Von TSV Neudrossenfeld
Der TSV Neudrossenfeld konnte den Schwung aus dem Heimsieg gegen den FC Coburg nicht mit in die nächste Partie der Fußball-Bayernliga Nord nehmen. Beim SSV Jahn Regensburg II setzte es am Samstagnachmittag eine auch in dieser Höhe verdiente 0:4-Niederlage. Die Gäste agierten über weite Strecken der Partie viel zu passiv und kamen meist den berühmten Schritt zu spät, sodass die Regensburger ihre fußballerische Klasse nahezu ungehindert ausspielen konnten. Bereits nach fünf Minuten gingen die Gastgeber in Führung: Nach einem Einwurf verlor Beszczynski ein Kopfballduell, Larkow klärte nicht energisch genug – Seibold nutzte die Gelegenheit und traf aus 16 Metern zum 1:0. Auch in der Folgezeit dominierte der Jahn das Geschehen. Offensiv trat die Baumer-Elf in der ersten Halbzeit kaum in Erscheinung. Ein Abschluss von Landgraf (22.), der im Eins-gegen-eins am Regensburger Schlussmann scheiterte, sowie ein Schuss von Mittereder ans Außennetz waren die einzigen nennenswerten Aktionen. Kurz vor der Pause brannte es mehrfach im Strafraum der Gäste – nach einer Serie von Eckbällen retteten entweder Torhüter Tobias Grüner oder das Aluminium. Dass es zur Halbzeit nur 0:1 stand, war aus Neudrossenfelder Sicht schmeichelhaft. Doch was auch immer sich die Grün-Weißen in der Kabine vorgenommen hatten, war schnell Makulatur: Bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff überlief Maul auf der Außenbahn Nüsslein, der sich nur mit einem Foul zu helfen wusste. Den fälligen Strafstoß verwandelte Onuigwe sicher zum 2:0. Wer nun mit einer Reaktion der Gäste gerechnet hatte, wurde enttäuscht. Neudrossenfeld fand über die gesamte Partie nicht zu seinem sonst so aggressiven Spielstil. Maul konnte vor dem 3:0 einen langen Ball ungehindert annehmen und ins lange Eck vollenden. Auch beim 4:0 zeigte sich die Defensive der Grün-Weißen zu nachlässig – Seibold schnürte seinen Doppelpack. Das Ergebnis hätte sogar noch höher ausfallen können, denn auch im zweiten Durchgang scheiterte der Jahn mehrfach am Pfosten. Erst in der Schlussphase kam Neudrossenfeld zu einigen Offensivaktionen. Hrgota vergab jedoch zweimal in aussichtsreicher Position. Am Ende steht ein ernüchternder Auftritt, der den Blick wieder nach unten richtet: Der Vorsprung auf die gefährdeten Plätze beträgt nur noch sechs Punkte.
Spielbericht eingestellt am 16.11.2025 15:49 Uhr