1. FC Schnaittach - SC Germania Nürnberg, Bezirksliga Mittelfranken Nord - Erwachsene, männlich - fussballn.de

Aufgebot und Noten

31 - Skoko
-
6 - Gumann
-
20 - Leykauf
-
22 - Eckert
-
-
16 - Müller
-
17 - Wacker
-
27 - Chomek
-
5 - Scharf
-
Gumann (77.)
Wacker (77.)
-
Bauer F. (89.)
11 - Dotzler
-
Chomek (67.)
23 - Bräuer
-
10 - Boz I.
-
91 - Jones
-
44 - Maliqi
-
10 - Simsek
-
12 - Rhouma
-
-
22 - Cavus
-
-
6 - Holler
-
-
11 - Aziri
-
-
-
Rhouma (46.)
-
Cavus (72.)
40 - Ün
-
Simsek (72.)
26 - Mengi
-
Samagassi (77.)
Holler (82.)
-
16 - Curri
-
17 - Nakou
-
Durchschnittsalter: 26,1
Durchschnittsalter: 25,9
Trainer: Michael Eckert
Trainer: Berkan Caglar


Spielinfos

Alter, Geschlecht: Erwachsene, männlich
Spieltag: Saison 2025/26 - 11. Spieltag
Datum: 14.09.2025 15:00 Uhr
Sportstätte: Sportanlage Schnaittach Sandplatte 9, Platz 1

Zuschauer

Zuschauerzahl: 269
Eckes89

Torschützen

0:2
(19.)
1:3
(54.)
Müller Timo / 6. ST
(Foulelfmeter)
3:3
(81.)
4:3
(90.)
+2
Müller Timo / 7. ST
(Foulelfmeter)
Sen Mirkan / 1. TV

Spielerstrafen

1. FC Schnaittach
Eckert (7.) / 1. GK
Müller (49.) / 2. GK
Deuerlein Tizian. (57.) / 4. GK
Gumann (62.) / 5. GK
SC Germania Nürnberg
Simsek (12.) / 1. GK
Mengi (77.) / 1. GK
Aliskovic (84.) / -
Aliskovic (87.) / 1. RK
Agbessi (90.+1) / 2. GK
Khoshaba (90.+2) / 3. GK
Brucker (90.+6) / 1. GK

Taktik

Keine taktische Aufstellung hinterlegt

Schiedsrichter

Florian Kleemann
(VfL Treuchtlingen)
Keine Beurteilung in Worten abgegeben.
Note: - (0)

Spiel-Statistik

Keine Spiel-Statistik

Fan-Voting

Kein Voting abgegeben

Spielbericht

Comeback-Wahnsinn lässt Sandplatte beben
Von Jan-Michael Stroh
Auf der Schnaittacher Sandplatte kam es am Sonntag-Nachmittag zum Aufeinandertreffen mit dem SC Germania Nürnberg, also einem Liga-Kontrahenten, der sich ebenfalls im unteren Tabellendrittel bewegt. Die klare Zielvorgabe der Truppe um Michael Eckert war also eindeutig – der nächste Sieg MUSS nun her, um in der Tabelle nicht abreißen zu lassen.

Zunächst sahen die 269 Zuschauer aber erst eine hochmotivierte und lautstarke Mannschaft aus Nürnberg. Die Gäste traten selbstbewusst auf und wollten von Anfang an klar machen, dass man in Schnaittach keine Morgenluft nach dieser Partie schnuppern sollte. Ein Unterfangen, was früh Früchte tragen sollte, denn bereits in der sechsten Spielminute segelte eine scharfe Flanke in den Sechszehner der Schnaittacher und Ladji Samagassi köpfte im Zentrum freistehend zur Führung für den SC Germania ein. Die Gastgeber schüttelten sich einmal kurz, wirkten aber keinesfalls geschockt und kamen ein paar Minuten später zur ersten guten Torchance, die wie eine Kopie des ersten Treffers der Gäste wirkte, letztlich aber einen anderen Ausgang nahm, nachdem Wacker die Hereingabe von Chomek knapp am Tor vorbei setzte (13.). Wacker war es auch, der kurz darauf in den Gäste-Strafraum eindrang und von Agbessi ziemlich viel Bein in den Weg gestellt bekam. Der Unparteiische wertete das Einsteigen aber als sauber – etwas glücklich für Germania (18.). Die ließen sich zunächst aber von gar nichts aus der Ruhe bringen und agierten im Stile eines souveränen Bezirksligisten. Nächste Chance, nächstes Tor: die Hintermannschaft des FCS bekam keinen Zugriff auf die quirligen Offensivspieler in diesem Angriff, was erneut mit einer Hereingabe auf den zweiten Pfosten und dem konsequenten Abschluss, diesmal von Aziri, bestraft wurde (19.). 2:0 für Germania und die Gäste behielten vor allem in den Zweikämpfen im Mittelfeld die Oberhand. Nach 26 Minuten packte FCS-Schlussmann Andrija Skoko beim nächsten Flankenball nicht richtig zu – der Ball rutschte durch zu Samagassi, der dann nur noch zum Doppelpack einschieben musste (25.). Ein bitterer Nachmittag für Schnaittach deutete sich an, da die Gäste einfach zu abgezockt und gnadenlos vor dem Tor schienen. Trotzdem versuchte Schnaittach, irgendwie wieder heranzukommen, denn chancenlos war man keinesfalls. Müller, Dressendörfer und Eckert hatten noch gute Möglichkeiten zum Anschluss in Durchgang Eins, blieben aber vorerst glücklos.

Nach dem Pausentee waren die Spielanteile weiterhin offen verteilt. Dennoch hätten die Nürnberger der Heimelf beinahe nach 52 Minuten den Dolchstoß gegeben, als Eckert nach einem Freistoß das 0:4 aber noch auf der Linie verhinderte. Stattdessen zeigte wenig später der Schiedsrichter auf der anderen Seite auf dem Punkt, nachdem Gumann im Abschlussversuch mit einem hohen Bein am Spann getroffen wurde. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Timo Müller gewohnt sicher zum 1:3 und leitete damit ein Comeback ein, an das die wenigsten nach 45 Minuten geglaubt haben dürften (54.). Schnaittach war jetzt auch in den Zweikämpfen viel präsenter und hielt nun wie eine Bezirksligamannschaft dagegen. Ein Umstand, der die Gäste zu überraschen schien und langsam kippte das berühmte Momentum auf Seiten der Schnaittacher. Auch wenn Müller nach gut einer Stunde den direkten Anschluss noch vergab, als er seinen Versuch hauchzart über das Kreuzeck setzte (62.). Dann fand zusätzlich auch noch das Glück seinen Weg zurück zu den Gastgebern auf der Sandplatte, nachdem Aziri einen Konter der Gäste aus drei Metern nicht vollenden konnte (68.). Der Torschrei, der nach dieser Aktion den Gästen im Halse stecken blieb, war auch den Gastgebern wenig später verwehrt, als Dressendörfer dem Keeper aus fünf Metern freistehend in die Arme schoss (74.). Doch nur wenige Augenblicke später machte es der Schnaittacher Stürmer besser und nutzte diesmal seine Chance nach einem perfekt getimten Diagonalball von Deuerlein (77.). Jetzt war Schnaittach am Drücker und die Gäste verloren ihre Linie komplett. In der 81. Minute legte sich Deuerlein einen Freistoß aus bester Position, ca. 20 Meter vor dem Germania-Tor, zurecht. Der Linksfuß zirkelte den Ball gekonnt über die Mauer, der sich dann unhaltbar zum 3:3-Ausgleich ins Netz legte. Schnaittach war wieder da und die Schlussphase wurde richtig feurig und hektisch. Mit Wut im Bauch stemmten sich nun auch die Gäste gegen den plötzlich drohenden Punktverlust und wurden ihrerseits mit einer riesengroßen Dreifach-Chance wieder gefährlich. Zunächst stürmte Skoko aus seinem Tor und warf sich dem der Abwehr enteilten Aziri entgegen, dessen erster Versuch am Keeper hängen blieb. Der Abpraller landete auf dem Fuß von Mengi, der den Ball volley nahm und die Latte des leeren Tores traf. Damit nicht genug, sprang der Ball wieder zurück ins Feld, wo sich aus dem Gewühl heraus der nächste Schuss ins immer noch verwaiste Schnaittacher Tor löste, aber vor dem Einschlag vom heroisch grätschenden Eckert abermals von der Linie gekratzt wurde. Die völlig wilde Szene gipfelte dann im anschließenden Eckball in einer Roten Karte für die Gäste, nachdem Aliskovic wohl absichtlich gegen Eckert nach hinten ausgetreten hatte (87.). Und dieses Spiel war immer noch nicht zu Ende. In der üppigen Nachspielzeit von zwölf Minuten wollte Schnaittach nun den kompletten Turnaround schaffen. Und auch die Gastgeber hatten eine dicke Doppelchance, bei der zunächst Müller abgeblockt wurde und der Rebound bei Dressendörfer landete. Seinem Schuss warf sich Verteidiger Agbessi entgegen, allerdings hielt er dabei die Arme zu hoch. Es ertönte der nächste Elfmeterpfiff für Schnaittach. Und wieder war es Müller, der sich den Ball schnappte. Mit einem kräftigen Schuss unter die Latte brachte er die Sandplatte zum Beben und die drei Punkte nach Schnaittach (90.+2). Auch wenn die Partie noch zehn Minuten dauern sollte, schaffte es Germania nicht mehr, sich von diesem Rückschlag zu erholen. Nein, fast hätte Sen noch kurz vor Abpfiff das 5:3 für Schnaittach erzielt (90.+10), aber das war auch nur noch eine Randnotiz, als die Schnaittacher kurz darauf in einer Jubeltraube diesen Erfolg nach einem Wahnsinnsspiel und dem nicht mehr für möglich gehaltenen Comeback feierten.
Spielbericht eingestellt am 15.09.2025 11:12 Uhr

Stimmen zum Spiel

Keine Stimmen zum Spiel

Spiel-Ticker

90
+6
Brucker (SC Germania) / 1. gelbe Karte
90
+2
Tooooor für Schnaittach
4:3 Müller (Foulelfmeter) / 7. Saisontor (Vorarbeit Sen Mir.)
90
+2
Khoshaba (SC Germania) / 3. gelbe Karte
90
+1
Agbessi (SC Germania) / 2. gelbe Karte
89
 
Spielerwechsel Schnaittach
87
 
Aliskovic (SC Germania) / 1. rote Karte
82
 
Spielerwechsel SC Germania
81
 
Tooooor für Schnaittach
3:3 Deuerlein Tizian. / 2. Saisontor
77
 
Tooooor für Schnaittach
2:3 Dressendörfer F. / 5. Saisontor (Vorarbeit Deuerlein Tizian.)
77
 
Mengi (SC Germania) / 1. gelbe Karte
77
 
Spielerwechsel Schnaittach
77
 
Spielerwechsel SC Germania
77
 
Spielerwechsel Schnaittach
72
 
Spielerwechsel SC Germania
Ün für Simsek
72
 
Spielerwechsel SC Germania
67
 
Spielerwechsel Schnaittach
62
 
Gumann (Schnaittach) / 5. gelbe Karte
57
 
Deuerlein Tizian. (Schnaittach) / 4. gelbe Karte
54
 
Tooooor für Schnaittach
1:3 Müller (Foulelfmeter) / 6. Saisontor (Vorarbeit Gumann)
49
 
Müller (Schnaittach) / 2. gelbe Karte
46
 
Spielerwechsel SC Germania
25
 
Tooooor für SC Germania
0:3 Samagassi / 3. Saisontor
19
 
Tooooor für SC Germania
0:2 Aziri / 2. Saisontor
12
 
Simsek (SC Germania) / 1. gelbe Karte
7
 
Eckert (Schnaittach) / 1. gelbe Karte
6
 
Tooooor für SC Germania
0:1 Samagassi / 2. Saisontor

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Kein Video vorhanden

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