Von Marcus Kolenda
Mit einem 1:1 trennte sich die Mannschaft von Trainer Andre Wagner zum Start der Bayernliga-Saison vom Bayernliga-Dino FC Deisenhofen. Während die Heimelf ihr Comeback nach über 15 Jahren feierte – das letzte Spiel in der U19-Bayernliga bestritt die U19 des Vorgängervereins 1. FC Eintracht Bamberg am 06.06.2010 zuhause gegen den Würzburger FV –, zählen die Gäste aus dem Oberhachinger Ortsteil fest zum Inventar der Liga. Sie hatten sich nach ihrem Aufstieg in der Saison 13/14 etabliert und belegten zumeist Tabellenplätze zwischen Rang 4 und 10.
Die 110 Zuschauer am Kunstrasenplatz sahen einen holprigen Start in die Liga und eine holprige erste Halbzeit von der Heimelf. Die Gäste hätten bereits nach wenigen Minuten in Führung gehen müssen, als Fabian Schmid nach einem leichtfertigen Ballverlust freistehend vor Heimkeeper Finn Kolb scheiterte. Die Heimelf agierte sehr passiv und kam kaum in die Zweikämpfe, sodass die Gäste mehr Spielanteile hatten und sich mehrere Chancen erarbeiteten. Folgerichtig war es Marko Peric, der seine Mannen in Front brachte und das zu dem Zeitpunkt hochverdiente 0:1 erzielte.
Auch das Gegentor in der 17. Spielminute wirkte noch nicht als Warnschuss, und so kamen die Gäste immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen, die entweder knapp das Tor verfehlten oder von Schlussmann Finn Kolb vereitelt wurden. So ging es mit einem schmeichelhaften 0:1 in die Kabine, die Gäste hätten durchaus um ein oder zwei Tore erhöhen können.
In der zweiten Hälfte bot sich den Zuschauern ein völlig anderes Bild. In der Kabine schüttelte man die Nervosität ab und startete mit viel Mut und Leidenschaft in die zweite Halbzeit. Die U19 der Domreiter erhöhte den Druck von Minute zu Minute, ließ den Gästen mit und ohne Ball keine Zeit zum Durchatmen. So erarbeitete man sich in der 59. Spielminute nach Vorlage von Finn Geber durch einen Treffer von Tammo Baumann den verdienten Ausgleich zum 1:1.
Nach dem Ausgleich wollte man direkt nachlegen und scheiterte mehrmals am sicheren Gästekeeper Yasin Farsak. In den letzten 10 Minuten ließ der Spielfluss dann etwas nach, und die Partie hätte in beide Richtungen kippen können. Keinem der beiden Teams gelang am Ende der Lucky Punch, und so ging die Partie mit einem unter dem Strich verdienten Remis zu Ende.