Tobias Eisgrub traf per Traumtor aus 60 Metern gegen den ATSV Erlangen.
Sebastian Baumann
SV Buckenhofen
„Die Mannschaft hat es verstanden“
Der SV Buckenhofen hat mit dem 2:0 gegen den ATSV Erlangen den nächsten wichtigen Sieg eingefahren. Trainer Markus Fischer sah dabei nicht alles perfekt, aber eine reife Vorstellung seiner Mannschaft. Gegen Aufsteiger FC Wendelstein soll nun der nächste Dreier folgen.
Der SV Buckenhofen erwischte gegen den ATSV Erlangen einen starken Start. „Gerade die ersten 20 Minuten waren wir richtig gut im Spiel und haben verdient das 1:0 gemacht“, sagt Markus Fischer. Nach einer verletzungsbedingten Auswechslung verlor seine Mannschaft allerdings etwas den Zugriff. „Wir haben uns schwergetan, vorne die Bälle festzumachen und hinter die sehr hohe Kette des Gegners zu kommen.“
Kurz vor der Pause hatte Buckenhofen Glück, als der ATSV freistehend aus acht Metern vergab. In der zweiten Hälfte machte der SVB mit einem Freistoß aus rund 60 Metern das 2:0. Fischer ordnet den Erfolg deshalb nüchtern ein: „Der Sieg war leicht glücklich, aber trotzdem verdient, weil wir am Ende ein Stück weit die reifere Mannschaft waren.“ Zudem ließ seine Elf nach der Pause kaum noch Chancen zu.
Ein kompakter Aufsteiger
Nun wartet mit dem FC Wendelstein ein Neuling, der ordentlich in der Landesliga angekommen ist. Nach neun Spielen stehen 13 Punkte zu Buche. „Wendelstein ist ein kompakter Aufsteiger, der noch ein wenig auf der Euphoriewelle lebt und gute Ergebnisse erzielt hat“, warnt Fischer.
Seine Mannschaft soll deshalb genau dort weitermachen, wo sie zuletzt angesetzt hat. „Ich glaube, die Mannschaft hat verstanden, was in dieser Liga wichtig ist. Wir müssen unsere Eins-gegen-eins-Situationen gewinnen.“ Einen Selbstläufer erwartet Fischer nicht: „Das ist eine Liga, in der jeder jeden schlagen kann. Das muss man verinnerlichen.“ Buckenhofens Ziel bleibt dennoch klar: die nächsten drei Punkte.
Aufgebot letztes Spiel SV Buckenhofen (Jahn Forchheim, 10.10.2026):
Schuberth T. 2,6,
Eisgrub T. 2,1,
Lustig D. 1,6,
Freimuth 2,1,
Flaschka 2,3,
Perst M. 2,4,
Atim 2,0 (88.
Nanke),
Nöhring E. 1,7 (90.
Steshakov),
Hutzler F. 2,5,
Kühn 2,4 (81.
Burkel),
Friedhelm 3,3 /
Erhardt,
Dinovskyy,
Korff
Expertentipp von Sebastian Baumann
3:0
Der Last-Minute-Sieg gegen Unterreichenbach hat den Wendelsteinern besonders gutgetan vor der Pause in der vergangenen Woche.
fussballn.de / Strauch
FC Wendelstein
Auswärtsaufgaben warten nach der Pause
Aufgrund der Spielverlegung der Partie in Feucht, die am kommenden Dienstag nachgeholt wird, hatte der FC Wendelstein ein freies Wochenende und nach einigen Englischen Wochen, die sich auch durch die beiden Pokalspiele ergaben, etwas Zeit zum Abschalten: "Die Pause hat uns sicher vor allem für den Kopf gutgetan", sagt Trainer Dirk Wagler, der natürlich froh war, dass man vorher noch mit dem 3:2-Sieg über Unterreichenbach ein Erfolgserlebnis verbuchen konnte: „Wir hatten da zu Beginn gegen einen griffigen, galligen Gegner unsere Probleme, haben dann aber immer besser reingefunden und nach einer Stunde das Spiel immer mehr auf unsere Seite gezogen. Der Siegtreffer war zwar glücklich, weil er spät gefallen ist, aber in der Summe auch nicht unverdient.“ Dass man bislang schon ordentlich punkten konnte, hilft freilich den Wendelsteinern, wobei sich der Coach im Klaren ist, dass nun eine Reihe von drei besonders schweren Auswärtsaufgaben (Buckenhofen, Feucht, Mögeldorf) anstehen: „Wir sind in der Liga angekommen, haben uns entwickelt und auch immer öfter den Ball. Wir freuen uns weiterhin auf jedes Spiel in der Landesliga, gehen optimistisch in die kommende Partie, auch wenn wir wissen, dass es schon jetzt in Buckenhofen sehr schwer wird, gegen eine Mannschaft, die sehr diszipliniert gegen den Ball arbeitet.“
Aufgebot letztes Spiel FC Wendelstein (FC Eintr. Münchberg, 10.10.2026):
Lenhart,
Schwalb D.,
Schmidt N.,
Doffin,
Wild M.,
Hammel J.,
Hornivius,
Abele,
Baran (56.
Langenscheidt),
Juric (46.
Merk G.),
Orendi (73.
Masseck) /
Lierhammer,
Ney,
Schepl,
Fudalla
Expertentipp von Marco Galuska
1:1