Jochen Staniszewski vertrat im letzten Spiel den urlaubenden Jan Gräßel.
Sebastian Baumann
1.FC Herzogenaurach
Pumas wollen die Packung abschütteln
Das Derby beim ATSV Erlangen möchte der FC Herzogenaurach möglichst schnell abhaken. Beim 0:7 lief für die Pumas von Beginn an wenig zusammen. Bereits nach acht Minuten stand es 0:2, zur Pause lag der Aufsteiger mit drei Toren zurück. „Da hat wirklich nichts gepasst“, fasste Co-Trainer Jochen Staniszewski zusammen, der den urlaubenden Jan Gräßel vertrat.
Auch der Plan, nach der Pause praktisch bei 0:0 neu anzufangen, ging nicht auf. „Ehrlich gesagt war die zweite Halbzeit fast noch schlechter als die erste“, sagte Staniszewski gegenüber den Kollegen des Fränkischen Tags. Vier weitere Gegentore folgten. Die beste Chance auf den Ehrentreffer vergab Justin Duensing. „Da bezahlen wir aktuell Lehrgeld“, erklärte der Co-Trainer. Mit bislang einem Punkt stehen die Pumas am Tabellenende.
Wendelstein kommt mit Selbstvertrauen
Am Sonntag wartet nun der Mitaufsteiger FC Wendelstein. Der hat sich mit bereits sechs Punkten deutlich besser in der Landesliga eingefunden. Unter der Woche durfte sich Wendelstein zudem im Pokal mit dem TSV 1860 München messen und verabschiedete sich trotz der Niederlage ehrenvoll aus dem Wettbewerb.
Für Herzogenaurach geht es deshalb vor allem darum, die deutliche Derby-Niederlage aus den Köpfen zu bekommen. Nach den englischen Wochen hatte die Mannschaft einige Tage Zeit, um sich neu zu sammeln. Gegen einen Mitaufsteiger bietet sich nun die Chance, mit einer Reaktion den bisherigen Fehlstart zumindest ein Stück weit zu korrigieren.
Aufgebot letztes Spiel FC Herzogenaurach (ASV Weisendorf, 29.08.2026):
Lösch,
Rahe W.,
Richter,
Brütting (84.
Christelsohn),
Atchane,
Bernreuther P. (46.
Lauber M.),
Christmann,
Schmidt P. (63.
Duensing),
Rockwell,
Kröniger (70.
Dory),
Vierengel /
Altenberger Tim.,
Högner,
Bauer C.,
Said,
Ebersberger,
Amling
Expertentipp von Sebastian Baumann
2:1
Marcel Wild (Bildmitte) erzielte den historischen Ehrentreffer für den FC Wendelstein.
Sportfoto Zink
FC Wendelstein
Eine mentale Herausforderung nach dem historischen Tag
Einen historischen Tag erlebte der FC Wendelstein am Dienstag mit dem Pokalspiel vor rund 2000 Zuschauern gegen den TSV 1860 München. Nicht nur die Organisation, die mit einem großen Aufwand verbunden war, lief aus Wendelsteiner Sicht reibungslos, auch sportlich war der Auftritt mit einem 1:5 absolut in Ordnung, "Ich bin völlig zufrieden, auch nach dem 0:3 zur Pause haben wir uns gut verkauft, vor allem aber bleiben die Erlebnisse hängen, so wie unser erzieltes Tor. Gerade für Marcel Wild, der bisher nicht so viele Spielzeiten hatte, hat mich das besonders gefreut. Konditionell sind wir auf einem guten Weg, das hat man auch schon in der Liga gesehen. Das Verteidigen können wir, das wird auch weiterhin wichtig sein", sagte ein glücklicher FCW-Coach Dirk Wagler nach dem Abpfiff und hatte dann aber auch schon die kommende Aufgabe in der Liga in Herzogenaurach im Hinterkopf: "Das wird mental für die Spieler nicht ganz einfach, das ist uns schon bewusst. Aber vielleicht nehmen wir auch das gute Erlebnis mit. Mir war das im Pokalspiel auch wichtig, dass die Leute belohnt werden, die hier so viel für den Verein machen. Und wir haben auch die personellen Wechsel im Pokalspiel schon bewusst gewählt mit Blick auf die Liga."
Aufgebot letztes Spiel FC Wendelstein (SV Unterreichenbach, 29.08.2026):
Lenhart,
Ney,
Schepl,
Schmidt N.,
Kunze Ju. (49.
Fudalla),
Winkler (83.
Merk G.),
Hornivius (87.
Stietzel),
Abele,
Baran,
Orendi,
Masseck (83.
Mahler) /
Lierhammer,
Schwalb D.,
Schwalb O.,
Wild M.,
Ackermann,
Hammel P.,
Juric
Expertentipp von Marco Galuska
1:2