Im Hinspiel mussten sich die Schwabacher zwar einmal mehr der SG Quelle Fürth geschlagen geben, von einem Angstgegner soll aber nicht die Rede sein.
fussballn.de / Schlirf
SC 04 Schwabach
"Angstgegner gibt es keinen"
Der 1:0-Erfolg in Buckenhofen war ein Arbeitssieg für den SC 04 Schwabach: "Nicht
glanzvoll, das haben wir bisher kaum geschafft. Heute fragt schon keiner mehr
danach. Mit der ersten Halbzeit waren wir
nur bedingt zufrieden. Auch wenn das Spiel defensiv insgesamt ordentlich war,
haben wir uns die drei Punkte erst in Durchgang zwei erspielt. Mit mehr Genauigkeit bei der
einen oder anderen Umschaltaktion wäre das Spiel in der Schlussviertelstunde
entschieden", bilanziert Trainer Christopher Hofbauer. Die zehn Punkte aus den
letzten vier Spielen bedeuten die erfolgreichste Phase im Schwabacher Saisonverlauf. Hofbauer lobt die jüngsten Auftritte: "Wir bringen aktuell mehr Reife
auf den Platz. Stehen nach der Winterpause allgemein in der Defensive stabiler.
Daran haben wir allerdings auch gearbeitet. Die aktuelle Form ist in
Ordnung. Es gab auch in anderen Phasen gute Ansätze. Wenn es gut läuft,
Ergebnisse und Punktausbeute passen, macht das natürlich Spaß!" Der kommende Gegner SG Quelle Fürth hat
zuletzt immer Punkte liegen gelassen bzw. ist nach Führung aus dem Pokal
ausgeschieden. "Ich erwarte wie im Hinspiel
auch eine spannende Partie mit zwei offensivstarken Teams. Taner (Koc, Anm. d. Red.) lässt in Fürth
guten Fußball spielen mit einer guten Mischung aus jungen Spielern und
Erfahrung", sagt Hofbauer und will sich nicht auf die negative Bilanz gegen die Dambacher fixieren: "Angstgegner gibt es keinen.
Wir konzentrieren uns auf die Themen, die wir beeinflussen können. Das sind
unser Auftreten, die Einstellung, die Laufbereitschaft und der Mut."
Aufgebot letztes Spiel SC 04 Schwabach (SG Quelle Fürth, 10.04.2026):
Zierock,
Weiß,
Woleman (80.
Abu-Baji),
Lustig,
Wackersreuther,
Götz (84.
Arnold),
Riegel (72.
Zillmann),
Papp,
Sauerstein (46.
Winkler, 89.
Jardon),
Herger,
Ruhrseitz /
Gubesch,
Jarcutchi,
Omoregbee
Eigentlich steuerte die SG Quelle Fürth im Pokalspiel gegen den SV Unterreichenbach auf die 3. Quali-Runde zu, gab den Sieg aber mit drei späten Gegentreffern noch aus der Hand.
fussballn.de / Strauch
SG Quelle Fürth
Die Spendierhosen ablegen
Dem Chancenwucher gegen Feucht in der Liga (1:1) folgte zwei Tage später eine 3:4-Pokalniederlage nach 3:1-Führung gegen Unterreichenbach. Die SG Quelle Fürth gab sich über Ostern sehr spendabel, zum Leidwesen ihres Trainers, der mit einer Spur Sarkasmus sagt: "Das war schon eher Weihnachten und
Ostern zusammen!" Und dann nüchtern anfügt: "Leider machen wir zu viele individuelle und einfache
Fehler, mit denen wir unsere Gegner regelrecht beschenken." Dabei sieht sich Taner Koc gerade nach den Rückschlägen umso mehr als Coach gefordert, nimmt aber auch die Spieler in die Pflicht: "Man kann viel machen:
Videoanalyse, Dinge an der Taktiktafel aufzeigen oder Einzelgespräche
führen. Aber am Ende bleibt das Wichtigste, dass jeder ehrlich zu sich
selbst ist. Genau das gebe ich den Spielern von Anfang an mit – aus diesen
Spielen lernen und die Erkenntnisse wirklich verinnerlichen." Am Freitagabend geht es für die Dambacher nach Schwabach, wo die Quelle fast schon ein traditioneller Angstgegner für den SC 04 ist. Koc blickt voraus: "Allein schon, von der
Autobahn abzufahren und das Flutlicht zu sehen, macht richtig Lust auf das
Spiel. Uns erwartet eine richtig gute Mannschaft – für mich gehören sie zu
den Top 5 der Liga. Entscheidend wird sein, unsere Fehler zu minimieren
und die Chancen, die wir uns Woche für Woche erarbeiten, endlich
konsequent in Tore umzusetzen."
Aufgebot letztes Spiel SG Quelle Fürth (SC 04 Schwabach, 10.04.2026):
Skowronek,
Seiler,
Schmidt (71.
Schimm),
Reinholz,
Ramthun T.,
Prigoana,
Kakavos,
Grigoriadis (78.
Shuranov),
Griu (59.
Angermeier),
Ramthun K.,
Haag (89.
Arslan) /
Thurm,
Kulabas,
Malkmus,
Zannone
Expertentipp von Marco Galuska
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