nun die Chance zur schnellen Antwort. Einen gebrauchten Nachmittag erwischte der ASV Weisendorf bei der SpVgg Bayreuth 2. Mit 0:5 ging die Mannschaft unter und blieb dabei weit unter ihren Möglichkeiten. „Heute waren wir bei jeder Aktion einen Schritt zu spät, haben keinen zweiten Ball gewonnen, kein Tor geschossen und den Gegner spielen lassen“, fasste Tim Fierus zusammen.
„Überall komplett zu wenig“
Vor allem die Harmlosigkeit überraschte den Mittelfeldmann. „Das war überall komplett zu wenig. So harmlos waren wir in noch keinem Spiel.“ Eine klare Erklärung hatte Fierus unmittelbar nach der Partie nicht: „Ich weiß nicht, was heute los war. Wahrscheinlich war es Kopfsache.“
Nun kann der ASV direkt reagieren. Mit dem SC Großschwarzenlohe kommt ein unmittelbarer Tabellennachbar nach Weisendorf. Der SC steht mit zwölf Punkten auf Rang zwölf, Weisendorf folgt mit elf Zählern auf Platz 13. Mit einem Heimsieg würde der ASV am Gegner vorbeiziehen – dafür braucht es allerdings ein deutlich anderes Gesicht als zuletzt in Bayreuth.
Aufgebot letztes Spiel ASV Weisendorf (SpVgg Mögeldorf 2000, 11.10.2026):
Limmeroth,
Singer M.,
Fierus T.,
Prell,
Geyer,
Schmidt,
Selmani Ad. (69.
Steidl J.),
Rastoder A.,
Kölz,
Beuschel,
Lunz D. (46.
Prechtel N.) /
Gerischer,
Bretting D.,
Schmidt T.,
Bogade,
Wild
Expertentipp von Sebastian Baumann
1:1
Der SC Großschwarzenlohe ist weiter auf der Suche nach dem Flow. Gegen Schwabach war man über weite Strecken keineswegs chancenlos, verlor am Ende aber doch klar.
fussballn.de
SC Großschwarzenlohe
Weiter auf der Suche nach dem Flow
Im Rückblick auf das Heimspiel gegen den Nachbarn aus Schwabach steht für den SC Großschwarzenlohe eine Partie, in der man über weite Strecken auf Augenhöhe agierte, am Ende aber mit 0:3 doch klar
unterlegen war. "Wir haben die Tore dem Gegner aber auch (mal wieder)
auf dem Präsentierteller schön serviert, sodass dieser letztendlich auch wenig
für sein Spiel machen musste", sagen die SCG-Trainer. Und Fabian Schäll sieht die bisherige Problematik des Spieljahres im vergangenen Spiel sinnbildlich: "Ich finde, dass wir in dieser Saison bisher nie
wirklich in einem Flow waren. Wir sind zwar in jedem Spiel mindestens
spielerisch auf Augenhöhe mit den Gegnern, investieren viel, aber machen uns
durch zu viele eigene Fehler das Spiel schwer. Es sind dann zu große
Schwankungen – vielleicht auch normal durch den Umbruch – da, die uns bisher
nicht wirklich in einen Flow reinkommen haben lassen." Weiter geht es diesmal erst am Sonntag in Weisendorf: "Wir werden uns wieder gut auf den Gegner einstellen und dann versuchen, unser Spiel auf dem Platz zu zeigen. Weisendorf wird sicherlich ein ekliger
Gegner, der jetzt auch durch die letzte deutliche Niederlage etwas für sich gutmachen möchte und brennen wird, zuhause die drei Punkte zu holen. Wir freuen
uns drauf und müssen aber auch in vielen Bereichen eine Bereitschaft zeigen
wollen", so Schäll.
Aufgebot letztes Spiel SC Großschwarzenlohe (FSV Erlangen-Bruck, 10.10.2026):
Thöle,
Sperber,
Merk,
Boukouvalas,
Ulhaas,
Leipold (46.
Amegan),
Koszorus (80.
Schulz),
Schäll (61.
Schwarz P.),
Kräftner T.,
Montalto (61.
Otoran),
Landshuter (72.
Renner) /
Gerlach,
Chatzioglou,
Roth
Expertentipp von Marco Galuska
1:2