Der Jubel war groß nach dem Last-Minute-Treffer von Metin Perst gegen Buch.
Jasmin Stark
SV Buckenhofen
Gut spielen und gewinnen!
Der SV Buckenhofen nahm beim TSV Buch drei Punkte mit, überzeugte beim 1:0-Erfolg aber nur selten. Nun erwartet Trainer Markus Fischer gegen den ATSV Erlangen eine deutliche Steigerung. Der SVB will kompakt bleiben, weniger Chancen zulassen und mit mehr Tempo nach vorne spielen.
Der Siegtreffer in Buch fiel erst in der Nachspielzeit. „Wir haben kein gutes Spiel gemacht und das 1:0 am Ende glücklich für uns gezogen“, sagt Fischer. Trotzdem nimmt der Trainer das Ergebnis gerne mit: „Es gehört zum Fußball dazu, dass man solche Spiele auch einmal für sich entscheidet.“ In anderen Begegnungen habe seine Mannschaft mehr investiert, ohne sich dafür mit drei Punkten zu belohnen.
Gegen den ATSV Erlangen erwartet Fischer am Sonntag eine andere Aufgabe. Der Tabellenplatz des Gegners täusche: „Da kommt eine gute Mannschaft, die wesentlich besser ist, als es ihr Tabellenplatz aussagt.“ Buckenhofen will erneut kompakt verteidigen, dem ATSV aber deutlich weniger Möglichkeiten anbieten als zuletzt dem TSV Buch.
Auch mit Ball verlangt Fischer eine Steigerung. Seine Mannschaft müsse „besser in die Räume starten, die Bälle besser festmachen und ein besseres Aufbauspiel zeigen“. Das Ziel formuliert der Trainer klar: „Jetzt wollen wir wieder gut spielen und gewinnen.“
Aufgebot letztes Spiel SV Buckenhofen (Jahn Forchheim, 10.10.2026):
Schuberth T. 2,6,
Eisgrub T. 2,1,
Lustig D. 1,6,
Freimuth 2,1,
Flaschka 2,3,
Perst M. 2,4,
Atim 2,0 (88.
Nanke),
Nöhring E. 1,7 (90.
Steshakov),
Hutzler F. 2,5,
Kühn 2,4 (81.
Burkel),
Friedhelm 3,3 /
Erhardt,
Dinovskyy,
Korff
Bedi Sarac (rechts) trägt jetzt auch Rot, aber beim ATSV Erlangen.
Dominik Geiswinkler
ATSV Erlangen
Der ATSV will sich endlich belohnen
Der ATSV Erlangen reist mit zwei zusätzlichen Optionen zum SV Buckenhofen. Während Danilo Müller nach langer Leidenszeit an seinem Comeback arbeitet, verpflichtete der Landesligist kurz vor dem Ende der Wechselfrist Tugkan Bedi Sarac vom FSV Erlangen-Bruck. Nach dem 0:4 gegen Feucht braucht der ATSV jedoch vor allem eine sportliche Reaktion.
Müller sammelte gegen Feucht seine ersten 26 Landesliga-Minuten seit vielen Jahren. Nach zwei Kreuzbandrissen, einer weiteren Knieverletzung und sechs Jahren Pause liegt noch Arbeit vor ihm. „Wenn ich es in Prozent ausdrücken müsste, würde ich sagen: 75 Prozent“, erklärt der 33-Jährige. Bis zur Winterpause will er seine Fitness weiter aufbauen und danach „voll angreifen“.
Kurzfristig verstärkt nun auch Tugkan Bedi Sarac den Kader. Der vielseitige Linksfuß kam vom FSV Erlangen-Bruck. „Er hat sich selbst angeboten. Als Linksfuß hilft er uns auf alle Fälle weiter“, sagt Trainer Normann Wagner. Vor allem Saracs Flexibilität überzeugte ihn: „Er ist vielseitig einsetzbar, hat eine gute Übersicht und Tempo.“
Beim SV Buckenhofen muss der ATSV nach dem schwachen Auftritt gegen Feucht wieder Zugriff auf das Spiel bekommen. Müller fordert mehr Intensität und eine bessere Chancenverwertung: „Wir müssen wieder mehr in die Zweikämpfe gehen und unsere Chancen machen.“ Trotz der schwierigen Wochen reist er selbstbewusst zum Derby: „Wir werden auf alle Fälle gewinnen.“
Aufgebot letztes Spiel ATSV Erlangen (SG Quelle Fürth, 10.10.2026):
Agyekum,
Kowalski,
Özsoy,
Gnerlich (73.
Sarac B.),
Stielke,
Aktas (58.
Ünver),
Misic,
Drießlein,
Mihajlov (46.
Lala),
Ölcer,
Zacari (73.
Bushaj) /
Schmitz,
Bali,
Jamil,
Weber S.,
Bakar
Expertentipp von Sebastian Baumann
2:2