In Schwabach konnte die SG Quelle Fürth zumindest vor der Pause überzeugen.
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SG Quelle Fürth
Im letzten Drittel hapert es
In Schwabach konnte die SG Quelle Fürth in der ersten Halbzeit überzeugen, letztlich aber zog der SC 04 nach der Pause die Partie auf seine Seite und gewann sogar noch deutlich mit 4:1. "Wir haben in der ersten
Halbzeit vieles richtig gut gemacht, aber es wieder verpasst, uns zu
belohnen. Der Gegner nutzt dann seine Chancen eiskalt. In der zweiten
Halbzeit geben wir das Spiel aus der Hand, machen zu einfache Fehler – vor
allem bei Standards – und lassen unsere eigenen Chancen liegen. Am Ende
ist es einfach schade, weil wieder mehr drin war", schaut Fürths Trainer Taner Koc zurück und will das Ergebnis nicht auf eine fehlende Konstanz im Frühjahr schieben: "Es geht vielmehr um die
Qualität im Abschlussdrittel und um unser Verhalten im eigenen letzten
Drittel. Vorne nutzen wir unsere Chancen nicht konsequent genug, und
hinten verteidigen wir in entscheidenden Momenten nicht sauber genug, weil
zu viele individuelle Fehler passieren." Am Samstag geht es mit einem Heimspiel weiter, wenn Aufsteiger TSC Neuendettelsau seine Visitenkarte an der Coubertinstraße abgeben wird. "Ich erwarte ein
intensives Spiel. Entscheidend wird die Mentalität sein – unabhängig von
der Kadergröße müssen wir am Samstag in allen Bereichen ans Maximum gehen", sagt Koc in seiner Vorschau.
Aufgebot letztes Spiel SG Quelle Fürth (TSC Neuendettelsau, 18.04.2026):
Skowronek,
Seiler,
Schmidt,
Reinholz,
Ramthun T. (65.
Griu),
Prigoana,
Kakavos,
Grigoriadis (90.
Thurm),
Angermeier (53.
Shuranov),
Ramthun K. (76.
Schimm),
Haag (81.
Arslan) /
Malkmus
Der TSC Neuendettelsau kam zuletzt gegen Buckenhofen nach einer Leistungssteigerung noch zu einem späten 1:0-Sieg.
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TSC Neuendettelsau
Die Trauben hängen wieder hoch
Eigentlich könnte der TSC Neuendettelsau mit der
Punktausbeute sowohl in der Rückrunde als auch nach der Winterpause zufrieden
sein. In der Rückrundentabelle liegt der Aufsteiger mit einer ausgeglichenen
Bilanz und 17 Punkten aus 12 Spielen im Mittelfeld der Tabelle. Die Bilanz mit
bisher 13 Punkten nach der Winterpause ist ebenfalls erfreulich. Das in diesen
8 Spielen erreichte Torverhältnis von 7:7 zeigt jedoch die Stärken und
Schwächen der Truppe von Trainer Dieter Kreiselmeier deutlich auf. Während alle
im Team in der Defensive geschlossen und taktisch diszipliniert mitarbeiten,
fehlt es in der Offensive an Durchsetzungsvermögen. Hier machen sich auch die
zahlreichen Ausfälle und Umbesetzungen negativ bemerkbar.
Die Konkurrenten um den Klassenerhalt haben in den letzten Wochen und Monaten
ebenfalls eifrig gepunktet, weshalb sich der TSC trotz seiner ordentlichen
Bilanz bisher nicht aus der roten Zone der Tabelle herausarbeiten konnte.
Neben den verletzungsbedingten Ausfällen hat den TSC in den vergangenen drei
Spielen auch die "Rot-Seuche" ereilt. Drei Rote Karten in drei Spielen in Folge
hat auch der Trainer bisher noch nicht erlebt – und sie sind ihm mindestens genauso unangenehm wie die Standardschwäche: „Das hatten wir in den vergangenen zwei
Spielzeiten zusammen“, so Kreiselmeier. Wie bei Ricardo Mountzouris und
Alexander Roth, ist auch der Platzverweis für Sven Krug unglücklich zustande
gekommen. Fakt ist, dass den Neuendettelsauern im Gastspiel bei der im Mittelfeld
der Tabelle angesiedelten SG Quelle Fürth ein Punkt im Abstiegskampf enorm
weiterhelfen würde. Die Trauben hängen jedoch hoch, da die Versandhauskicker
zu den spielstärksten Mannschaften der Liga gehören. Um Zählbares mitzunehmen,
braucht der TSC den Kampfgeist und Biss der zweiten Halbzeit vom vergangenen
Sonntag, als sich das Team nach einer eher schwachen Leistung vor der Pause
enorm steigerte und die im Abstiegskampf notwendige Widerstandsfähigkeit und
Nervenstärke auf den Platz brachte und gegen den SV Buckenhofen mit dem Siegtor
in der Nachspielzeit belohnt wurde. TSC Neuendettelsau
Aufgebot letztes Spiel TSC Neuendettelsau (SG Quelle Fürth, 18.04.2026):
Einzinger,
Ali K.,
Zenker,
Moll (83.
Kress),
Roth Ad.,
Avramovic (76.
Mountzouris),
Herboldsheimer (48.
May M.),
Arnold,
Schöniger (78.
May S.),
Hirschmann L.,
Ortner (68.
Strauß) /
Sitzmann,
Lehnert,
Beil,
Hirschmann M.
Expertentipp von Marco Galuska
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