Von anpfiff.info / Uwe Kellner
Der FC Vorwärts Röslau erlebte am Samstag beim Tabellenvierten FSV Erlangen-Bruck einen historischen Rückschlag. Noch nie in zwölf Landesliga-Saisons musste das Team eine derart deutliche Niederlage einstecken: Am Ende stand ein 0:7 (0:5), das die Überlegenheit der Gastgeber in allen Belangen widerspiegelte. Von Beginn an setzten die Mittelfranken die Röslauer unter Druck. Schnelle Kombinationen über die Außenbahnen führten wiederholt zu gefährlichen Flanken ins Zentrum, aus denen die ersten drei Tore resultierten (4., 14., 28.). Torhüter Maximilian Stumpf konnte bei diesen Treffern nicht eingreifen. Das 4:0 erzielten die Gastgeber mit einem Distanzschuss aus rund 40 Metern (35.), das 5:0 kurz vor der Pause folgte dem gleichen Muster (38.) und unterstrich die deutliche Überlegenheit der Erlangener. Nach dem Seitenwechsel schaltete der FSV etwas zurück, während Röslau defensiv stabiler stand. Chancen auf Seiten der Gäste blieben jedoch Mangelware; einzig Florian Rupprecht traf bei einem Freistoß die Latte (70.). Die Erlangener bauten das Ergebnis dennoch weiter aus: Arles erzielte das 6:0 (68.), Pankey verwandelte einen Elfmeter zum 7:0-Endstand (82.). Die Partie verdeutlichte nicht nur die spielerische Klasse des Tabellenvierten, sondern auch die personellen Probleme der Röslauer, die auf mehrere Stammkräfte verzichten mussten. Trotz der deutlichen Niederlage bleibt der Rückstand auf den Relegationsplatz mit drei Punkten überschaubar.
Spielbericht eingestellt am 08.09.2025 13:59 Uhr