Von Marco Galuska
Mit einem auch in der Höhe verdienten 3:0-Sieg beim Landesligisten SG Quelle Fürth nahm Bayernligist ATSV Erlangen am Donnerstagabend auch die finale Hürde der Qualifikation zur 1. Hauptrunde im BFV-Verbandspokal und wird dann am 11. Juli bei der Ziehung dazu im Lostopf vertreten sein.
Die SG Quelle Fürth wollte im ersten Pflichtspiel unter der Regie von Trainer Taner Koc mutig auftreten und sich gegen den höherklassigen Gegner nicht verstecken. Das gelang zunächst auch recht gut. Kay Ramthun hatte eine erste gute Möglichkeit gleich zu Beginn. Nach den Anfangsminuten übernahm aber der ATSV mehr und mehr die Regie. Indes gab es die ganz großen Torchancen noch nicht. Erlangens Neuzugang von der SpVgg Ansbach, Tanyel Deliboyraz näherte sich nach 20 Minuten an. Die Führung fiel noch vor der Pause, als ein zunächst abgewehrter Freistoß erneut bei Lucas Markert landete, dessen scharf getretene Hereingabe der nach langer Verletzungspause ins Tor zurückgekehrte Alex Skowronek falsch einschätzte, sodass der aufgerückte Jeffrey Stielke dahinter mühelos einköpfen konnte (37.). Markert verpasste per Flachschuss, links am Tor vorbei, den Doppelschlag (42.).
Nach dem Seitenwechsel starteten die Hausherren auf dem Nebenplatz vor guter Kulisse wieder vielversprechend. Eine Fußabwehr verhinderte den Ausgleich durch Neuzugang Daniel Shuranov gegen seinen Ex-Verein (48.) und bei Fabian Angermeiers Versuch fehlte auch nicht viel. Doch dann zogen die Gäste wieder die Zügel an, kombinierten gefällig und überzeugten im Passspiel. Hatte Markert noch ausgelassen, so war es wenig später Julian Vierengel (er kam aus dem erfolgreichen Baiersdorfer Nachwuchs), der eine feine Deliboyraz-Vorarbeit zum 0:2 verwerten konnte (51.). Gegen einen Ayvaz-Kopfball verhinderte Skowronek Schlimmeres (53.). Der ATSV hatte die Partie im Griff, Quelle enttäuschte nicht, musste aber doch den Klassenunterschied in manchen Szenen anerkennen. Ein tückisch abgefälschter Markert-Freistoß landete knapp über dem Tor (71.), am Ende fand die Skeraj-Elf noch eine Lücke im Zentrum, sodass Owusu genug Freiraum hatte, um Skowronek keine Abwehrchance zu lassen.
Spielbericht eingestellt am 03.07.2025 23:21 Uhr