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SpVgg Nürnberg - Raitersaich, Südwest - Johannis 88 / Eibach und Fischbach können Ananas vergolden

Sechs-Punkte-Spiele bei Südwest und der SpVgg

Zieht der TSV Südwest den TB Johannis 88 noch mit in den Abstiegskampf? | Foto: Siggi Pollok
Zieht der TSV Südwest den TB Johannis 88 noch mit in den Abstiegskampf? | Foto: Siggi Pollok

Zwei Kandidaten haben die vier Teams unter dem Strich in Richtung Kreisklasse noch im Visier und am 24. Spieltag gibt es für den SV Raitersaich bei der SpVgg Nürnberg und dem TSV Südwest gegen den TB Johannis 88 die Chance, den Abstand um drei Zähler zu verkürzen. Unterdessen versucht der ASV Weinzierlein bei Eyüp Sultan und die DJK Oberasbach beim Primus STV Deutenbach aus dem Abstiegssog zu kommen. Der TSV Fischbach und die DJK Eibach sind doppelt im Einsatz - haben aber weitaus weniger Druck.

Genug der Erholung für den TSV Fischbach: Nachdem der Nachbar vom TSV Altenfurt auf das Pokalmatch verzichtet hatte, blieben die Ostertage frei für die Karpfen. Doch am heutigen Donnerstagabend geht es für die Bergmüller-Jungs weiter mit dem Nachholspiel gegen die DJK Eibach. Hätte man vor Wochen mit ein wenig Optimismus noch in beiden Lagern vom Angriff auf die vordersten Ränge sprechen können, so geht es aktuell "nur" noch um die "Goldene Ananas" im komfortablen Mittelfeld der Kreisliga.

Dies gilt im Übrigen auch für die am Sonntag folgenden Partien der Fischbacher gegen den zuletzt erstarkten SV Burggrafenhof und der Eibacher beim SC Germania, der sich sechs Punkte ins Osternest legte und nun wieder zur oberen Tabellenhälfte zählt.

Nominell das Spitzenspiel des 24. Spieltags steigt am Sonntag im Steiner Waldsportpark, wo der heimische FC als Tabellendritter den Tabellennachbarn vom SV Poppenreuth erwartet. Hätten die Poppenreuther das Derby gegen Germania für sich entschieden, wäre durchaus noch mehr Spannung zu erwarten gewesen, so aber bleiben realistisch betrachtet nur die Steiner ein Anwärter auf den Relegationsplatz.

Ein Punkt fehlt der Mühling-Elf dazu derzeit auf Tuspo Roßtal, das am Sonntag seinerseits mit dem Tabellenfünften Post SV auch keine Laufkundschaft empfängt. Einen Ausrutscher dürfen sich die Roßtaler nicht erlauben, während die Post den Vorteil hat, ohne Druck am Steinerswäldchen antreten zu können.

Auf der Steinplatte herrscht für den gastgebenden SV Eyüp Sultan ebenfalls keine Drucksituation - im Gegensatz zum Gast aus Weinzierlein. Positiv betrachtet muss man dem ASV attestieren, dass er sich diesen Druck überhaupt erst mit dem 6:3-Derbysieg über Oberasbach erarbeitet hat. Bei einer Niederlage hätte es für das Schlusslicht schon zappenduster ausgesehen - so aber befindet sich die Yanik-Truppe in einem Quartett der Leidensgenossen auf Augenhöhe.

Dazu zählt freilich weiterhin die DJK Oberasbach, die nicht nur die Punkte in Wintersdorf lassen mussten, sondern mit Petrit Djonbalic einen gerade erst hinzugewonnenen Eckpfeiler verletzungsbedingt verlor. Das macht die Aufgabe am Weihersberg, wo der bisher so souveräne Spitzenreiter STV Deutenbach regiert, freilich nicht leichter.

Echte Sechs-Punkte-Spiele gibt es am Sonntag beim TSV Südwest und der SpVgg Nürnberg zu begutachten. Die Südwester empfangen den TB Johannis 88, der mit 23 Punkten noch längst nicht aus dem Schneider ist. Sollten die Südwester zum ersten Mal seit dem 9. Oktober 2016 (2:0 in Burggrafenhof) wieder einen Sieg feiern, so würde sich der Abstand zu den 88ern auf einmal halbieren.

Noch enger könnte es werden, wenn der SV Raitersaich bei der SpVgg Nürnberg die Punkte einstreichen sollte. Geht der Dreier an die Kuderna-Jungs, so wäre der SVR bis auf einen Punkt an der SpVgg dran. Die umgekehrte Rechnung würde der Elf von Thomas Diem möglicherweise ein sattes Sieben-Punkte-Polster liefern.

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