Artikel vom 09.05.2026 19:00 Uhr
SPIELTAG AKTUELL Oben ist alles entschieden. Den Nürnbergern reichte ein Punkt in Bayreuth zum Titelgewinn. Die Würzburger holten sich Platz Zwei im direkten Duell gegen die SpVgg Unterhaching. Im Keller bleibt es weiter spannend, auch weil die Aubstädter bei Schwaben Augsburg verloren.
Die Nürnberger haben ihr Meisterstück gemacht. Dazu reichte dem kleinen Club ein Punkt in Bayreuth. Keineswegs leicht machten es die Gastgeber dem Tabellenführer aber. Leon Bucher zwang Robin Lisewski nach zwölf Minuten zu einer ersten Parade. Die Altstadt war auch danach das aktivere Team. Auf der anderen Seite schloss Noah Maboulou zu zentral ab (31.). Insgesamt passierte vor beiden Toren aber wenig. Das änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht. Noah Maboulou hatte noch die beste Gelegenheit für die Nürnberger, aber Lucas Zahaczewski parierte stark.
Bayreuth bleibt drin
So blieb es beim torlosen Remis, das den Gästen den Titel sicherte und den Bayreuthern den Klassenerhalt. "Heute ist mir alles egal. Hauptsache wir haben die Liga gehalten", war Lukas Kling die Freude und auch die Erleichterung anzumerken.
Auch in Würzburg jubelten die Gastgeber. Die Rothosen sicherten sich mit dem 4:0-Erfolg gegen die SpVgg Unterhaching den zweiten Platz, der in dieser Saison gleichbedeutend mit der bayerischen Amateur-Meisterschaft sowie der Teilnahme am DFB-Pokal ist. Nach einer ereignisarmen ersten Hälfte brannten die Würzburger ein zehnminütiges Feuerwerk ab und erzielten vier Treffer. Den ausführlichen Spielbericht gibt es samt Bilder und Stimmen in unserem Topspiel.
Aubstadt unterliegt den Schwabenrittern
Den besseren Start legten die Gäste hin. Ingo Feser schoss aus 18 Metern knapp drüber. Kurz darauf scheiterte auf der anderen Seite Achitpol Keereerom am Pfosten. Die darauffolgende Ostrzolek-Ecke bugsierte der Angreifer erneut ans Aluminium, aber Odin Redier versenkte aus elf Metern (11.). Die Gäste-Antwort folgte prompt. Nach einem langen Ball ging Max Grimm an zwei Gegenspielern vorbei samt Keeper und schob ein (14.). Danach beruhigte sich das Spiel, ehe beide Teams die Möglichkeit zur Führung hatten. Aber sowohl Mark Radoki als auch Max Grimm fehlte die Wucht bei ihren Kopfballversuchen.
Den zweiten Durchgang eröffnete Severo Sturm, aber Maximilian Reil parierte stark. Damit ebnete er den Weg für die erneute Führung der Heimelf. Achitpol Keereerom schob aus wenigen Metern unbedrängt ein. Die Partie blieb weiter offen. Marvin Weiß verpasste den Ausgleich. Sein Schuss ging an die Latte. Nach 70 Minuten besorgte dann Marc Sodji den 3:1-Endstand. "Die erste Halbzeit war ausgeglichen. Wenn wir vorlegen, läuft das Spiel anders. Nach der Pause waren wir zu harmlos. Über die 90 Minuten gesehen war die Niederlage verdient", räumte Claudiu Bozesan ein.