Von anpfiff.info / Uwe Kellner
Einen echten Traumstart legte die SG Quelle Fürth beim Gastspiel beim FSV Erlangen-Bruck hin und feierte am Ende einen hochverdienten 4:0-Auswärtssieg. Bei Bruck stand Co-Trainer Alexander Piller als Trainer in der Verantwortung und vertrat den verhinderten Philip Messingschlager. Gegen das bislang verlustpunktfreie Heimteam aus Bruck erwischten die Dambacher den besseren Tag und überzeugten über 90 Minuten mit Effizienz, Spielfreude und defensiver Stabilität. Schon in der 2. Minute schlug die Elf von Trainer Taner Koc eiskalt zu: Nachdem Adhan Arslan einen weiten Ball an der Strafraumkante unter Kontrolle brachte, spielte er zu Daniel Shuranov, der die Gäste früh in Führung brachte. Der FSV brauchte einige Zeit, um sich zu sammeln, kam aber in der 35. Minute durch Milevski dem Ausgleich nahe – sein Freistoß klatschte jedoch nur an den Pfosten. Kurz vor der Pause erhöhten die Fürther dann binnen weniger Minuten auf 3:0: Erst schloss Schimm ein Zuspiel von Christian Haag gekonnt ab (44.), dann traf Frantz nach einem vertändelten Ball der Brucker, einem Leichtsinnsfehler, kurz darauf (45.). Der Halbzeitstand von 0:3 war ein deutlicher Fingerzeig. Die Quelle zeigte sich gnadenlos effektiv, während die Hausherren kaum Zugriff auf das Spiel bekamen. FSV-Trainerteam und Verantwortliche reagierten in der Pause mit einem Dreifachwechsel, doch die Gäste blieben spielbestimmend. Trotz einiger Ansätze im Brucker Offensivspiel war es erneut die SG Quelle, die den Schlusspunkt setzte: Fabian Angermeier stellte nach einem hohen Zuspiel in der 84. Minute den 0:4-Endstand her. Brucks Abteilungsleiter Marco Schädler fand nach dem Schlusspfiff deutliche Worte: „Die Mannschaft war von Beginn an nicht optimal positioniert, und die Quelle nutzte dies sofort aus, was sich früh im Spiel zeigte. Gelegentlich konnten wir unser Spiel entfalten, jedoch hatten wir Pech bei entscheidenden Aktionen sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Das 0:2 fiel aus einer Abseitsposition, und das 0:3 hätte nicht so zustande kommen dürfen.“ Während der FSV am kommenden Samstag gegen den Spitzenreiter Eintracht Münchberg Wiedergutmachung betreiben will, reist die SG Quelle Fürth am Sonntag mit gestärktem Selbstvertrauen nach Weisendorf – weiterhin ungeschlagen und nun auch mit dem ersten Dreier im Gepäck.
Spielbericht eingestellt am 30.07.2025 16:07 Uhr