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3:0 bei Falkenheim sichert Aufstiegsrelagtion / Wacker zerlegt Frankonia zweistellig / "Räder" geraten in Sporch ins Stocken, Rangers setzen sich ab / Concordia atmet noch

SG 1883 II vertagt Wacker-Durchmarsch

Der SV Wacker (in blau) um Tyrone McCargo muss den Schampus noch mindestens einee Woche kalt stellen, ehe man den Durchmarsch in die Kreisliga begießen darf. | Foto: Christian Günther
Der SV Wacker (in blau) um Tyrone McCargo muss den Schampus noch mindestens einee Woche kalt stellen, ehe man den Durchmarsch in die Kreisliga begießen darf. | Foto: Christian Günther

Am 22. Spieltag der Kreisklasse 5 sicherte sich die SG 1883 II durch einen 3:0-Sieg beim TSV Falkenheim die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation und vertagte so die Aufstiegsfeier des SV Wacker (10:1 bei Frankonia). Im Rennen um Platz drei musste der ESV Flügelrad (1:2 in Cadolzburg) den nächsten herben Dämpfer einstecken, während sich der ESV Rangierbahnhof durch ein knappes 2:1 beim KSD Croatia wohl vorentscheidend absetzen konnte. Im Tabellenkeller nutzte die DJK Fürth (3:1 gegen Worzeldorf) die Gunst der Stunde und profitierte von den heftigen Niederlagen der Frankonen und von Schlusslicht Ammerndorf (0:7 in Altenberg). Außerdem besiegte der SV Maiach den SV Großweismannsdorf mit 4:1 im Duell der Tabellennachbarn. 

TSV Falkenheim - SG 1883 II 0:3 (0:2)

Beide Teams begannen im Vergleich zur Vorwoche deutlich verändert und mussten auf einige Spieler verzichten. Die Gäste begannen flotter und gingen prompt nach einem Freistoß durch Youngster Valentin Lorenz mit 1:0 in Führung. In der Folge lagen die Spielanteile auch klar bei der SG-Reserve. Rödel konnte zweimal noch im letzten Moment klären und verhinderte so Schlimmeres für den TSV. Zwei Konter und Standards brachten für Falkenheim im ersten Durchgang die einzigen Chancen, doch hinten stand man nun deutlich besser und so sah man viel Mittelfeldgeplänkel. Kurz vor der Pause war es erneut eine Standardsituation, die für die SG das 2:0 brachte. Falkenheim bekam den Ball im Strafraum nicht weg und so musste man sich mit einem Foul behelfen, was einen Strafstoß zur Folge hatte. Die Chance vom Punkt ließ sich Martin Lorenz nicht nehmen und vollstreckte zum 2:0-Pausenstand.

Stefan Pilz (in rot) und seine Falkenheimer mussten sich am Ende klar gegen die SG 1883 II (in schwarz) geschlagen geben. | Foto: TSVStefan Pilz (in rot) und seine Falkenheimer mussten sich am Ende klar gegen die SG 1883 II (in schwarz) geschlagen geben. | Foto: TSV
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich nun ein anderes Spiel. Falkenheim war nun tonangebend und hatte jetzt mehr vom Spiel. Die erste gute Chance zum Anschluss hatte Bourel, doch sein Schuss ging knapp daneben. Auch in der Folge blieb Falkenheim gefährlich, während die SG-Reserve nun kaum noch zu eigenen guten Chancen kam. Der eingewechselte Spielertrainer Steinbach hätte gegen seinen Ex-Verein dann um ein Haar den Anschlusstreffer gemacht, setzte den Ball nach einer Flanke über das Tor. So war es dann doch nochmal die SG, die einen Konter schön zum 0:3-Endstand ausspielte. Mit zwei Doppelpässen spielten sich die Gäste durch die Falkenheimer Hintermannschaft und der zuvor eingewechselte Schnell traf ins lange Eck.

Die SG 1883 II (in schwarz) konnte durch ihren Sieg den vorzeitigen Meistertitel für den SV Wacker verhindern. | Foto: TSVDie SG 1883 II (in schwarz) konnte durch ihren Sieg den vorzeitigen Meistertitel für den SV Wacker verhindern. | Foto: TSV

ATV 1873 Frankonia - SV Wacker 1:10 (0:4) 

Der SV Wacker lieferte beim abstiegsbedrohten ATV 1873 Frankonia eine mehr als souveräne Vorstellung ab und siegte an der Willstätterstraße mit 10:1. Auf Seiten der "Almer Jungs" tat sich Kevin Czub als Dreifachtorschütze hervor, während den Hausherren zu allem Überfluss zwei Eigentore unterliefen. Da die SG 83 II keine Federn ließ, muss man sich mit den Meisterfeierlichkeiten noch gedulden. Für die Frankonen wiegt die Niederlage aufgrund des Sieges der DJK Fürth im Tabellenkeller noch schwerer.

ATV Frankonia SV Wacker 14Wacker-Kapitän Andre Robl wurde hier gleich von zwei Gegenspielern flankiert. | Foto: Christian Günther

Der ATV hatte von Beginn an keinerlei Chance gegen Primus Wacker, der das Spiel beherrschte und auch in dieser Höhe verdient gewannen. Die 80 Zuschauer sahen ein einseitiges Spiel, das Ergebnis hätte auch bei weitem höher ausfallen können, wenn Wacker nicht so fahrlässig mit den Chancen umgegangen wäre. Für den Ehrentreffer sorgte David Hecker in der 50.Minute. Beim SV reihten sich Kevin Kraus, Tyron MC Cargo, Kevin Czub (3), Andre Robl, Christian Bach und Bruno Babuczki in die Torschützenliste ein.

ATV Frankonia SV Wacker 09Gelb-Rot gab es in dieser Szene für ATV-Akteur David Hecker. | Foto: Christian Günther

Schiedsrichter Straßenmeyer pfiff konsequent und hatte keine Probleme mit dieser Partie. In der zweiten Halbzeit verwies er sowohl David Hecker wegen Foulspiel (66.) und 85. Minute Dominic Trebes wegen Meckern mit Gelb-Rot vom Platz.

ATV-Keeper Baki Asci war beim 1:10-Schützenfest gegen den SV Wacker wahrlich nich zu beneiden. | Foto: Christian GüntherATV-Keeper Baki Asci war beim 1:10-Schützenfest gegen den SV Wacker wahrlich nicht zu beneiden. | Foto: Christian Günther

Der ATV konnte wieder nur mit elf Mann und ohne Ergänzungsspieler antreten, weil die aktive Spielerdecke durch Verletzte und Lustlose drastisch reduziert wurde. Nach der Saison wird der Verein einen Neuaufbau angehen und neue Spieler suchen müssen.

DJK Fürth -  SC Worzeldorf 3:1 (2:1) 

Die DJK Fürth sendete im Abstiegskampf ein dickes Lebenszeichen und gewann das Heimspiel gegen den SC Worzeldorf mit 3:1. Dabei mussten die Concorden zunächst einem Rückstand hinterherlaufen, als Sven Elkar den Sportclub nach zehn Minuten in Führung brachte. Keine Viertelstunde später stellte DJK-Spielertrainer Alexander Chrobok die Uhren wieder auf Null, ehe Sascha Magdeburg noch vor dem Seitenwechsel die Partie drehen konnte (40.).

In der zweiten Spielhälfte sorgte Umut Bözer in der 63. Spielminute für das 3:1 der DJK, welche letztlich spielentscheidend sein sollte. Somit beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz, auf dem der ATV 1873 Frankonia aktuell rangiert, lediglich ein Pünktchen. 

SV Maiach - SV Großweismansdorf 4:1 (2:1) 

Nach anfänglichem Abtasten übernahmen die Hausherren im Duell der beiden im Mittelfeld der Tabelle angesiedelten Mannschaften, für die der Weg nach oben zu weit ist und nach hinten nix mehr passieren kann, die Initiative. Es gelang den Maiachern, über die agilen Remzi und Hokula gute Chancen herauszuspielen, jedoch fand das Runde nicht den Weg ins Eckige. So ging es torlos in die Halbzeit, trotz deutlicher Überlegenheit der Hausherren.

Auch nach der Pause machte Maiach weiter Druck, in der 51. Minute belohnten sich die Grün-Weißen schließlich für ihre Bemühungen. Der nachsetzende Hokula wurde im Sechzehner regelwidrig gestoppt, den fälligen Elfer verwandelte Oguz sicher. Die Hausherren blieben weiter am Drücker, nach schöner Kombination war es Hokula, der zum eigentlich beruhigenden 2:0 (69.) einschoss.

Im Gefühl des sicheren Vorsprungs schlichen sich nunmehr in die bis dato sicher stehende Abwehr der Hausherren Leichtsinnsfehler ein. Der agile, immer bemühte Kusnyarik konnte einen davon völlig freistehend zum Anschlusstreffer nutzen (73.). Das Bemühen der Gäste um den Ausgleich machten schließlich der eingewechselte Majid (83.) und wiederum Hokula (90.+1) jeweils nach schöner Vorarbeit von Gürkan zunichte. Insgesamt ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg der Hausherren.

KSD Croatia - ESV Rangierbahnhof 1:2 (1:1) 

Die stark ersatzgeschwächten Kroaten (insgesamt sieben Ausfälle) traten praktisch mit dem letzten Aufgebot an, erwischten aber trotzdem einen Blitzstart. Coach Omairatt, der unter anderem die komplette Viererkette ersetzen musste, machte aus der Not eine Tugend und suchte sein Heil in der Offensive. Nach einer Dragicevic-Flanke auf den zweiten Pfosten in der 3. Minute netzte Marabaouglu zum 1:0 ein, als er sich stark gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und genau ins untere Eck traf. Die favorisierten Gäste hatten anfangs richtig große Probleme mit dem Kunstrasen und den eben erwähnten beiden Stürmern des KSD. Bis zur 30. Minute verpasste die Heimelf mehrmals auf 2:0 zu stellen. Die beste Möglichkeit hatte wieder Marabaouglu, der in der 20. Minute aus kurzer Distanz am Keeper der Gäste scheiterte. Dann kamen die Rangers langsam auf, aber ohne große Torgefahr auszustrahlen und erzielten fast mit dem Halbzeitpfiff das 1:1 durch einen 15 Meter-Volley-Schuss von Oldie Hartwig. Ein sehr schmeichelhaftes Ergebnis für die Gäste.

KSD-Angreifer Kristijan Dragicevic (in weiß) unterlag dem ESV Rangierbahnhof um Marco Birkner  unglücklich mit 1:2. | Foto: Florian GitzingKSD-Angreifer Kristijan Dragicevic (in weiß) unterlag dem ESV Rangierbahnhof um Marco Birkner unglücklich mit 1:2. | Foto: Florian Gitzing

In der zweiten Hälfte mussten die Gastgeber weitere Spieler durch Verletzungen auswechseln und die Gästen waren dadurch immer mehr am Drücker, aber ohne sich weiterhin großartige Chancen zu erspielen. Die Birkner-Brüder wurden von der cleveren KSD-Abwehr gut aus dem Spiel genommen. Nach einem Einwurf für die Eisenbahner in der 70. Minute waren die Kroaten unsortiert, dies nutzte Jonas Thunart zu einem Gewaltschuss aus ca. 25 Meter. Dieser Sonntagsschuss - der vielleicht eine Flanke werden sollte - senkte sich unhaltbar für Bilir genau in den Winkel. Die Kroaten hatten keine Antwort mehr parat. Durch zwei Weitschüsse (bei drei Torschüssen im ganzen Spiel) gewinnen die Rangers sehr glücklich gegen vom Verletzungspech geplagte Kroaten, die aufopferfungsvoll kämpften und ein Unentschieden verdient hätten. Die Gäste sind durch diesen Sieg fast nicht mehr von Platz drei zu verdrängen, die Kroaten haben den Klassenerhalt endgültig sicher und biegen auf dem Zahnfleisch in die Zielgerade der Saison ein.

Jonas Thunhart (in blau-schwarz) erzielte den kuriosen 2:1-Siegtreffer für die Rangers, die so Rang drei festigen konnten. | Foto: Florian GitzingJonas Thunhart (in blau-schwarz) erzielte den kuriosen 2:1-Siegtreffer für die Rangers, die so Rang drei festigen konnten. | Foto: Florian Gitzing

TSV Cadolzburg - ESV Flügelrad 2:1 (0:0)

In einer eher ruhigen Anfangsphase dauerte es bis zur 18. Minute ehe Cadolzburg durch Alex Stiller zur ersten nennenswerten Chance kam. Sein Schuss ging allerdings rechts knapp am Gehäuse vorbei. In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften zunehmend, wobei Flügelrad etwas mehr Ballbesitz zu verzeichnen hatte. Allerdings sprang dabei keine zwingende Tormöglichkeit heraus.

In der 46. Minute hatte der Gast durch Jakob die Chance in Führung zu gehen, doch sein Schuss strich links knapp am Tor vorbei. Die Heimmannschaft ging in der 58. Minute durch Lukas Meyer mit 1:0 in Front. Er verwertete eine Flanke von rechts per Direktabnahme. Nach der Führung verwaltete Cadolzburg das Spiel souverän und ließ nichts anbrennen. So dauerte es bis zur 83. Minute das die Sporcher auf 2:0 stellten. Dem ging ein Handelfmeter voraus, den Dominik Mayer sicher verwandelte. In der 3. Minute der Nachspielzeit erzielte Marco Geist auf Seiten der Gäste noch den 1:2 Anschlusstreffer, der an der Punkteverteilung aber nichts mehr änderte, da kurz darauf der Unparteiische das Spiel beendete.

TSV Altenberg - TSV Ammerndorf 7:0 (3:0) 

Die Favoritenrolle lag vor dem Spiel klar bei den Gastgebern, welche dies auch eindrucksvoll mit einen 7:0 Kantersieg unter Beweis stellten. Allerdings verliefen die ersten 20 Spielminuten nicht dem Endergebnis entsprechend. Der TSV Ammerndorf startete schwungvoll und motiviert, auch aufgrund des Erfolges im letzten Heimspiel gegen die DJK Fürth, in die Partie.

Die Größenverhältnisse wurden im Derby zwischen dem TSV Altenberg (in rot) und dem TSV Ammerndorf in den 90 Minuten zurecht gerückt. | Foto: TSV AltenbergDie Größenverhältnisse wurden im Derby zwischen dem TSV Altenberg (in rot) und dem TSV Ammerndorf in den 90 Minuten zurecht gerückt. | Foto: TSV Altenberg

Die Gäste aus Ammerndorf wurden vollem in Person von Adrian Lindner und Marius Schiller gefährlich. Der starke Heimtorwart Chaddock konnte aber alle Tormöglichkeiten souverän entschärfen und seine Kiste sauber halten. Die Altenberger Jungs wurden erst in er 25. Spielminute durch Person Tim Böhm gefährlich, welcher gleich die 1:0 Führung markieren konnte. Die darauffolgenden Chancen wurden direkt im Anschluss durch Marco Ungermann verwertet, welcher auf 2:0 und 3:0 erhöhte. Der TSV Ammerndorf gab sich nach dem schnellen Rückstand ziemlich auf und machte es dem TSV Altenberg nicht sonderlich schwer, sich weitere Torchancen herauszuspielen.

Einen Tiefschlag erlitt im Landkreis-Derby (entgegen dieser Szene) lediglich der blau-gekleidete TSV Ammerndorf im Abstiegskampf. | Foto: TSV AltenbergEinen Tiefschlag erlitt im Landkreis-Derby (entgegen dieser Szene) lediglich der blau-gekleidete TSV Ammerndorf im Abstiegskampf. | Foto: TSV Altenberg

Nach dem Pausenpfiff war es wieder der agile Tim Böhm und der eiskalte Marco Ungermann, die auf 5:0 erhöhten und somit die vorzeitige Entscheidung in der 70. Spielminute lieferten. Die circa. 80 Zuschauer sahen ab diesen Zeitpunkt eine sehr einseitige Partie zugunsten des TSV Altenbergs, während der TSV Ammerndorf sehnlichst dem Schlusspfiff entgegen sah. Die zahlreichen Chancen in der Schlussphase der Altenberger Jungs wurden noch zweimal durch den laufstarken David Schmidt und frisch eingewechselten Christian Heinl vollendet, ehe der Schiedsrichter pünktlich die Partie beendete.

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