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Spieli nur 1:1 gegen Tennenlohe / Burgfarrnbach gewinnt Kellerduell / Drei Partien abgesagt

SG 83 zerlegt Zirndorf 4:0!

Nicht zu stoppen waren Ozan Yildirim und die SG 83 (in schwarz) für den ASV Zirndorf. Am Ende hieß es 4:0. | Foto: Jasmin Stark
Nicht zu stoppen waren Ozan Yildirim und die SG 83 (in schwarz) für den ASV Zirndorf. Am Ende hieß es 4:0. | Foto: Jasmin Stark

Wie schon die Samstagspartie zwischen dem FSV Stadeln und dem FC Herzogenaurach fielen auch am Sonntag die Heimspiele des FC Hersbruck (gegen Bayern Kickers), des FC Kalchreuth (gegen SV Schwaig) und der SpVgg Hüttenbach (gegen SK Lauf) den Wetterbedingungen zum Opfer. Gespielt wurde hingegen an der Regelsbacher Straße, wo sich die heimische SG 83 deutlich mit 4:0 gegen Zirndorf durchsetzte und den Abstand auf die SpVgg Erlangen, die gegen den SV Tennenlohe nicht über ein 1:1-Unentschieden hinauskam, auf vier Punkte verkürzte. Ebenfalls erfolgreich waren der TV 48 Erlangen (1:0 beim ASV Fürth), Cagrispor (3:2 gegen Diepersdorf) und der TSV Burgfarrnbach, der sich im direkten Duell beim Abstiegskonkurrenten FC Ottensoos knapp mit 2:1 durchsetzen konnte. 

SpVgg Erlangen - SV Tennenlohe 1:1 (1:1)

Wieder ein Blitzstart der Spieli,  wie schon in Herzogenaurach. In der dritten Minute konnte  sich Yannick Diederichs im Luftduell gegen seinen Gegenspieler durchsetzen, der Ball landete bei Zollhöfer und dessen Querpass verwandelte Marco Müller aus kurzer Entfernung locker zum 1:0. Wer jedoch dachte die Gäste zeigten sich geschockt, wurde von ihnen eines Besseren belehrt. Sie spielten forsch auf das Erlanger Tor und hatten sogar spielerische Vorteile, jedoch stand die Spieli-Abwehr noch gut. Schon im Gegenzug konnte Konrad gerade noch gestoppt werden. Die besseren Chancen hatte aber zunächst die Spieli, ohne jedoch spielerisch zu überzeugen.

Marco Müller zeigte sich wie so oft für ein Tor der Spieli verantwortlich. Zum Sieg sollte es diesmal allerdings nicht reichen. | Foto: fussballn.deMarco Müller (Nr. 15) zeigte sich wie so oft für ein Tor der Spieli verantwortlich. Zum Sieg sollte es diesmal allerdings nicht reichen. | Foto: fussballn.de

Ein Freistoß (13.) von Marco Müller aus 25 Metern landete am Außenpfosten und in der 24. Minute rettete Torhüter Dirr im letzten Moment gegen den Torjäger. Gleich darauf tauchte Zollhöfer nach Zuspiel von Yannick Diederichs frei vor dem Torhüter auf, aber auch er scheiterte an Dirr. Das leichtfertige Umgehen mit ihren Chancen sollte sich dann rächen. In der 31. Minute wurde Jordan nicht konsequent angegriffen, versetzte seinen Gegenspieler und zog einfach mal ab. Dabei wurde das Leder unglücklich abgefälscht, senkte sich über den chancenlosen Keeper Sichert und landete mit Hilfe des Innenpfosten im Spieli-Tor zum 1:1. Weiterhin hatte der Spitzenreiter die besseren Chancen, bei mehr Ballbesitz der Gäste. Doch Zollhöfer und Yannick Diederichs verfehlten aus der Distanz das Tor und den Kopfball von Marco Müller lenkte Torhüter Dirr ins Toraus. Dann aber Glück für die Spieli. Wieder war es der agile Konrad der sich gegen Hartmann durchsetzte und das Leder  Böning auflegte. Dessen Schuss aus 12 Metern strich jedoch um Zentimeter am Pfosten vorbei.

spieli klaertAuch die Defensive der Spieli um Marius Döhler (Nr. 3) hatte teilweise einiges zu tun und konnte die Null nicht halten. | Foto: fussballn.de

Nach der Pause war es zunächst wieder Marco Müller, der aber mit seinem Kopfball an Keeper Dirr scheiterte und noch einmal per Schrägschuss. Und auf der anderen Seite sorgte Konrad weiter für Unruhe, allerdings vergab er nach einem herrlichen Pass von Rauch im Abschluss zu überhastet. Dem pomadigen Spiel seiner Elf  wollte Trainer Steiner mit der Einwechslung von Christian Müller, der für den nach zwei üblen Fouls verletzten Colin Diederichs kam, neuen Schwung verleihen. Nun lief es etwas besser bei der Spieli. Ein  perfekt gespielter Konter, bei dem Yannick Diederichs mustergültig Marco Müller bediente, endete wiederum beim starken Dirr. Dieser meisterte dann auch den Schuss von Yannick Diederichs souverän.

Nichts schenkten sich die SpVgg Erlangen (in rot) und der SV Tennenlohe. Das Unentschieden scheint dabei verdient, wenngleich beide Teams hätten gewinnen können. | Foto: fussballn.deNichts schenkten sich die SpVgg Erlangen (in rot) und der SV Tennenlohe. Das Unentschieden scheint dabei verdient, wenngleich beide Teams hätten gewinnen können. | Foto: fussballn.de

Doch Rauch vergab auch auf der anderen Seite für die Gäste. Große Aufregung gab es dann in der 74. Minute, als Singer den Ball in den Strafraum köpfte und ein Abwehrspieler im Stile eines Torwarts den Ball mit der Hand abwehrte. Aber die Pfeife des gut postierten, aber nicht immer überzeugenden, Schiedsrichters blieb zum Erstaunen aller stumm. Fünf Minuten später war es Zollhöfer, der schwach abschloss, statt den besser postierten Marco Müller anzuspielen. Danach stoppte ein Abseitspfiff  Marco Müller in guter Position. Aber auch die Gäste waren noch einmal gefährlich, den Freistoß von Konrad parierte Keeper Sichert allerdings sicher. Ein hoch verdienter Punkt für die Gäste in einem Spiel, das beide Teams hätten gewinnen können, ja müssen.

FC Ottensoos - TSV Burgfarrnbach 1:2 (0:1)

Im direkten Duell zwischen den beiden abstiegsgefährdeten Teams aus Ottensoos und Burgfarrnbach behielten die Gäste auch aufgrund der nachlässigen Chancenverwertung des FCO knapp mit 2:1 die Oberhand. Dabei gingen die „Bären“ kurz vor der Pause durch Oliver Brauner in Führung, der im Gewühl die Übersicht behielt und zum 0:1 vollstrecken konnte. Die Gäste-Führung währte allerdings nicht lange, denn bereits drei Minuten nach dem Seitenwechsel konnte Lukas Heinlein für seine Farben ausgleichen. In der Folge kämpfte die Heimelf weiter für den Erfolg, ließ aber ihre Chancen weiterhin liegen. Als alles bereits auf ein Unentschieden hinauszulaufen schien, narrte Yannik Loos die gesamte FCO-Defensive und traf zum umjubelten Siegtreffer für Burgfarrnbach, der dem TSV ein wenig Luft im Abstiegskampf verschafft, während Ottensoos weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz festhängt.

SG 83 Nürnberg Fürth - ASV Zirndorf 4:0 (1:0)

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung fuhr die SG 83 in beeindruckender Manier drei Punkte ein und bleibt im Aufstiegsrennen dick dabei. Die Gastgeber nahmen gegen ihren früheren Angstgegner von Beginn an das Heft in die Hand und versuchten über viel Ballbesitz Struktur ins Spiel zu bringen. Trotz der optischen Überlegenheit reichte es in der ersten halben Stunde jedoch zu keiner zwingenden Tormöglichkeit, diese hatte dagegen der ASV nach einem Konter über die rechte Angriffsseite, doch Lenhart war auf dem Posten und konnte einen Rückstand verhindern.

Nach 35 Minuten erlöste Sebastian Bieber (am Ball) die SG 83 und brachte seine Farben mit 1:0 in Front | Foto: Jasmin StarkNach 35 Minuten erlöste Sebastian Bieber (am Ball) die SG 83 und brachte seine Farben mit 1:0 in Front | Foto: Jasmin Stark

So nach und nach näherte sich die SG dann dem Gehäuse der Gäste immer mehr und Sebastian Bieber war es nach kluger Vorarbeit von Hofbauer vorbehalten, für das verdiente 1:0 zu sorgen (35.). Ein Kopfballversuch Zirndorfs im Anschluss an einen Freistoß war bis zum Halbzeitpfiff  die einzige weitere erwähnenswerte Aktion. Nach dem Seitenwechsel startete die SG dann mit einem Paukenschlag, als Lysokon per direkter Ecke erfolgreich war (47.).

Mit einem direkt verwandelten Eckstoß sorgte Mykhailo Lysokon zwei Minuten nach dem Seitenwechsel für das 2:0. | Foto: Jasmin StarkMit einem direkt verwandelten Eckstoß sorgte Mykhailo Lysokon zwei Minuten nach dem Seitenwechsel für das 2:0. | Foto: Jasmin Stark

In der Folge verlor der ASV immer mehr seine Linie und der Tabellenzweite bestimmte die Partie nun deutlich. Spätestens mit dem 3:0 durch Hofbauer, der nach schöner Kombination herrlich ins lange Eck schlenzte war die Begegnung endgültig entschieden und Zirndorf durfte sich bei Keeper Hofmann bedanken, dass es zunächst nur bei den drei Gegentoren blieb.

Spätestens nach dem 4:0 durch Ozan Yildirim gab es in den Reihen der SG 83 kein Halten mehr. | Foto: Jasmin StarkSpätestens nach dem 4:0 durch Ozan Yildirim gab es in den Reihen der SG 83 kein Halten mehr. | Foto: Jasmin Stark

Yildirim blieb es dann knapp 15 Minuten vor Spielende vorbehalten mit dem 4:0 endgültig den Deckel drauf zu machen, als er sich energisch gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und seinem Ex-Mitspieler Hofmann keine Chance ließ. Somit setzte sich die SG 83 wie schon im Hinspiel auch zu Hause hochverdient durch und konnte den Abstand auf Primus SpVgg Erlangen auf vier Zähler verringern, spürt allerdings weiterhin den Atem von Verfolger TV 48 im Nacken.

Cagrispor Nürnberg - SpVgg Diepersdorf 3:2 (1:1)

Im letzten Heimspiel der Sümer-Elf auf dem städtischen Stadionnebenplatz war mit der SpVgg Diepersdorf wie erwartet ein Gegner zu Gast, der bis zur letzten Minute Siegeswillen und Kampfgeist auf den Platz brachte, jedoch mangelte es der Wolf-Elf teils etwas an Selbstvertrauen. Cagrispor dominierte die Partie von Beginn an und ging bereits nach sieben Minuten nach schöner Vorarbeit von Ismail Yüce durch Lukas Sanders, der noch einen Gegenspieler stehen ließ und den Ball schließlich humorlos unter die Latte hämmerte, in Führung.

schmidt gg mertCagrispor um Berkay Gök (in schwarz) legte furios los und ging schon nach sieben Minuten in Führung. | Foto: fussballn.de

Auch durch die gütige Mithilfe der Heim-Defensive gelang Gäste-Spielertrainer Daniel Wolf nach einer knappen halben Stunde dann der Ausgleich für Diepersdorf. Nach der Pause legte Cagri allerdings noch einmal nach und ging durch Ismail Yüce, der nun bei 19 Saisontreffern steht, erneut in Führung.

Die SpVgg Diepersdorf um Jason Adam (Nr. 17) fightete bis zum Ende, ging trotzdem aber mit leeren Händen nach Hause. | Foto: fussballn.deDie SpVgg Diepersdorf um Jason Adam (Nr. 17) fightete bis zum Ende, ging trotzdem aber mit leeren Händen nach Hause. | Foto: fussballn.de

Zwölf Minuten später sorgte schließlich der eingewechselte Berkay Gök, der sich stets gefährlich zeigte, für die Vorentscheidung. Yüces Hereingabe fasste er direkt ab und beförderte das Spielgerät zunächst an die Querlatte, von wo aus der Ball schließlich den Weg ins Tor fand. Daniel Leitenbacher traf in der Nachspielzeit zwar noch zum Anschluss, für mehr sollte es aber nicht mehr reichen.

ASV Fürth - TV 48 Erlangen 0:1 (0:0)

Auf dem Fürther Kunstrasenplatz egalisierten sich beide Teams vornehmlich, zeigten zwar jeweils gute Ansätze, spätestens am gegnerischen Strafraum war jedoch meist Endstation. So passierte in der ersten Hälfte wenig und es ging torlos in die Pause. Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel hatte schließlich Serkan Akar die bis dato beste Gelegenheit für die Hausherren, setzte seinen Abschluss aber am Tor vorbei.

Trotz Offensivbemühungen auf beiden Seiten, spielte sich das Duell zwischen Tobias Kaufs TV 48 Erlangen (in rot) und dem ASV Fürth zumeist im Mittelfeld ab. | Foto: Jasmin StarkTrotz Offensivbemühungen auf beiden Seiten, spielte sich das Duell zwischen Maximilian Kundts TV 48 Erlangen (in rot) und dem ASV Fürth zumeist im Mittelfeld ab. | Foto: Jasmin Stark

Auf der anderen Seite dauerte es bis zur 75. Minute, doch dann bekam der TV 48 nach einem Foulspiel im Sechzehner des ASV einen Elfmeter zugesprochen, den Max Mahler sicher zur Gäste-Führung verwandelte. In der Folge versuchte die Heimelf noch einmal alles, es sollte allerdings nicht mehr zum Ausgleich reichen. Zusätzlich bitter für den ASV: Nach einer Notbremse sah Max Schuhmann auch noch die Rote Karte und fehlt damit zumindest nächste Woche in Diepersdorf.

smakaj am ballDer ASV Fürth um Edmond Smakaj (am Ball) stemmte sich gegen die Niederlage, konnte diese aber nicht verhindern. | Foto: Jasmin Stark

Nachdem anschließend auch Wolf mit seinem Distanzschuss an Mehlig scheiterte, tauchte auch der Gast eine Viertelstunde vor Schluss wieder im ASV-Strafraum auf und das mit Folgen. Ali Khalil Hussein holte Labeat Ferizi regelwidrig von den Beinen und Max Mahler verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zur 1:0-Gäste-Führung.

kundt er bund im strafraumMaximilian Kundt (am Ball) zeigte sich in der Offensive stets auffällig und hatte seinen Anteil am Sieg der "48er". | Foto: Jasmin Stark

Fünf Minuten später musste dann auch noch Max Schuhmann frühzeitig zum Duschen, nachdem er bei einem Erlanger Konter Kundt touchierte und Schiedsrichter Roloff dies als „Notbremse“ auslegte. In der Folge verpassten es sowohl die Gäste, für die Entscheidung zu sorgen, als auch das Heimteam, den Ausgleich zu erzielen. Somit blieb es bei der etwas unglücklichen Heimniederlage der Fürther.

Nach der Pause war es zunächst wieder Marco Müller, der aber mit seinem Kopfball an Keeper Dirr scheiterte und noch einmal per Schrägschuss. Und auf der anderen Seite sorgte Konrad weiter für Unruhe, allerdings vergab er nach einem herrlichen Pass von Rauch im Abschluss zu überhastet. Dem pomadigen Spiel seiner Elf  wollte Trainer Steiner mit der Einwechslung von Christian Müller, der für den nach zwei üblen Fouls verletzten Colin Diederichs kam, neuen Schwung verleihen. Nun lief es etwas besser bei der Spieli. Ein  perfekt gespielter Konter, bei dem Yannick Diederichs mustergültig Marco Müller bediente, endete wiederum beim starken Dirr. Dieser meisterte dann auch den Schuss von Yannick Diederichs souverän. Doch Rauch vergab auch auf der anderen Seite für die Gäste. Große Aufregung gab es dann in der 74. Minute, als Singer den Ball in den Strafraum köpfte und ein Abwehrspieler im Stile eines Torwarts den Ball mit der Hand abwehrte. Aber die Pfeife des gut postierten, aber nicht immer überzeugenden, Schiedsrichters blieb zum Erstaunen aller stumm. Fünf Minuten später war es Zollhöfer, der schwach abschloss, statt den besser postierten Marco Müller anzuspielen. Danach stoppte ein Abseitspfiff  Marco Müller in guter Position. Aber auch die Gäste waren noch einmal gefährlich, den Freistoß von Konrad parierte Keeper Sichert allerdings sicher. Ein hoch verdienter Punkt für die Gäste in einem Spiel, das beide Teams hätten gewinnen können, ja müssen.

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