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Assen und Falke siegen im Gleichschritt / Drei Partien fielen ins Wasser

4:2 - Veitsbronn II stürmt auch das Fuchsloch!

Der ASV Veitsbronn/Siegelsdorf II (in rot) war auch beim SSV Elektra Hellas nicht zu bremsen und siegte letztlich verdient mit 4:2. | Foto: L. Bitzenbauer
Der ASV Veitsbronn/Siegelsdorf II (in rot) war auch beim SSV Elektra Hellas nicht zu bremsen und siegte letztlich verdient mit 4:2. | Foto: L. Bitzenbauer

Am 16. Spieltag der Kreisklasse 4 standen heute nur vier Partien auf dem Programm, da drei Begegnungen dem Wetter zum Opfer fielen und wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden mussten. Tabellenführer ASN Pfeil Phönix gab sich keine Blöße und siegte im heimischen Nudeltopf klar und deutlich mit 5:2 gegen den TB Johannis 88 II, während die DJK Falke (4:1 gegen TSV Johannis 83) ebenfalls erfolgreich war. Außerdem feierte der ASC Boxdorf einen 3:1-Derbysieg gegen Nachbar SF Großgründlach (Extrabericht folgt!) und der ASV Veitsbronn/Siegelsdorf II entführte drei Zähler vom Fuchsloch (4:2 bei SSV Elektra Hellas).

ASN Pfeil Phönix - TB Johannis 88 II 5:2 (2:0)

In einem ausgeglichenen Spiel setzte sich der Tabellenführer am Ende mit 5:2 gegen die Zweite der „88er“ durch. Die munter mitspielenden Gäste hatten durchaus ihre Spielanteile, kamen aber zu wenig zu Abschlüssen vor dem Assen-Tor. Anders die Gastgeber. Aus sehr guten Möglichkeiten machten je zweimal Kubecek und Mertsching keine Tore. So musste eine Ecke zur Führung herhalten. Mertsching flankte und Kubecek köpfte ein. Kurz vor der Pause erhöhte Horn mit einem abgefälschten Schuss auf 2:0. Wer dachte, dass die Gastgeber nun etwas Ruhe in ihr Spiel bringen würden, wurde jedoch eines Besseren belehrt. Nach einer Ecke nickte Maar zum Anschluss ein. Nun wogte das Spiel hin und her. Lowig parierte einen abgefälschten Schuss und im Gegenzug verwandelte Mertsching einen an Kubecek verursachten Elfmeter zum 3:1. Doch keine drei Minuten später köpfte Özdemir die 88er wieder um ein Tor heran. Die ersatzgeschwächten Gastgeber - ohne Kuhnke, Ell, Raum und Feulner - mussten nun alles in die Waagschale werfen und der gerade eingewechselte Leykam zirkelte einen Freistoß über die Mauer in den Winkel - 4:2. Den Schlusspunkt markierte Torjäger Kubecek in der 86. Minute zum sicherlich um ein Tor zu hoch ausgefallen Sieg gegen unter Wert geschlagene Schnepfenreuther. Nach zwei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge sind die Assen nun wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt und für das Spitzenspiel am Sonntag gegen den DJK Falke gewappnet.

DJK Falke - TSV Johannis 83 4:1 (2:1)

Die DJK Falke hatte diesmal den Tabellensechsten TSV Johannis 83 zu Gast. Nach einer Minute hatten die Gäste sofort eine große Chance. Lößel bekam einen verunglückten Klärungsversuch nach einem Freistoß aus acht Metern vor dem Tor quergelegt, aber Steger im Falke-Tor reagierte überragend. Falke versuchte fortan das Spiel in den Griff zu kriegen, allerdings fehlte dem letzten Pass noch die notwendige Präzision.

Der TSV Johannis 83 (in schwarz) stemmte sich zwar vehement gegen die Niederlage bei der DJK Falke. Am Ende konnten sie diese aber nicht verhindern und unterlagen verdient mit 1:4.Der TSV Johannis 83 (in schwarz) stemmte sich zwar vehement gegen die Niederlage bei der DJK Falke. Am Ende konnten sie diese aber nicht verhindern und unterlagen verdient mit 1:4. | Foto: C. List

So musste ein Standard für die erste Chance der Falken herhalten. Berke kam nach einem Freistoß zum Kopfball, aber auch hier war der Torhüter auf dem Posten. Gleich darauf kam die Antwort von Johannis, aber der stramme Schuss von Boztepe konnte entscheidend abgefälscht werden. Dann nach einer knappen halben Stunde ein Doppelschlag der DJK: Erst schlenzte Dencs einen Freistoß schön ins Eck und zwei Minuten später erzielte Celik sein erstes Pflichtspieltor für Falke, mit einem satten Halbvolleyschuss aus 18 Metern. Postwendend fiel fast der Anschlusstreffer für Johannis, aber der Pfosten rettete für Falke. Die "83er" blieben gefährlich, vor allem nach Standards kamen sie immer wieder zum Abschluss. So setzte Bartoschek per Kopfball den Ball neben das Tor. Kurz darauf machte es Morrison besser und ließ Steger im Falke-Tor nach einem Durchsteck-Pass keine Chance. Für Falke schien das der Warnschuss gewesen zu sein, denn plötzlich drehten die Lila-Weißen auf. Sie kamen vor der Pause noch zu mehreren Tormöglichkeiten, die größte vergab Speidel, der aus sieben Metern freistehend nur die Latte traf. Pech für die Gastgener, als der Unparteiische eine Minute vor der Pause nach einem Eckball ein klares Tor für die DJK verweigerte, weil er nicht sah, dass der Ball bereits klar die Linie überschritten hatte. So ging es mit dem 2:1 in die Kabinen.

Falke-Keeper Marius Steger (in orange) war ein sicherer Rückhalt für die DJK Falke und hatte großen Anteil am Sieg der Kök-Elf.Falke-Keeper Marius Steger (in orange) war ein sicherer Rückhalt für die DJK Falke und hatte großen Anteil am Sieg der Kök-Elf. | Foto: C. List

Beide Mannschaften kamen mit Vollgas wieder auf das Feld. Wieder war es den „83ern“ vorbehalten, die erste Chance zu haben. Aber sowohl beim ersten Duell im Eins-gegen-eins, als auch beim harten Nachschuss blieb Falke-Torhüter Steger der Sieger. Falke machte es besser und Dencs nutzte die erste Chance nach der Halbzeit prompt zum 3:1. Nach überragender Vorarbeit von Speidel über links musste er den Ball nur noch aus einem Meter über die Torlinie köpfen. Ein paar Minuten später bot sich Maderer bei einer Ecke am kurzen Pfosten an, bekam den Ball, drehte sich Richtung Elfmeterpunkt und setzte den Ball in den langen Winkel zum vorentscheidenden 4:1. Danach passierte nicht mehr viel, Johannis konnte nicht und Falke wollte nicht mehr. 

SSV Elektra Hellas - ASV Veitsbronn/Siegelsdorf II 2:4 (1:3)

Die Gäste zeigten von Beginn an, dass sie alle drei Punkte mitnehmen wollten. Sie agierten druckvoller, waren in der Vorwärts- sowie in der Rückwärtsbewegung kompakter. Die Heim-Elf tat sich schwer, Zugriff zu bekommen. Schon nach fünf Minuten wurde der Heim-Torhüter durch einen Schuss mit Windunterstützung aufs lange Eck überrascht und hatte Glück, dass dieser nur an den Pfosten ging. Die Gäste spielten weiter druckvoll nach vorne, der rechte Außenspieler der Gäste, Gonzales Cruz, narrte die Abwehr ein ums andere Mal.

Der ASV Veitsbronn/Siegelsdorf II (in rot) siegte beim SSV Elektra Hellas letztlich verdient mit 4:2. | Foto: H. LeigeberDer ASV Veitsbronn/Siegelsdorf II (in rot) siegte beim SSV Elektra Hellas letztlich verdient mit 4:2. | Foto: H. Leigeber

So auch beim 1:2 für die Gäste, als er drei Gegenspieler ausspielte und mit links überlegt einnetzte. Die Heimmannschaft konnte zu diesem Zeitpunkt keine Kontrolle über das Spiel noch über die Gäste bekommen. Kurz vor der Halbzeit nutzte Julian Henke eine weitere Unaufmerksamkeit der Gäste zum 1:3-Halbzeitstand. Nach Wiederanpfiff konnte der beste Mann der Gäste, Gonzales Cruz, nach einem Fehler des SSV-Keepers unbedrängt zum vorentscheidenden 1:4 einköpfen. Die Heim-Elf fand nun etwas besser ins Spiel und erspielte sich die ein oder andere Möglichkeit. In der 68. Minute gelang dem mittlerweile eingewechselten Bölük das 2:4 mit einem schönen direkten Freistoß. Nun erhöhte die Heim-Elf nochmals die Schlagzahl und erspielte sich weitere Möglichkeiten, doch der starke Gäste-Torhüter zeigte sein ganzes Können und hielt mehrmals bravourös.

Der SSV Elektra Hellas (in blau) musste im Heimspiel gegen den ASV Veitsbronn/Siegelsdorf II eine 2:4-Niederlage einstecken. | Foto: L. BitzenbauerDer SSV Elektra Hellas (in blau) musste im Heimspiel gegen den ASV Veitsbronn/Siegelsdorf II eine 2:4-Niederlage einstecken. | Foto: L. Bitzenbauer

Der Heim-Elf fehlte an diesem Tag etwas das Glück, aber man hatte auch einen starken Gegner zu Gast. Zu viele Fehler, die in dieser Klasse sofort bestraft werden, waren letztlich ausschlaggebend für die Niederlage. Der Sieg der Gäste geht aufgrund der reiferen Spielanlage in Ordnung.

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