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Manfred Krimm im Gespräch über seine künftige Aufgabe beim TSV Cadolzburg

Duell mit Cadolzburg wäre der "Worst Case"

Manfred Krimm (links) im Handschlag mit Sabine Rauch, 3. Vorstand des TSV Cadolzburg. | Foto: TSV
Manfred Krimm (links) im Handschlag mit Sabine Rauch, 3. Vorstand des TSV Cadolzburg. | Foto: TSV

Vor zehn Tagen gab der TSV Cadolzburg die Verpflichtung von Manfred Krimm als Cheftrainer der 1. Mannschaft für die Saison 2017/2018 bekannt. Im Gespräch mit fussballn.de äußerte sich der Übungsleiter zu den Gründen der Unterschrift, über alte Bekannte sowie eine besondere familiäre Bindung nach Sporch und vergaß gleichzeitig nicht, dass er vor dem Amtsantritt im Fürther Landkreis mit der SpVgg Mögeldorf 2000 noch einen möglichen "Worst Case" zu meistern hat.

Nur wenige Tage verstrichen nach der Bekanntgabe der zum Saisonende bevorstehenden Trennung zwischen der SpVgg Mögeldorf und Trainer Manfred Krimm, ehe der TSV Cadolzburg seine Fühler in Richtung des ab Sommer vermeintlich vereinslosen Coaches ausstreckte. "Die Verantwortlichen um Klaus Bonath und Sabine Rauch kamen auf mich zu, im Rahmen der folgenden Gespräche war sofort eine große Sympathie zu spüren", so der unweit in Ammerndorf wohnende Krimm.

Recht zügig einigte man sich auf eine Zusammenarbeit für die neue Saison, da "einfach das Gesamtpaket mit dem tollen Sportgelände, der Organisation und einer entwicklungsfähigen Mannschaft mit guter Mischung bei einem Traditionsverein, wo der Fußball an erster Stelle steht, zusammenpasst", gibt der künftige TSV-Trainer zu Protokoll, dem noch weitere Anfragen vorlagen.

Kontinuität herrscht in Sporch indes auf dem Trainerstuhl der 2. Mannschaft, die momentan mit Tuchfühlung zur Aufstiegsrelegation in der A-Klasse 9 auf Rang 5 so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr platziert ist. Robert Josephus wird die "Zweite" auch in der kommenden Saison coachen. "Jetzt kommt der Jahrgang 1998 in den Herren-Bereich. Diese Jungs habe ich als Jugendtrainer und Koordinator Kleinfeld von der G- Jugend bis zur C- Jugend trainiert. Ich freue mich auf diese Aufgabe", ließ Josephus wissen.

Robert Josephus leitet auch kommende Saison die Geschicke des TSV Cadolzburg II. | Foto: fussballn.deRobert Josephus leitet auch kommende Saison die Geschicke des TSV Cadolzburg II. | Foto: fussballn.de

Ganz nebenbei trifft Krimm in Cadolzburg mit Dominik Mayer auf einen alten Bekannten, den er schon während seiner Amtszeit beim TSV Altenberg unter den Fittichen hatte und der Kontakt auch danach noch aufrechterhalten wurde. Eine noch engere Verbindung besteht familiär, kickt doch auch der Sohn von Krimm als junger Jahrgang in der dortigen A-Jugend (SG Ammerndorf/Cadolzburg), die aktuell in der Bezirksoberliga um den Klassenerhalt kämpft.

Mit dem Wissen, dass einige Talente ab Sommer in den Herrenbereich aufrücken werden, hält sich der 52-Jährige in Sachen Zielsetzung für die kommende Saison noch bedeckt und möchte sich "nach den ersten 2-3 Wochen Vorbereitung realistische Ziele setzen".

Ungewiss ist dabei auch noch die Ligenzugehörigkeit am Deberndorfer Weg, wo man noch Hoffnungen in Sachen Kreisliga-Relegation hegen darf. Hierfür stehen in den nächsten Wochen entscheidende Partien an, so dass man womöglich noch in den Aufstiegsspielen die Klingen mit Krimms aktuellem Team, der SpVgg Mögeldorf 2000, kreuzen könnte. Nach eigener Aussage wäre dies für Krimm der "Worst Case", wenngleich auch er mit Mögeldorf freilich mindestens den momentan notierten Relegationsrang drei verteidigen will und die Gegner in den K.O-Spielen "nehmen wird, wie es kommt". Einzig dem TSV Cadolzburg möchte er dabei doch lieber aus dem Weg gehen... 

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