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Artikel veröffentlicht am 04.01.2018 um 15:00 Uhr
Vom Torjäger zum Trainer: Sven Güttler coacht den TSV Langenzenn II
Das Jahr 2017 nahm für Sven Güttler ein richtig gutes Ende: Im November absolvierte der einstige Stürmer des ASV Zirndorf erfolgreich seine C-Lizenz als Trainer, im Dezember heiratete der 31-jährige Coach des TSV Langenzenn II. Nun möchte er auch mit seiner Mannschaft noch einen guten Saisonabschluss hinlegen.
Von Marco Galuska
Auch Sven Güttlers Heimatverein hat über die Jahre einige Veränderungen mitgemacht. Aus dem SV Frankonia wurde zwischenzeitlich der ATV Frankonia, der nach neuerlicher Fusion als ATV 1873 Frankonia antritt. Die schmucke Sportanlage an der Willstätterstraße in Nürnberg-Gebersdorf verließ Güttler jedoch schon als A-Jugendlicher, um beim ASV Zirndorf anzuheuern. Dieser war aus der Landesliga abgestiegen und versuchte sich unter Klaus Scheidig mit einem Neuanfang, doch es folgte zunächst ein weiterer Abstieg in die Bezirksliga.

Verletzungsgeplagt die Trainerlaufbahn eingeschlagen

Für das junge Stürmertalent Sven Güttler lief es auch alles andere als gut. 2007 zog er sich einen Kreuzbandriss zu. "Ich war in den folgenden Jahren eigentlich mehr verletzt als dass ich gespielt hätte", blickt Güttler zurück und sammelte in Zirndorf, wo er bis 2013 blieb, parallel als Jugendtrainer erste Erfahrungen. Über die Station TSV Burgfarrnbach landete der heute 31-Jährige 2016 beim TSV Langenzenn, wo er mittlerweile auch wohnt.

Seit dieser Saison ist Güttler erstmals als Trainer im Herrenbereich tätig - und findet an der Rolle des Trainers der 2. Mannschaft große Freude. "Ich bin dem Verein dankbar, dass man mir als jungen Trainer das Vertrauen geschenkt hat. Die Zusammenarbeit mit Rino Letizia, dem Trainer der 1. Mannschaft, ist sehr gut. Zudem bekomme ich durch unsere Zeugwart Edmund Wirth eine tolle Unterstützung."

Auch die Trainingsbeteiligung in Langenzenn weiß Güttler zu schätzen, "dadurch ist immer ein abwechslungsreiches Training mit vielen jungen Spieler möglich." Dennoch reicht es aktuell nur zu Platz sieben, "obwohl die Mannschaft von der Qualität um den Aufstieg mitspielen könnte", wie ihr Trainer festhält. Als Grund hierfür nennt dieser ein "großes Verletzungspech der beiden Mannschaften", so dass sich das Formen einer Mannschaft über mehrere Spieltage hinweg als schwieriges Unterfangen erwies.

Geht noch was in Richtung Relegationsplatz?


Dennoch ist schon jetzt die Vorfreude auf die Vorbereitung in der Winterpause mit einem geplanten Trainingslager wieder groß. "Trotz der aktuellen Tabellensituation sind wir weiterhin top motiviert und überzeugt, bis Ende der Saison oben mitzuspielen – in der Rückrunde greifen wir noch einmal an und versuchen möglichst viele Punkte zu holen um vielleicht doch noch die Relegation zu schaffen", gibt sich Güttler ehrgeizig.

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Hintergründe & Fakten

Personendaten


Trainerstationen S. Güttler

19/20
AK
 
17/18
BK
 

Spielerstationen S. Güttler


Tabelle B-Klasse 9

Pl.
Team
Sp
Tore
Pkt
1
11
31:5
29
3
11
29:12
24
5
11
19:21
15
6
10
16:15
15
11
11
10:35
6
Direkter Vergleich bei Punktgleichheit


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