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Startet Pegnitz die Aufholjagd? / Selbst Veitsbronn steht unter Druck

Kein Frieden im Abstiegskampf

Der SSV Kasendorf mag tabellarisch gesehen am Boden liegen, aber dennoch müssen heute Pegnitz und am Sonntag Veitsbronn erst einmal wichtige Punkte gegen das Schlusslicht holen. | Foto: Linde Bitzenbauer
Der SSV Kasendorf mag tabellarisch gesehen am Boden liegen, aber dennoch müssen heute Pegnitz und am Sonntag Veitsbronn erst einmal wichtige Punkte gegen das Schlusslicht holen. | Foto: Linde Bitzenbauer

War die Rettung für den ASV Veitsbronn nach dem Sieg über Vach am Gründonnerstag vermeintlich in trockenen Tüchern, so sorgen die Ergebnisse vom Ostermontag für einen verschärften Abstiegskampf, in dem der ASV Pegnitz am Abend gegen Kasendorf und am Samstag bei Dergahspor vor wichtigen Aufgaben steht.

Spätestens mit dem Nachholspiel am Abend beginnen für den ASV Pegnitz die Wochen der Wahrheit. Mit nur 26 ausgetragenen Partien vor dem bevorstehenden 30. Spieltag ist der Tabellenstand der Reusch-Kicker ein wenig verzerrt. Mit einem Pflichtsieg gegen den SSV Kasendorf heute Abend (18.30 Uhr) würde man den direkten Abstiegsrang an Dergahspor abtreten und tritt dann im Vorteil zum Duell bei den Nürnbergern am Samstagabend (17 Uhr) an. Mit einer perfekten Punktausbeute würden die Pegnitzer zum Wochenende möglicherweise über dem Strich stehen - eine Tatsache, die belegt, wie eng es im Tabellenkeller zugeht.

Freilich steht Kasendorf mit aktuell zwölf Zählern quasi als erster Absteiger fest, doch die Resultat des Schlusslichts waren zuletzt nicht derart desaströs, als dass der ASV Veitsbronn bei seinem Gastspiel beim SSV von einem dreifachen Punktgewinn sicher ausgehen muss. Andererseits machen die Ergebnisse vom Ostermontag die Veitsbronner aus einem vermeintlich schon komfortabel platzierten Team weiterhin zu einer abstiegsbedrohten Truppe. Um die Relegation umgehen zu können, sollte schon die 40-Punkte-Marke erreicht werden - ein Sieg in Kasendorf wäre die halbe Miete.

Jene 40 Punkte hat exakt der SC 04 Schwabach auf dem Konto. Zwar gelang nach der Winterpause bislang noch nicht viel, doch in Gefahr wird der Aufsteiger nicht mehr geraten. Auch nicht, wenn man im Heimspiel am Freitagabend gegen den TSV Buch leer ausgehen sollte. Die Bucher Jungs müssen nach nur einem Punkt aus den beiden Partien des Oster-Wochenendes sich vorerst mit Rang vier begnügen. Da aber auch die SG Quelle Fürth zuletzt in Selbitz, und der FSV Erlangen-Bruck zuvor gegen Neudrossenfeld Niederlagen in die Bilanz aufnehmen mussten, ist zumindest der Relegationsplatz für die Knoblauchsländer noch machbar.

Inwieweit Bruck und Quelle dem Seriensieger aus Kornburg noch einmal auf die Pelle rücken können, wird sich im Saisonendspurt zeigen. Im Tabellenkeller hofft man dabei sicher auf Favoritensiege. Beginnend mit dem Eröffnungsspiel der 30. Runde, wenn der zuletzt glücklose SV Mitterteich den formstarken TSV Neudrossenfeld erwartet. Am Samstag trifft die SG Quelle Fürth auf den FC Vorwärts Röslau, der gerade noch so über dem Strich steht. Zudem gibt sich Primus Kornburg die Ehre beim über Ostern auferstandenen FSV Bayreuth. Unterdessen will Bruck an das famose 7:0 bei Dergah anknüpfen, wenn die seit sechs Spielen sieglose SpVgg Bayreuth II zu Gast ist.

Heimlich, still und leise hat sich der ATSV Erlangen wieder an die Spitzengruppe herangepirscht. Drei Punkte auf Buch, sechs Zähler zu Bruck und Quelle fehlen dem Aufsteiger, der am Sonntag gegen den Baiersdorfer SV weiter seine Hausaufgaben erledigen will, um dann weitere Patzer von oben nutzen zu können.

Für den ASV Vach geht es im Heimspiel gegen die SpVgg Selbitz darum, nicht weiter ins Mittelmaß der Tabelle zu rutschen. Die Selbitzer werden ihrerseits bemüht sein, die 40-Punkte-Grenze zu erreichen - denn dem "Frieden" im Tabellenkeller sollte man nicht zu früh trauen.

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