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SG 83 oder TV 48 - wer darf in die Aufstiegsrelegation? / Schwaig, Burgfarrnbach und Tennenlohe kämpfen um den Klassenerhalt

Tod oder Gladiolen? Die letzten Entscheidungen fallen am Samstag!

Wer setzt am Samstag zum Höhenflug an und wer landet unsanft auf dem Boden der Tatsachen? Sowohl für den TV 48 (in blau) als auch für den TSV Burgfarrnbach steht am Samstag alles auf dem Spiel, wenn auch aus unterschiedlichsten Gründen. | Foto: fussballn.de
Wer setzt am Samstag zum Höhenflug an und wer landet unsanft auf dem Boden der Tatsachen? Sowohl für den TV 48 (in blau) als auch für den TSV Burgfarrnbach steht am Samstag alles auf dem Spiel, wenn auch aus unterschiedlichsten Gründen. | Foto: fussballn.de

Wenn der Ball am Samstag um 14 Uhr das letzte Mal in der Bezirksliga-Saison 2016/2017 zu rollen beginnt, steht für insgesamt noch fünf Teams der Liga alles auf dem Spiel. So kämpfen der TV 48 Erlangen (gegen Herzogenaurach) und die SG 83 (beim noch abstiegsbedrohten SV Schwaig) im Fernduell um die große Chance, sich über die Relegation für die Landesliga zu qualifizieren. Am anderen Ende der Tabelle heißt es derweil „2 aus 3“, wenn es darum geht, die übrigen beiden Absteiger festzustellen. Dabei streiten sich der bereits genannte SV Schwaig, der TSV Burgfarrnbach (in Diepersdorf) und der SV Tennenlohe (in Lauf) um den so wichtigen 14. Tabellenplatz, der für einen der drei ein weiteres Jahr Bezirksliga bedeutet.

Für den Großteil der Mannschaften in der Bezirksliga Nord ist die Saison bereits vor dem letzten Spieltag so gut wie gelaufen, sodass am Samstag nur noch auf vier Plätzen wirklich Spannung aufkommt.

Die Meisterschaft ist nämlich nach dem 2:0-Triumph der SpVgg Erlangen am vergangenen Wochenende gegen die SpVgg Hüttenbach besiegelt und es bleibt abzuwarten, in welcher Verfassung sich die Spieli eine Woche nach der Meisterfeier in Hersbruck präsentieren wird.

Auch im Keller sind die ersten Entscheidungen bereits gefallen, sodass der feststehende Absteiger FC Ottensoos beim ASV Fürth, für den es nur noch darum geht, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen, seine Abschiedsvorstellung gibt.

Ebenfalls wenig Spannung wird wohl in den Partien von Cagrispor (gegen Zirndorf), des FC Kalchreuth (gegen Bayern Kickers) und der SpVgg Hüttenbach (gegen Stadeln) aufkommen, können sich die jeweiligen Parteien doch nur noch ein wenig besser in der Tabelle stellen.

Doch da wäre ja noch der Zweikampf um die Aufstiegsrelegation, in dem sich die SG 83 (beim SV Schwaig) und der TV 48 Erlangen (gegen Herzogenaurach) ein Fernduell liefern. Dabei hat die SG 83 die deutlich besseren Karten, steht die Swierczynski-Elf doch zwei Punkte vor dem TV 48. Doch Vorsicht: Im Falle einer Punktgleichheit würde als erstes Kriterium der direkte Vergleich Anwendung finden, den der TV 48 trotz zweier Unentschieden (0:0 und 1:1) aufgrund der mehr erzielten Auswärts-Tore für sich entscheidet (es wird nach Europapokal-Modus gewertet).

Damit wären die Vorzeichen klar: Die SG 83 geht in die Relegation, wenn sie ihr Spiel in Schwaig gewinnt und/oder der TV 48 gegen Herzogenaurach nicht dreifach punktet. Erlangen hingegen schiebt sich in letzter Sekunde am Kontrahenten vorbei, wenn die „48er“ ihr Heimspiel gewinnen und die Swierczynski-Elf gleichzeitig in Schwaig Punkte liegen lässt.

In Schwaig wird dem Tabellenzweiten sicherlich nichts geschenkt werden, geht es doch für die Weber-Elf noch um überlebenswichtige Punkte im Abstiegskampf, in dem sich mit Schwaig, Burgfarrnbach (in Diepersdorf) und Tennenlohe (in Lauf) noch drei Mannschaften um den letzten verbliebenen Nichtabstiegsplatz streiten. Freilich hat dabei Schwaig momentan die besten Karten, denn der SVS hat bereits einen Punkt mehr gesammelt als die Konkurrenz. Zudem entscheidet der SVS den direkten Vergleich mit beiden anderen Teams für sich und würde auch eine etwaige Sondertabelle anführen, die über den Abstieg entscheidet, falls am Ende alle drei Mannschaften punktgleich sein sollten. Andererseits hat Schwaig im Kreis der Abstiegskandidaten natürlich mit der SG 83 auch die größte Hürde zu überspringen.

fussballn.de fasst alle Szenarien auf einen Blick zusammen und klärt mit Blick auf den alles entscheidenden letzten Spieltag die Frage aller Fragen in Abstiegskampf: Was wäre, wenn…?

Der SV Schwaig bleibt Bezirksligist, wenn:
  • der SVS sein Heimspiel gegen die SG 83 gewinnt
  • weder Tennenlohe noch Burgfarrnbach dreifach punkten
Der TSV Burgfarrnbach rettet sich, wenn:
  • die "Bären" in Diepersdorf gewinnen und der SV Schwaig gleichzeitig nicht dreifach punktet
Der SV Tennenlohe schafft den Klassenerhalt, wenn:
  • der SVT in Lauf gewinnt und weder Schwaig noch Burgfarrnbach einen Sieg einfahren
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