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Bayernliga Nord - 7. Spieltag - Sa. 11.08.2018 15:00 Uhr
0:4 (0:2)
Topspiel der Woche: Hofmann feiert an alter Wirkungsstätte
Was für ein Ausrufezeichen des ASV Vach: Gegen eine nach anständiger Anfangsphase überraschend schwache SpVgg Jahn Forchheim siegte der Aufsteiger gleich mit 4:0 und sandte im Kampf um den Klassenerhalt ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz aus.
Aus Forchheim berichtet Andi Bär


Aufgebot und Noten

 
1
3,4
(13)
26
3,3
(13)
25
2,9
(13)
7
3,9
(12)
18
3,4
(13)
45
4,5
(13)
24
3,6
(13)
17
4,1
(13)
10
4,4
(13)
16
3,7
(12)
28
3,0
(13)
12
3,5
(12)
 
6
4,1
(10)
 
Grinjuks (46.)
21
4,3
(12)
 
 
2,1
42
2,3
(6)
7
1,6
(6)
16
2,2
(6)
17
2,6
(6)
19
2,3
(6)
4
2,5
(6)
8
2,6
(6)
15
1,3
(6)
20
2,4
(6)
9
2,1
(6)
10
1,4
(6)
 
Eich (85.)
23
-
(0)
 
 
1
-
(0)
3
-
(0)
21
-
(0)
Durchschnittsalter: 23,5
Durchschnittsalter: 25,8

Spielbericht

 
Vor der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte war Vachs Trainer Norbert Hofmann die Nervosität durchaus anzumerken. Schließlich ging es für ihn und seine Truppe darum, den Sieg gegen Erlangen-Bruck zu vergolden. Auf der anderen Seite galt es für die Forchheimer unbedingt einen Sieg zu landen, wollte man nicht wieder ins hintere Tabellenmittelfeld abrutschen. Das spannende an dem kleinen Derby: Beide Kontrahenten nennen das Umschalt- und Flügelspiel ihre große Stärke. Klar daher, dass auf die Außenverteidiger beider Mannschaften viel Arbeit zukommen würde.
Philipp Nagengast kommt vor Sammy Röder zum Abschluss.
Andreas Bär
Flotter Beginn von beiden Seiten
Was sich im Vorfeld schon andeutete, wurde dann schnell Gewissheit: Die nur knapp über 300 Zuschauer sahen eine flotte Partie, in der beide Kontrahenten nicht lange fackelten und über die spielerische Nuance und ihr hohes Tempo zum Erfolg kommen wollten. Beide Hintermannschaften hatten da anfangs so ihre Probleme, den Gegner vom Strafraum wegzuhalten, weshalb es durchaus torgefährlich zuging. Während Andre Jerundows Freistoß sichere Beute von Jonas Dirr wurde (1.), scheiterte auf der Gegenseite der quirlige und nur schwer zu kontrollierende Rico Röder an Keeper Tino Stahl, der etwas überraschend den Vorzug vor dem zuletzt überzeugenden Routinier Christian Bergmann erhielt. Lichterloh brannte es nach neun Minuten im Vacher Strafraum: Daniel Eich klärte Nuyan Karasaks Kopfball in allerhöchster Not von der Linie - da hätte der Jahn vorlegen können. Es ging munter hin und her: Sowohl Vach als auch Forchheim suchten immer wieder das schnelle Umschaltspiel - durchaus zur Freude der neutralen Zuschauer, die wohl schon des Öfteren schlechtere Spiele zu Gesicht bekamen. Nach einer knappen halben Stunde die zu diesem Zeitpunkt überraschende Führung der Kicker aus Fürth: Daniel Geissler bediente den zentral lauernden Daniel Krapfenbauer, der nur noch einschieben musste. Dem Spielfluss tat dieser Treffer keinen Abbruch: Im Gegenteil. Vach war nun noch besser im Spiel, der Jahn mühte sich redlich (zugegebenermaßen aber auch vergeblich). Die dickste Chance zu erhöhen, hatte Rico Röder, der blank vor Stahl auftauchend, und gerade noch gebremst wurde (35.). Auf der anderen Seite verzeichnete der emsig rackernde Tom Jäckel die gute Ausgleichsmöglichkeit, scheiterte aber am starken Dirr (42.). Besser machte es auf der Gegenseite Rico Röder. Daniel Eich spielte einen Freistoß blitzgescheit und schnell auf seinen omnipräsenten Offensivmann. Während Tino Stahl noch vergebens versuchte, eine Mauer zu stellen, tankte sich Röder in die Zentrale und wuchtete das Leder aus gut 18 Metern sehenswert in die Maschen - ein Gegentreffer zur ziemlichen Unzeit für den Jahn.
Adrian Grinjuks mühte sich, wie hier gegen Daniel Eich, redlich.
Andreas Bär
Krapfenbauer stiehlt die letzte Hoffnung
Die Forchheimer Hoffnungen, dem Spiel noch eine Wende zu geben, die waren nach dem Pausentee schnell verpufft. Einmal war es Daniel Krapfenbauer, der zustach. Er, zuletzt noch in der harten Warteschleife auf der Ersatzbank, krönte seine starke Leistung. Nach einem Eckball Rico Röders stand er völlig alleingelassen von der Jahn-Abwehr und musste nur noch einnicken. Die Zeichen für den Aufsteiger standen auf Sieg, zumal der Forchheimer Widerstand zusehends erlahmte. Grinjuks, vor dem Pausentee bemüht, aber in seinen Zweikämpfen glücklos, war nicht mehr im Spiel. Jens Wartenfelser konnte nach seiner ganz schwachen ersten Hälfte keinerlei Akzente mehr setzen, Tom Jäckel rieb sich unermüdlich auf und die Kräfte schwanden zusehends, Joker Drazen Misic mühte sich redlich, war aber weitgehend auf sich allein gestellt und konnte kaum Akzente setzen. Vach hingegen verstärkte seinen engmaschigen Defensivverbund weiter und lauerte beharrlich auf seine Konterchancen. Die kamen, wurden aber immer wieder zu lax ausgespielt. So blieb es bei einem letztlich hochverdienten 4:0-Sieg. Den Schlusspunkt setzte dabei Daniel Geißler, der einen an den langen Pfosten klatschenden Schwesinger-Flankenball per Kopf über die Linie drückte. Was man dem Jahn in der Folge nicht vorwerfen kann, war der Wille auf Schadensbegrenzung. Was allerdings deutlich erkennbar war: Die Abgänge von Andi Mönius im offensiven Bereich derjenige mit der zündenden Idee und im Defensivverbund mit "Pattex" Dennis Weiler sind nicht jede Woche kompensierbar. Während Vach mit Rico Röder einen in seinen Reihen hat, der alleine ob seiner Erfahrung unumstrittener Leitwolf der Truppe ist, geht ein solcher den Forchheimern aktuell (noch?) ab.
Während Dominik Zametzer an alter Wirkungsstätte feiert, ist Tino Stahl nach dem zweiten Gegentor bedient.
Andreas Bär
Der Jahn muss nun nach Ammerthal
Für den Jahn steht jetzt in Ammerthal ein absolut richtungsweisendes Spiel auf dem Programm. Gewinnt man auf dem schwer zu bespielenden kleinen Platz: Dann dürfte die Niederlage gegen Vach schnell verschmerzt sein. Verliert die Springer-Truppe in der Oberpfalz aber: Dann darf man sich auf einen längeren Verbleib in dem "Nest dahinten", wie es ASV-Coach Hofmann ausdrückte, einstellen. Der will mit seiner Truppe nach zwei Siegen am Stück das Selbstvertrauen mitnehmen in die nächsten Wochen und sich im Mittelfeld positionieren.
Spielbericht eingestellt am 11.08.2018 23:57 Uhr

Stimmen zum Spiel

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Norbert Hofmann (Trainer ASV Vach)
"Ganz einfach. Die Jungs haben die taktischen Vorgaben hervorragend umgesetzt. Wir waren tief gestanden und haben schnell umgeschalten. Perfekt inszeniert. Hätten wir nicht in der ein oder anderen Situation im Spielaufbau noch Leichtsinnsfehler drin gehabt, dann können wir sogar noch die ein oder andere gefährliche Situation haben. Unter dem Strich ein absolut verdienter Sieg. Ich kann mich nicht an eine glasklare Chance der Forchheimer erinnern und wir haben noch die ein oder andere Möglichkeit. Für uns ein Befreiungsschlag, um hinten aus diesem Nest herauszukommen. Das war richtig gut."
Christian Springer (Trainer SpVgg Jahn Forchheim)
"Grunsätzlich ist das eine ganz enttäuschende Niederlage. Ich dachte tatsächlich, dass wir weiter sind. Wir haben die ganze Woche etwas herausgearbeitet, ich habe Vach am Sonntag noch angeschaut, dann haben wir eine Woche lang Zeit gehabt, etwas herauszuarbeiten. Anfangs haben die Jungs das gut umgesetzt. Dann bekommen wir ein Gegentor, was noch nicht schlimm ist. Das ist ein Aufsteiger, da kannst du dir immer mal eins einfangen. Aber wie wir dann danach agieren, ist kopflos, teilweise überfordert. Ich bin enttäuscht. Auf der anderen Seite muss man sich immer bewusst sein, dass es eine junge Mannschaft ist und immer Rückschläge in der Leistungskurve kommen. Heute überwiegt die Enttäuschung. Dieses Jahr trifft es uns nach dem Umbruch besonders hart, dass die etablierten Kräfte den Kopf in den Sand stecken. Heute ist das richtig scheiße."
Christian Städtler (Forchheimer Außenverteidiger)
"Nach einer 0:4-Niederlage ist es schwer. Wir haben uns diese Woche sehr viel vorgenommen und konnten es aus unerklärlichen Gründen heute nicht umsetzen. Dann steht es 0:2. In der Halbzeit haben wir uns nochmal etwas vorgenommen, weil wir überzeugt waren, nach dem Anschlusstreffer noch einmal zurückzukommen und dick im Geschäft zu sein. Das hat uns auch immer ausgezeichnet, niemals aufzugeben. Dann kriegst du gleich das dritte. Und dann war es einfach aus."

Spiel-Ticker

Jahn Forchheim
Vach
45
90
Live-Ticker: Andreas Bär
90
+1
Spielende (16:48 Uhr)
85
 
84
 
 
Der schönste Angriff des Jahn. Städler flankt, dirr klärt zur Ecke.
71
 
Jens wartenfelser wird erlöst. Sind wir diplomatisch: man hat schon bessere Darbietungen von ihm gesehen....
67
 
Petschner, Johannes (SpVgg Jahn Forchheim) wegen Haltens/Trikotziehens / 1. gelbe Karte
65
 
 
Geiler Freistoß- dirr lenkt ihn drüber.
59
 
Misic, Drazen (SpVgg Jahn Forchheim) wegen Foulspiels / 1. gelbe Karte
58
 
Tooooor für ASV Vach
0:4 Geißler, Daniel / 2. Saisontor (Vorarbeit Schwesinger, Patrick)
Pfostenabpraller, Geißler per Kopf.
57
 
56
 
 
Stahl klärt. Oh weia, Jahn. Das ist heut nix.
52
 
 
Kopfnallaufsetzer an den Pfosten.
50
 
Tooooor für ASV Vach
0:3 Krapfenbauer, Daniel / 2. Saisontor (Vorarbeit Röder, Rico)
Nach einer Ecke sticht er erneut zu.
46
 
Anpfiff 2. Halbzeit (16:03 Uhr)
45
+3
Halbzeit (15:48 Uhr)
45
 
Tooooor für ASV Vach
0:2 Röder, Rico / 2. Saisontor (Vorarbeit Eich, Daniel)
Das passiert, wenn ein Ball nicht gesperrt ist. Stahl will noch die Mauer stellen, Eich legt ab auf röder, der aus 18 Metern glatt serviert.
40
 
 
Dirr hält
40
 
Noppenberger, Timo (SpVgg Jahn Forchheim) wegen Haltens/Trikotziehens / 2. gelbe Karte
35
 
 
Chance für Röder, Rico (ASV Vach)
Geblockt.
27
 
Tooooor für ASV Vach
0:1 Krapfenbauer, Daniel / 1. Saisontor (Vorarbeit Geißler, Daniel)
Er muss nur noch einsenden.
25
 
Eich, Daniel (ASV Vach) wegen Foulspiels / 3. gelbe Karte
15
 
 
Chance für Takmak, Burc (ASV Vach)
20-Meter Freistoß, der leichte Beite für den überraschend wieder zwischen den Pfosten stehenden Stahl ist.
10
 
 
Kopfball- geblockt zur nächsten Ecke.
9
 
 
6
 
 
Flotter Start. Jerundow per Freistoß auf der einen, Röder auf der anderen Seite.
1
 
Anpfiff 1. Halbzeit (15:01 Uhr)

Spielinfos

Alter, Geschlecht: Erwachsene, männlich
Spieltag: Saison 2018/19 - 7. Spieltag
Datum: 11.08.2018 15:00 Uhr
Sportstätte: Hauptplatz Jahn-Stadion

Zuschauer

Zuschauerzahl: 317
sapamare
Zizou73
Big1964
susi 123
Armin
+ 8 weitere fussballn-Leser

Torschützen

 
0:1
(27.)
0:2
(45.)
Röder Rico / 2. ST
Eich Daniel / 1. TV
0:3
(50.)
0:4
(58.)

Spielerstrafen

SpVgg Jahn Forchheim
Noppenberger - Halten/Trikotziehen (40.) / 2. GK
Karsak (57.) / 3. GK
Misic - Foulspiel (59.) / 1. GK
Petschner - Halten/Trikotziehen (67.) / 1. GK
ASV Vach
Eich - Foulspiel (25.) / 3. GK

Taktik


Spieler des Spiels

Daniel Krapfenbauer
(ASV Vach)
Der 22-Jährige war der Dosenöffner und derjenige, der den Deckel draufmachte. Zudem war er im offensiven Zentrum immer anspielbar und zusammen mit dem bockstarken Rico Röder für die Jahn-Hintermannschaft kaum zu greifen. So stellt sich jeder Trainer einen Spieler vor, der zuletzt zweimal die harte Bankwelt miterlebte und seine Nominierung blitzsauber belohnte!

Schiedsrichter

 
Manuel Steigerwald
(TSV Karlburg)
Der Unparteiische und sein Gespann hatten so manch ungewohnten Wackler. Insbesondere die Assistenten lagen desöfteren daneben. Aber auch der regionalligaerfahrene Mann an der Pfeife überraschte mit so manchem Pfiff - was freilich keinerlei Auswirkung auf den Spielausgang hatte!
Note: 2,4 (5)

Spiel-Statistik

Keine Spiel-Statistik

Fan-Voting

Spielniveau
gut
(5)
Leistungen der Teams
Heim
 
1,8
(8)
Gast
 
3,9
(8)
Erg. ok? (j/n)
6
(6)
Ballbesitz
--
(1)
Zweikampf
--
(1)
Beste Spieler
Bratwurst
 
3,0
(9)

Video zum Spiel

Kein Video vorhanden

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Ergebnisse des Spieltags


Liga-Tabelle

Pl.
Team
Sp
Tore
Pkt
1
17
42:11
38
2
16
37:13
37
3
17
47:28
37
5
16
29:23
29
6
16
29:18
28
8
16
29:24
24
10
17
34:36
22
12
16
23:31
20
13
17
27:32
18
14
17
33:40
17
16
17
12:43
13
17
16
17:35
11
18
16
16:38
10
Direkter Vergleich bei Punktgleichheit


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