Von TSC Neuendettelsau Social Media
Von Beginn an merkte man, dass der heimische TSC die letzte Pleite gegen Feucht wett machen wollte und so ergab sich ein intensives Duell gegen spielstarke Schwabacher. Die Gäste hatten in der Anfangsphase mehr Ballbesitz, ohne jedoch die TSC-Defensive vor größere Schwierigkeiten zu stellen. So war es dann auch die Heimelf, die die erste nennenswerte Tormöglichkeit hatte. Nach gutem Zuspiel von Louis Hirschmann, zog Julius Schöniger aus spitzem Winkel ab und SC-Keeper Tom Zierock musste viel investieren, um den Ball zur Ecke klären zu können. In der Folgezeit fand das nun ausgeglichenen Spiel größtenteils im Mittelfeld statt. Torraumszenen waren Mangelware. Wie von Trainer Dieter Kreiselmeier im Vorbericht schon erwähnt, ist der TSC gerade vor der Halbzeitpause anfällig für Gegentore. Diese Schwäche wollte Schwabach nutzen und schickte in der 44. Minute Yannis Herger auf die Reise. TSC-Spielführer Simon Zenker sprintete hinterher und klärte mit einer sauberen Grätsche in höchster Not zur Ecke. So blieb es zur Pause beim torlosen Remis.
Nachdem Seitenwechsel war zunächst der SC 04 die bessere Mannschaft. Nach einer Freistoßflanke fasste Dominik Wackersreuther den Ball am langen Pfosten direkt ab. Zum Glück für den TSC ging der Ball aber am Tor vorbei (56.). Ab Minute 60 wachte die Heimelf auf und setzt immer wieder gute Offensivaktionen. So erkämpfte sich Julius Schöniger in der 62. Minute vorne den Ball und setzte im Anschluss Moritz Ortner in Szene, der aber etwas überrascht aus äußerst aussichtsreicher Position, keinen kontrollierten Abschluss zusammen brachte. Wenige Momente später musste Can Dedeoglu nach einem überharten Einsteigen für zehn Minuten von außen zusehen und der TSC war in Überzahl. Diese Überzahl nutzte man in der 67. Minute zum 1:0. Sven Krug steckte ein Ball schön in den Lauf von Julius Schöniger und Letzterer behielt vorm Gästetor die Nerven und schob zum 1:0 ein. Nun machten die Schwabacher mehr Druck und lösten eine der beiden Sechser auf und spielten fortan offensiver. Die TSC-Abwehr warf sich aber in jeden Ball und verteidigte die knappe Führung leidenschaftlich. Die beste Chance zum Ausgleich gab es sieben Minuten vor dem Ende. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem TSC-Torwart Simon Einzinger. Erst parierte er einen Schwabacher-Schuss aus spitzem Winkel. Der Ball konnte jedoch nicht weitgenug geklärt werden und so zog Marsel Lustig aus etwa 25 Metern nochmal ab. Diesen Ball konnte Einzinger nicht festhalten und er landete im Strafraum vor den Füßen von Yannis Herger. Die Gäste hatten den Torschrei schon auf den Lippen, aber Simon Einzinger vereitelte die 100%ige Torchance mit einer Glanzparade. Somit fuhr der TSC einen eminent wichtigen Dreier ein und belohnte sich für eine engagierte Leistung.
Nächsten Sonntag trifft der TSC auswärts im Abstiegskracher auf den SV Lauterhofen (Hinspiel: TSC 3:2 SV Lauterhofen).
Spielbericht eingestellt am 03.11.2025 15:26 Uhr