Johannes Malek und sein SV Unterreichenbach (in grau) wurden in Mögeldorf auf dem Weg zu Zählbarem spät gestoppt.
Dominik Geiswinkler
SV Unterreichenbach
Alle Kräfte für die schwere Aufgabe bündeln
Der SV Unterreichenbach kassierte am vergangenen Samstagabend im Auswärtsspiel bei der SpVgg Mögeldorf 2000 seine zweite Niederlage seit dem Restart 2026, wobei man sich dem wachsenden Druck des Gegners trotz einer über weite Strecken ansprechenden Leistung spät geschlagen geben musste. "Es war ein sehr intensives Spiel. Wir waren für mich bis zur ca. 70. Minute die Mannschaft mit den besseren Torchancen. Mögeldorf hatte zwar mehr Spielanteile, aber wir waren immer wieder mit Umschaltaktionen gefährlich", blickt SVU-Trainer Michael Scherbel zurück und sah dann wie die Partie zugunsten des Kontrahenten kippen sollte: "Durch ihre Wechsel in der zweiten Halbzeit wurde Mögeldorf immer besser und der Druck nahm dann schon zu. Wir konnten uns in der Schlussphase auch nicht mehr entscheidend befreien. Wir haben aber alles gut verteidigt, unser Torwart hat zwei, drei super Bälle raus und der Siegtreffer fällt dann leider trotzdem mit dem Schlusspfiff nach einem seitlichen Freistoß." Am Sonntag dürfen die "Urus" wieder im heimischen Volkachgrund antreten, wenn mit dem FSV Erlangen-Bruck ein ähnliches Gegnerprofil wie zuletzt vorspielt. "Am Sonntag haben wir den FSV Erlangen-Bruck zu Gast. Für mich sind sie die spielstärkste Mannschaft in der Liga. Sie haben gute Einzelspieler und spielen einen sehr guten Ballbesitzfußball. Das wird demzufolge eine schwere Aufgabe für uns", warnt Scherbel und kann auf der nächsten Station zu den noch fehlenden Punkten für den rechnerischen Klassenerhalt wieder auf einen wichtigen Akteur zurückgreifen: "Wir haben am Sonntag unser vorletztes Heimspiel in dieser Saison und brauchen Punkte, um den Abstand nach hinten zu behalten. Wir werden daher alle Kräfte bündeln, um zu punkten. Personell fällt Rauchfuß weiter aus, dafür ist Uluca wieder im Training."
Aufgebot letztes Spiel SV Unterreichenbach (FSV Erlangen-Bruck, 19.04.2026):
Weis,
Hechtel,
Malek,
Jeltsch M.,
Ochs,
Frauenknecht (62.
Klarner),
Brechtelsbauer J.,
Bömoser,
Rödig (76.
Juric),
Brechtelsbauer S. (52.
Brisske),
Kurz /
Gomolka,
Uluca,
Distler X.,
Rötz,
Pöperny
Expertentipp von Fabian Strauch
1:1
Samuel Arles (links) traf zuletzt zwar regelmäßig, zu Siegen langte es für den FSV aber selten.
Sebastian Baumann
FSV Erlangen-Bruck
Luft endgültig raus oder weiter leise Hoffnung?
Die Luft ist raus beim FSV Erlangen-Bruck. Nur gegen das Schlusslicht aus Röslau gab es einen Sieg für den FSV, der spätestens mit der Verkündung, dass die ganze Mannschaft im Sommer den Verein verlässt, gefühlt aus dem Meisterrennen ausgeschieden war. Dazu kam noch das Unglück mit Todesfall am eigenen Sportgelände. In den Spitzenspielen gegen Münchberg und Jahn Forchheim holte die Mannschaft des scheidenden Spielertrainers Philip Messingschlager einen Zähler, was okay aus Sicht des Defensivmannes ist. "Aber wenn du vorn dabei bleiben willst, musst du gegen die Mannschaften hinter dir punkten." Und das tat der FSV in den letzten Spielen eben nicht, sodass das Auswärtsspiel gegen den SV Unterreichenbach so etwas wie die letzte Chance darstellt, um vorn dran zu bleiben. Schließlich beträgt der Rückstand auf Platz 2 mittlerweile acht Punkte und könnte bei einer Niederlage bei den "Urus" weiter anwachsen.
Aufgebot letztes Spiel FSV Erlangen-Bruck (SV Unterreichenbach, 19.04.2026):
Izbudak En.,
Lustig D.,
Hummel,
Messingschlager (85.
Hohenberger),
Gnerlich (62.
Lamprecht),
Wolf,
Milovski,
Pejovic (80.
Herac),
Dogan (85.
Salihoglu),
Nyary (80.
Schneider),
Arles /
Bozkurt,
Pankey T.
Expertentipp von Sebastian Baumann
1:2