Von FS / TK / MG
Die SG Quelle Fürth wirkte im Heimspiel gegen den TSV 1860 Weißenburg auf dem Kunstrasen von Beginn an aktiver, zwingende Torchancen ergaben sich in der Anfangsviertelstunde dabei aber nicht. Einzig eine Ecke der Hausherren strahlte in der 9. Minute kurz Gefahr aus, als Gäste-Keeper Laub das Leder durch die Handschuhe glitt, aber kein Abnehmer lauerte. Rund zehn Zeigerumdrehungen später gab Angermeier den ersten harmlosen Abschluss aus dem Hinterhalt ab, der zur sicheren Beute von Laub wurde. Anschließend zeigten sich auch die Weißenburger offensiv und kamen nach einem Ballverlust der Quelle und dem folgenden Angriff durch das Zentrum in Person von Morgenroth zu einer guten Gelegenheit, die jedoch zur Ecke geklärt werden konnte. Kurz darauf prüfte Koz Quelle-Schlussmann Skowronek erfolglos im kurzen Eck (21.). In der folgenden Szene waren die Gäste entsetzt, als Meier im Laufduell als vermeintlich letzter Mann seinen Gegenspieler zu Fall brachte und lediglich verwarnt wurde. Der folgende Freistoß brachte allerdings nichts ein. Ein weiterer Freistoß sollte dann aber nach einer halben Stunde die Gäste-Führung besorgen, weil Morgenroth das Leder gekonnt zur TSV-Pausenführung in die Maschen setzte. Die Quelle agierte im letzten Drittel zu unsauber und ließ dadurch die Durchschlagskraft vermissen.
Freilich hatten sich die Fürther umso mehr für die zweite Hälfte vorgenommen, erwischten aber einen klassischen Fehlstart, als Seiler nach einem langen Ball der Gäste ein Stockfehler unterlief und Renner kaltschnäuzig auf 0:2 stellte. Ein paar Minuten brauchte die Koc-Elf, um den Rückschlag abzuschütteln, wurde dann aber wieder griffiger und klarer in den Aktionen. Herrlich herausgespielt war der Anschlusstreffer, bei dem Kakavos die Kombination zum 1:2 abschloss (58.). Die Quelle blieb am Drücker und belohnte sich mit dem Ausgleich, den Shuranov im Nachsetzen erzielte, nachdem die Weißenburger den Ball nicht ausreichend geklärt bekommen hatten. In der Schlussphase entwickelte sich ein Schlagabtausch, wobei Angermeier und Haag den dritten Treffer für die Fürther verpassten.
Weil es beim Abpfiff beim 2:2 blieb, folgte noch ein Elfmeterschießen, weil der 3. Spieltag der Landesliga Nordost zugleich als 1. Qualifikationsrunde für den Verbandspokal 2026 gewertet wird. Hier zeigten sich die Schützen der Quelle mit den besseren Nerven, sodass unterm Strich ein 5:3 stand und die Fürther in die 2. Qualirunde einzogen.
Spielbericht eingestellt am 25.07.2025 23:19 Uhr