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Artikel veröffentlicht am 30.03.2019 um 18:54 Uhr
Nach 0:2 noch 4:2: Überragender Strobel lässt Stadeln spät feiern
Dank einer starken zweiten Hälfte und einem überragenden Gerhard Strobel drehte der FSV Stadeln am Samstagnachmittag einen 0:2-Pausenstand gegen Angstgegner Türkspor Nürnberg. Am Ende feierte man am Kronacher Wald einen 4:2-Sieg und geht mit gehörig Selbstvertrauen ins weitere Aufstiegsrennen.
Von Marco Galuska
Gerhard Strobel drehte nach der Pause mit dem FSV Stadeln kräftig auf.
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Eine Halbzeit lang sah es wieder nach einer Niederlage für den FSV Stadeln gegen den Angstgegner Türkspor Nürnberg aus. Aber an diesem Tag sollte einiges anders laufen - und damit waren nicht nur die selten erlebten Jubelrufe aus dem Sportheim anlässlich des Club-Sieges gemeint. Nach der Schockmeldung unter der Woche über den Kreuzbandriss bei Tobias Wölfel, der selbst auf Krücken unter den Zuschauern war, hatten die Stadelner T-Shirts mit Genesungswünschen für den "Capitano", der sich demnächst einer Operation unterziehen wird, übergestreift. Und der verhinderte Leitwolf sah zunächst einen kapitalen Fehlstart seiner Truppe.

Eine aufmunternde Botschaft hatten die Stadelner für ihren "Capitano" Tobias Wölfel vorbereitet.
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Ein schlechter Rückpass auf den eigenen Torwart brachte diesen in Bedrängnis, Jasarevic schnappte sich den Ball von Marx und traf ins leere Tor (7.). Nach einer Bauer-Ecke war es Schnierstein, der knapp am Tor vorbei köpfte (20.). Nach einem Freistoß von Bauer scheiterte Tim Reischl per Kopf an der Latte (30.), ehe Türkspor wieder zuschlug. Nach einem Ballverlust der Gastgeber traf Güler aus rund 20 Metern überlegt ins lange Eck (40.).

Zur Pause reagierte FSV-Trainer Manfred Dedaj und brachte Thilo Abudo und Angelo Walthier ins Spiel. Dies sollte sich recht bald auszahlen. Zunächst aber scheiterte Reischl aus kurzer Distanz an der starken Parade von Albayrak (50.). Dann war es eine Ecke von Bauer, bei der Schnierstein gefoult wurde und Bauer den Elfmeter zum Anschluss verwandeln konnte (53.).

Das Comeback in drei Schritten: Angelo Walthier köpfte zum 2:2-Ausgleich ein.
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Stadeln hatte Fahrt aufgenommen und legte nach: Abudo flankte mustergültig auf Walthier, der zum 2:2 einköpfte (58.). Der FSV war weiter im Vorwärtsgang, musste aber einmal noch gewaltig aufpassen, als Güler einen perfekten Pass auf Köseoglu spielte, der in höchster Not von Hering noch geblockt wurde (66.). Stattdessen spürten die rund 250 Zuschauer, dass die Partie nun komplett in Richtung der Hausherren kippen sollte. Eine Energieleistung von Strobel wurde zur perfekten Vorlage für Bauer, der sich mit dem 3:2 bedankte (72.).

Markus Bauer trifft nach überragender Vorarbeit von Strobel zum 3:2.
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Türkspor wirkte nun platt, Stadeln - angetrieben vom bärenstarken Gerhard Strobel - wollte die Entscheidung. Walthier verzog aus spitzem Winkel (87.). Nach einem Konter landete der Ball bei Abudo, der für Bauer ablegte, dessen Schuss auf der Linie noch gerettet werden konnte (89.). Türkspor versuchte mit den letzten Kraftreserven zumindest noch einen Punkt zu entführen, doch einen vermeintlichen Elfmeter bekamen die Gäste nicht, stattdessen lief der direkte Konter, den Strobel souverän zum 4:2-Endstand abschloss (90.). Dass dann mit dem Abpiff Güler für eine "Schwalbe" die Ampelkarte sah, spielte letztlich keine Rolle mehr.

Am Ende machte Gerhard Strobel nach einem Konter selbst den Deckel auf die Partie.
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Stadeln hat sich somit ein kleines Polster zu Rang drei geschaffen und ist zugleich nur noch zwei Zähler hinter dem SV Schwaig - das Aufstiegsrennen bleibt spannend!

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25. Spieltag Bezirksliga Nord



Tabelle Bezirksliga Nord

Pl.
Team
Sp
Tore
Pkt
1
24
51:26
54
2
24
65:30
52
4
24
48:38
46
6
23
44:22
45
8
24
47:37
35
9
23
49:49
34
10
24
40:38
32
11
23
36:38
30
12
24
43:54
29
14
24
34:51
23
16
22
23:55
18
17
24
24:55
14
18
23
21:77
9
Direkter Vergleich bei Punktgleichheit

Stenogramm Bezirksliga Nord

Tore: 0:1 Jasarevic (7., Gecim), 0:2 Güler (40., Jasarevic), 1:2 Bauer, Foulelfmeter (53., Schnierstein), 2:2 Walthier (58., Abudo), 3:2 Bauer (72., Strobel), 4:2 Strobel (90.)
Gelbe Karten: Hering (24.), Worst Pa. (70.), Schüßler - Foulspiel (88.) / Gecim (45.+1), Dogan B. (52.), Güler (54.), Kartalis (90.+2) | Gelb-rote Karten: - / Güler - Unsportlichkeit (90.+4)
Zuschauer: 250 | Schiedsrichter: Kenny Abieba (KSD Hajduk Nürnberg)
SpVgg Erlangen: Harnos 2,5, Singer 3,3 (46. Diederichs Y. 2,1), Hartmann 2,6, Karius 2,2, Meindl 4,1 (34. Diller 2,8), Beier 3,7, Exner 2,1, Kauf 1,8, Zenginer 2,9, Winkelmann 3,3 (70. Cam 2,8), Dudek 2,2 / Manicki, Basener Ti., Keller
TSV Neunkirchen am Brand: Gottschalk 4,0, Heinlein M. 3,0 (63. Dambier 3,8), Magiera 3,0, Kolb 3,0, Pröll 2,9, Derrfuss J. 2,8, Kain 2,9, Ritter P. 2,5 (75. Krippner), Conrad Mar. 2,5, Bock 3,0 (67. Merkel), Menges 1,9 / Cao Tran, Kramer D., Kittler
Tore: 0:1 Ritter P. (12., Conrad Mar.), 1:1 Diller (41., Exner), 2:1 Dudek (44., Kauf), 3:1 Diederichs Y. (57., Kauf), 4:1 Dudek (78., Kauf)
Gelbe Karten: - / Derrfuss J. - Foulspiel (85.)
Zuschauer: 100 | Schiedsrichter: Christoph Pfeiffer

Torschützen Bezirksliga Nord



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