Ansbachs Riko Manz & Co bekommen es diesmal zwar nicht mit Bayern-Torjäger Anton Heinz nach dessen Roter Karte in Würzburg zu tun, werden aber dennoch alles in die Waagschale legen müssen, um einen Erfolg in der Landeshauptstadt zu verbuchen.
fussballn.de / Strauch
SpVgg Ansbach 09
Leistungssteigerung im Highlight-Spiel nötig
Der Ansbacher 1:0-Sieg über Schlusslicht Hankofen stimmte nur in der Ausbeute zufrieden, die Leistung aber war ausbaufähig, wie Coach Niklas Reutelhuber kritisch anmerkte: "Die erste Hälfte war okay, in der zweiten Halbzeit haben wir viele Attribute vermissen lassen und können froh sein, dass es trotzdem gutgegangen ist. Aber klar ist auch, dass wir in München ganz anders auftreten müssen. Wir müssen unsere Stärken als Kollektiv auf einen sehr guten Platz bringen: hart arbeiten, Situationen frühzeitig erkennen und in die Zweikämpfe kommen. Wenn wir das gut machen, wird es auch spannend." Mit 37 Punkten sind die Ansbacher im Soll, dennoch würde man die letzten sechs Partien der Saison gerne nutzen, um noch ein paar Ränge nach oben zu klettern. Vom Ziel Platz 8 trennt die SpVgg aktuell ein Sieg. Dass so ein Erfolg in München nicht unbedingt auf der Tagesordnung steht, zeigt sich auch in der Heimstärke der Bayern, die zu Hause fast die doppelte Anzahl an Punkten wie in der Fremde holen konnten, und dennoch konnten die Mittelfranken im Vorjahr aus einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2 mitnehmen. "Es war eigentlich ein Paradebeispiel, worauf es dort ankommt", erinnert der Coach und hofft auf einen ähnlichen Erfolg bei einem Saisonhighlight am Freitagabend.
Aufgebot letztes Spiel SpVgg Ansbach (FC Bayern München 2, 17.04.2026):
Mottl,
Oberseider,
Weeger,
Manz,
Dietrich,
Althaus,
Müller (81.
Sen),
Hayer (83.
Landshuter),
Ayan (46.
Nuhanovic),
Kroiß (90.
Seefried N.),
Schmidt (56.
Mata K.) /
Peterson,
Glanz,
Zimmermann,
Hahn
Expertentipp von Marco Galuska
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