Von SV Unterreichenbach
Im vierten Landesligajahr konnten die „Urus“ endlich mal was Zählbares aus Erlangen mit nach Hause nehmen, und das sogar nach einem zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand.
Die Scherbel-Truppe musste einige Ausfälle verkraften und hatte deshalb nur drei einsatzfähige Feldspieler auf der Bank. Die favorisierte Heimelf hatte erwartungsgemäß mehr Ballbesitz, aber nennenswerte Tormöglichkeiten sprangen dabei kaum heraus. In der 14. Minute tauchte dann allerdings ein Erlanger Angreifer frei vor Moritz Weis auf und holte einen Elfer raus, als er am Unterreichenbacher Schlussmann vorbei gehen wollte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Milovski zum 1:0. In der 30. Minute ging ein Schuss von Nyary von der Strafraumgrenze knapp über das Unterreichenbacher Gehäuse. Auf der anderen Seite versuchte sich Lukas Frauenknecht aus 18-Meter-Torentfernung, doch auch sein Abschluss war etwas zu hoch (38.). Nach einem Angriff über die rechte Seite kurz vor der Halbzeitpause nahm Dogan eine scharfe Hereingabe direkt und ließ mit diesem sehenswerten Treffer die Brucker in der 45. Minute ein zweites Mal jubeln. Doch noch vor dem Halbzeitpfiff konnten die „Urus“ in der Nachspielzeit auf 2:1 verkürzen: Nach einer Freistoßflanke von Xaver Distler köpfte Jakob Hechtel das Leder am langen Pfosten wieder nach innen und Joshua Kurz, der damit seine längere Torflaute endlich beenden konnte, köpfte zum Anschlusstreffer ein.
In der 49. Minute strich ein 22-Meter-Schuss von Fabian Klarner nur haarscharf am Brucker Gehäuse vorbei. Nach einem Eckstoß Riesen-Tohuwabohu im Erlangener Fünfmeterraum: Letztendlich beförderte Armin Danninger den Ball aus kurzer Distanz zum 2:2-Ausgleich über die Torlinie (55.). Nun wurden die Gastgeber wieder aktiver und durften in der Folgezeit auch zweimal nach klasse Pässen in die Schnittstelle vermeintlich jubeln, doch es war jeweils Abseits. Auf der anderen Seite wurde ein Schuss von Lukas Frauenknecht aus kurzer Distanz gerade noch abgeblockt, das hätte ansonsten auch das 2:3 sein können. Einen hatten die Gastgeber dann aber noch: In der 88. Minute tauchte Piller in halbrechter Position frei vor Keeper Moritz Weis auf. Doch Unterreichenbachs Nummer Eins stellte einmal mehr seine glänzende Form unter Beweis und sicherte seiner Mannschaft mit einer überragenden Parade das Unentschieden in Erlangen-Bruck.
Die „Urus“ haben nun zwei Heimspiele vor der Brust, zunächst gegen den aktuellen Tabellenletzten SV Lauterhofen, dann in zwei Wochen gegen den TSV Weißenburg. Hier gilt es natürlich weiter fleißig Punkte zu sammeln, um den Abstand auf Relegationsplatz 15 weiter zu vergrößern.
Spielbericht eingestellt am 29.09.2025 16:51 Uhr