Von Marco Galuska
Mit einem sehr reifen Auftritt sicherte sich der FSV Stadeln am Dienstagabend nicht nur einen 3:0-Sieg gegen SpVgg SV Weiden, sondern zudem auch noch die Tabellenführung in der Bayernliga Nord.
Nach dem Spielausfall in Ingolstadt vom Samstag fand der Aufsteiger vor guter Kulisse an diesem Sommerabend gleich wieder gut in die Spur. Nach fünf Minuten zog Weber einen Freistoß in den Strafraum, Pulkrabek donnerte die Kugel an den Querbalken, im beim Nachschuss unterlief den Gästen ein Handspiel - Elfmeter. Den fälligen Strafstoß verwandelte Höhenberger sicher zum 1:0. Weiden suchte eine schnelle Antwort, fand aber eine sichere FSV-Defensive - und ein gefährliches Umschaltspiel der Stadelner, doch Zieglmeier fand bei einem solchen Angriff noch keinen Abnehmer (13.). Fenninger hatte für die Oberpfälzer den Ausgleich auf dem Kopf, scheiterte aber an der Glanzparade von Akbakla (15.), der auch gegen Lummers Flatterball zur Stelle war (21.). Bytomski verzog nach Zuspiel in die Spitze (27.). Die beste Phase der Weidener überstand die Dedaj-Elf unbeschadet und trumpfte stattdessen selbst wieder auf. Nach einem perfekten Angriff über Ahmed und Zieglmeier scheiterte Pulkrabek per Flugkopfball am Reflex von Keeper Becic (35.). Eine Minute später schickte dann der starke Weber mit einem feinen Pass Pulkrabek über links auf die Reise, Becic verschätzte sich, wurde umspielt und der Stadelner Kapitän bewahrte die Ruhe und traf zum 2:0. Weil Webers Schuss abgefälscht knapp neben dem Tor landete (42.), blieb es bei der Zwei-Tore-Führung zum Seitenwechsel.
Der zweite Durchgang war dann recht schnell erzählt. Weiden erlaubte Weber zu viel Beinfreiheit vor dem Strafraum, was dieser mit einem satten Distanzschuss zum 3:0 prompt bestrafte (56.). Stadeln geriet gegen nie aufsteckende Gäste danach nicht mehr in Gefahr. Längere Behandlungspausen für Akbakla (biss sich trotz Fußblessur durch) und danach Siefert (spielte mit Turban weiter) ließen den Spielfluss erlahmen. Akbakla wurde es offenbar eine Spur zu ruhig, sodass er den Fuß gegen Höfler beim Abfangen des Balls kurz ausfuhr und sich die Gelbe Karte sowie einen Strafstoß einhandelte. Dass er diesen Elfmeter von Krlicka auch noch recht sicher parierte (83.), passte ins Bild des Abends.
Spielbericht eingestellt am 19.08.2025 21:51 Uhr