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Artikel veröffentlicht am 26.07.2017 um 14:27 Uhr
28 Tore erzielt: Vom übergewichtigen Hobbykicker zum Toptorschützen
Auch in diesem Jahr zeichnet fussballn.de die Torschützenkönige der abgelaufenen Saison aus. Die exklusiven Torjäger-Shirts aus dem Hause flyermeyer.de werden an die besten Torschützen aus dem Raum Nürnberg/Fürth übergeben. In der A-Klasse 8 ging die Auszeichnung an Burak Ölcer, der es im Trikot des Post SV II auf 28 Saisontore brachte.
Von Sebastian Kastner
Burak Ölcer (Mitte) wurde als Torschützenkönig der A-Klasse 8 ausgezeichnet. Sebastian Kastner (links, fussballn.de) und Dschochar Bataev (rechts) gra
fussballn.de
Im Gespräch mit fussballn.de erklärt der Torjäger, warum er nach acht Jahren Pause wieder zum Vereinsfußball fand.

Prüfungsstress, kaum Bewegung und nach einem wohlverdienten Urlaub der Schock: Die Waage zeigte bei Burak Ölcer dreistellig an - 100 Kilo hat sich der großgewachsene junge Mann aufgeladen. Da kam die Anfrage seines Kumpels Dschochar Bataev, ob Burak mit ihm und weiteren Freunden beim Post SV II kicken möchte, wie gelegen. Burak Ölcer, der von der G- bis zur C-Jugend beim 1. FC Nürnberg kickte und nach einem halben Jahr beim SV 1873 Süd die Fußballschuhe früh an den Nagel hängte ("Es hat einfach keinen Spaß mehr gemacht!"), stieg wieder in den regelmäßigen Trainingsalltag ein. Die ersten drei Saisonspiele verpasste er dennoch - die Passangelegenheiten waren noch nicht abgeschlossen. Dass seine Mannschaft in den ersten Meisterschaftsspielen mächtig auf die Mütze bekam, schreckte ihn nicht ab.

Mit Burak Ölcer lief es in den nächsten drei Partien zwar besser, es setzte jedoch nochmals drei Niederlagen. Erst danach kam die junge Mannschaft des Post SV II in Schwung, auch weil Ölcer Tore wie am Fließband gelangen. "Insgesamt kommen zu den 28 Toren auch noch 15 bis 20 Assists dazu", zeigte sich Burak Ölcer bei der Übergabe seines Torjäger-Shirts stolz auf das Erreichte.

Innerhalb der Mannschaft hätten sie allesamt nicht gedacht, dass es nach dem Katastrophenstart mit null Punkten und 30 Gegentoren aus den ersten sechs Spielen (!) noch eine solch erfolgreiche Saison mit dem Einzug in die Aufstiegsrelegation werden würde, geben Ölcer und Bataev, der seinen Kumpel begleitet, unisono zu Protokoll. Gegen Ende der Saison habe die Mannschaft funktioniert, wie "eine gut geölte Maschine".
Auch für die anstehende Saison 2017/18 haben sich die beiden Freunde einiges vorgenommen. Der verpasste Aufstieg über die Relegation ist zwar abgehakt, aber nicht ganz verdrängt. "Aufsteigen möchte man immer", blickt Burak Ölcer voraus, schickt aber gleich hinterher, zuerst eine stabile Hinrunde spielen zu wollen.

Burak Ölcer hat inzwischen zehn Kilo abgenommen und den Spaß am Fußball wiedergefunden. Das Torjäger-Shirt passt dazu perfekt.

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