Artikel vom 26.06.2018 14:00 Uhr
2. Vorstand Rudi Schmitt, 1. Vorstand Martin Schormann, Trainer Levente Bozsik und Spielleiter Roland Prokopy.
Der FC Dormitz wurde Meister der A-Klasse 4. Spielertrainer Michael Köhler gab jedoch bekannt, dass er nach der Saison nicht mehr als Coach weitermachen wird. Deswegen waren die Verantwortlichen auf der Suche nach einem Nachfolger, den sie jetzt pünktlich zum Start der Vorbereitung auf die Kreisklasse mit Levente Bozsik gefunden haben.
Levente Bozsik übernimmt in Dormitz
„Für mich ist der Spielkreis Erlangen-Pegnitzgrund ein komplett neues Gebiet", sagt Levente Bozsik, der zur neuen Saison Trainer des FC Dormitz wird. Der 38-Jährige kommt aus Ungarn und verfolgte lange Jahre seinen Kindheitstraum vom Profifußballer. In seinem Heimatland kickte er beim Budapesti VSC in der ersten Liga, ehe er nach Deutschland kam und beim damaligen Drittligisten FC Union Berlin einen Vertrag unterschrieb. Danach wechselte er zu Fortuna Köln und auch zum FC Carl Zeiss Jena. Den endgültigen Sprung in den Profibereich schaffte er in Deutschland nicht. Er wechselte in die erste finnische Liga zum FC KooTeePee Kotka und später noch nach Zypern zu Anagennisi Dherynia. Aufgrund von Verletzungsbeschwerden blieben ihm weitere Versuche, den Durchbruch zu schaffen, verwehrt. „Talent reicht nicht unbedingt aus, da braucht es noch einige Dinge mehr", erinnert sich Levente Bozsik an diese lang vergangene Zeit zurück. „Ich war damals sehr jung und auch unvorbereitet, aber das ist eine lange Geschichte." Zur Saison 2018/19 übernimmt er nun jedenfalls den FC Dormitz in der Kreisklasse.
Trainererfahrung ist vorhanden
Bei seiner ersten Trainerstation, den Sportfreunden Großgründlach, hatte Levente Bozsik in der Saison 2013/14 ebenfalls eine Mannschaft übernommen, die gerade in die Kreisklasse aufgestiegen war. Allerdings endete diese Spielzeit mit dem direkten Wiederabstieg über die Relegation. „Das war damals gegen Dergahspor 2, die sich mit Landesligaspielern verstärkt hatten. Für mich war das ein ungerechter Abstieg." Danach wurde er Trainer beim SV Neuhof/Zenn und schaffte mit seinem neuen Verein den direkten Wiederaufstieg in die Kreisliga. Den TSV Emskirchen übernahm er später während der Saison als Interimstrainer, hatte aber Bedenken, mit diesem Verein in die neue Runde zu gehen und übernahm stattdessen den Posten des Co-Trainers beim SC Germania Nürnberg in der Kreisliga. „Nach diesem Jahr als Co-Trainer habe ich eine neue Herausforderung gesucht, weil ich wieder meinen eigenen Weg weitergehen wollte." Levente Bozsik schaltete ein Inserat bei fussballn.de und schon klopfte der FC Dormitz bei ihm an.
Der 38-Jährige Levente Bozsik übernimmt das Traineramt des FC Dormitz.
fussballn.de / Kastner
Über Trainerbörse nach Dormitz
Durch die kostenfreie Trainerbörse wurde der FC Dormitz auf seinen neuen Trainer aufmerksam. Levente Bozsik erzählt, dass es nur ein Gespräch gedauert hat, bis Verein und Übungsleiter übereingekommen sind und sich für einen gemeinsamen Weg entschieden haben. „Ich kenne die Mannschaft nicht, aber wer Meister wird, bringt sicherlich Potenzial mit. Als Trainer werde ich meine eigenen Ideen unterbringen und will die Spieler weiterentwickeln." Die Situation, einen Aufsteiger in der Kreisklasse zu übernehmen, kennt er aus Großgründlach, seiner ersten Trainerstation. „Der Unterschied von der A-Klasse zur Kreisklasse ist überall ein großer, weswegen wir fleißig sein müssen. Das Ziel Klassenerhalt hat oberste Priorität. Alles, was mehr ist, ist eine Belohnung für unsere Arbeit." Die
Chancen für den Klassenerhalt dürften aufgrund der prominenten Verstärkung auf
der Trainerbank recht gut stehen. Quoten für den direkten Durchmarsch in die
Bezirksliga sind nur bei relativ wenigen Anbietern zu finden, es könnte sich
aber ein Blick lohnen. Im Bereich des Online Casino 5 Euro Mindesteinzahlung gibt es durchaus einige Angebote für eine solche
Wette, man muss aber ein bisschen danach suchen. Was für eine gute Saison
spricht, ist sicherlich die Hilfe, die der ungarische Trainer erhalten wird. Levente Bozsik wird unter anderem von Alexander Ruf und Spielleiter Roland Prokopy Unterstützung bekommen, damit er den für ihn unbekannten Spielkreis, die gegnerischen Mannschaften und die neue Liga schnell kennen lernt.
Spielertrainer nur wenn nötig
Mit seinen 38 Jahren könnte Levente Bozsik weiterhin auf dem Feld stehen. „Ich kann mich für die neue Saison fit machen. Allerdings werde ich nächstes Jahr 39 und da merke ich mittlerweile schon, dass ich mit der Schnelligkeit von 20-Jährigen nicht mehr mithalten kann", lacht der Trainer. Aus diesem Grund will der neue Dormitzer Trainer vor allem die junge Generation auf den Platz schicken, die zuletzt die Meisterschaft in der A-Klasse 4 erreichte. „Nur wenn es nötig wird, werde ich meine Schuhe schnüren."