Artikel vom 05.05.2026 14:00 Uhr
Bezirksspielleiter Michael Tittmann hat den Modus der Bezirksliga-Relegation veröffentlicht.
Der Bezirk Mittelfranken hat die Durchführungsbestimmungen für die Relegation 2026 veröffentlicht. Termine, Modus und mögliche Szenarien stehen fest. Ein kompakter Überblick über den Ablauf und die wichtigsten Regelungen. Vier freie Plätze gibt es.
Die Rahmenbedingungen für die Relegation zur Bezirksliga Mittelfranken 2026 stehen fest. In den veröffentlichten Durchführungsbestimmungen stellt der Bezirks-Spielausschuss klar, dass die bestehende Auf- und Abstiegsregelung weiterhin die Grundlage bildet. „Zusätzlich zur Auf- und Abstiegsregelung wird nachfolgende Durchführungsbestimmung für die Relegation erlassen“, heißt es in dem Schreiben von Bezirks-Spielleiter Michael Tittmann.
Dabei bleibt die Relegation nicht ohne Einfluss auf die kommende Saison. Wird die Sollzahl von 32 Mannschaften überschritten, kann sich die Zahl der Absteiger im Folgejahr erhöhen. Umgekehrt wird bei einer geringeren Anzahl an Teams die Bezirksliga mit weniger Mannschaften in die Spielzeit 2026/27 starten.
Kompakter Zeitplan mit zwei Spieltagen
Die Relegation wird in einem engen Zeitfenster durchgeführt. Innerhalb einer Woche fallen die Entscheidungen über Aufstieg und Klassenerhalt. Spieltag eins ist für den 19. oder 20. Mai angesetzt, Spieltag zwei folgt am 22. oder 23. Mai. Die Ansetzungen übernimmt der Bezirks-Spielausschuss, ebenso wie die Festlegung von Spielorten und Anstoßzeiten. Verlegungen sind nur eingeschränkt möglich und erfordern die Zustimmung aller Beteiligten. Für den sportlichen Ablauf gilt eine klare Regel: Jedes Spiel muss einen Sieger hervorbringen. Bei einem Unentschieden nach regulärer Spielzeit folgen Verlängerung und gegebenenfalls Elfmeterschießen.
Michael Tittmann hat sich für einen regionalen Modus entschieden.
anpfiff.info/Sebastian Baumann
Nord-Süd-Aufteilung und K.o.-Modus
Der Modus sieht zunächst eine Einteilung in zwei regionale Gruppen vor: Nord und Süd. In beiden Gruppen treffen die Teams aufeinander, die um den Verbleib in der Bezirksliga kämpfen, sowie die jeweiligen Vizemeister der Kreisligen. Damit dürften in dieser Gruppe alle Releganten der Bezirksliga Nord auf die beiden Vizemeister aus Erlangen-Pegnitzgrund und den Vizemeister aus Nürnberg treffen. Das wären aktuell der TSV Lonnerstadt, die SG Geschwand, Vatanspor Nürnberg, die SpVgg Zeckern, der FC Ottensoos und der SC Germania Nürnberg. Im Süden dann die Vizemeister von Neumarkt/Jura auf den Vizemeister der Frankenhöhe sowie die drei Releganten der Bezirksliga Süd. Das wären aktuell der SV Viktoria Weigenheim, der Henger SV, der SV Marienstein, der TSV Katzwang, der TSV Meckenhausen und der FC Schwand.
Vor Auslosung des 1. Spieltags, die spätestens zwei Wochen vor Beginn der Relegation durchgeführt wird, wird zunächst unter den Kreisligazweiten einer jeden Gruppe ein Freilos gezogen. Weitere Freilose gibt es für die beiden Tabellenzwölften der beiden Bezirksligen. Anschließend werden die Paarungen aus zwei Töpfen gelost – getrennt nach Kreis- und Bezirksligisten.
Die Verlierer der ersten Runde scheiden direkt aus und spielen in der kommenden Saison in der Kreisliga. Die Sieger ziehen in den zweiten Spieltag ein und treffen dort auf die gesetzten Teams. Am Ende stehen aus beiden Gruppen jeweils zwei Gewinner fest, die sich einen Platz in der Bezirksliga sichern. Insgesamt also vier freie Plätze.
Zusätzliche Chancen durch andere Ligen
Über den regulären Ablauf hinaus können sich weitere Möglichkeiten ergeben. Sollte es durch Entwicklungen in den höheren Ligen zusätzliche freie Plätze geben, erhalten auch die Verlierer des zweiten Spieltags eine weitere Chance. „Auf welchem Weg dies ggf. passiert, wird in der Relegationssitzung mit den teilnehmenden Vereinen erörtert“, heißt es in den Bestimmungen. Diese Sitzung ist für den 17. Mai um 10 Uhr (Ort offen) angesetzt und dient der finalen Abstimmung organisatorischer Details.