Artikel vom 11.04.2026 21:15 Uhr
Spät kam die SpVgg Mögeldorf 2000 im Heimspiel gegen Unterreichenbach noch in Schwung, aber nicht zu spät, um am Ende doch noch zu gewinnen.
SPIELTAG AKTUELL Vier Partien des 29. Spieltags folgten am Samstag in der Landesliga Nordost. Dabei konnte Ammerthal mit einem 1:1 im Spitzenspiel Forchheim auf Distanz halten, wahrte Münchberg die Aufstiegschance (1:0 gegen Burgebrach) und kletterte Weißenburg durch ein 3:0 in Röslau über den Strich. Am Abend feierte die SpVgg Mögeldorf 2000 einen späten 2:1-Sieg über Unterreichenbach.
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Nach den Siegen des SC 04 Schwabach und des TSV Buch am Freitagabend durfte am Samstag auch Eintracht Münchberg einen Dreier bejubeln, wobei dieser äußerst spät im Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Burgebrach gelang. In der fünften Minute der Nachspielzeit traf Torjäger Lucas Köhler zum 1:0-Erfolg. Damit bleibt der Bayernliga-Absteiger in der Aufstiegsverlosung, denn Jahn Forchheim kam im absoluten Topspiel des Tages nicht über ein 1:1 gegen die DJK Ammerthal hinaus. Goalgetter Patrick Hoffmann brachte den Jahn mit seinem 25. Saisontor in Front, aber Marco Wiedmann konnte per Strafstoß noch egalisieren und den Vorsprung des Primus auf neun Zähler belassen. Eine Vorentscheidung bei jeweils noch sechs ausstehenden Partien.
Im Abstiegskampf gehen für Vorwärts Röslau nach dem 0:3 gegen den TSV 1860 Weißenburg langsam, aber sicher die Lichter aus. Noah Schneider und Kamalou Tchagouni trafen für die Mittelfranken vor der Pause. Robin Renner machte mit einem verwandelten Strafstoß früh den Deckel drauf. Somit klettern die Weißenburger über Nacht über den Strich und setzen Gutenstetten am Sonntag (gegen Weisendorf) unter Zugzwang.
Zunächst sah es in Mögeldorf erneut danach aus, als sollte der SV Unterreichenbach den Aufsteiger niederringen.
Dominik Geiswinkler
Frei von Aufstiegshoffnung und Abstiegssorgen begegneten sich am Abend die SpVgg Mögeldorf 2000 und der SV Unterreichenbach. Die Hausherren kamen etwas besser in die Partie, hatten durch Feeder und Japec erste Torannäherungen. Die Urus lauerten auf Fehler und waren damit prompt erfolgreich. Nach einer Ecke von rechts konnte Kurz relativ frei einköpfen. Mögeldorf wirkte recht lethargisch, ähnlich wie im Hinspiel, und konnte froh sein, dass man nur mit einem 0:1 in die Pause ging. Bitter war indes die Verletzung von Julian Feeder kurz vor der Halbzeit, der sich im Zweikampf vermutlich schwerer am Knie verletzt hat.
Mit einem sehenswerten Treffer brachte Luca Vitalini die SpVgg Mögeldorf 2000 nicht nur zum Ausgleich, es war zugleich der Weckruf für eine dominante Schlussphase, in der die Nürnberger die Partie noch komplett drehen konnten.
Dominik Geiswinkler
Nach dem Seitenwechsel brauchte die Begegnung noch einige Minuten, ehe die Mögeldorfer mehr Energie auf den Platz brachten. Der eingewechselte Lathe flankte aus vollem Lauf und Vitalini nahm die Vorlage volley und traf sehenswert zum 1:1. Das war endgültig der Weckruf für die Hausherren, die nun deutlich präsenter waren und gehörig drückten. In der langen Nachspielzeit – die auch durch die Behandlungspause von Jeltsch, den Schreiner am Kopf getroffen hatte, berechtigt war – gab es noch einen letzten Freistoß für die Hausherren. Eine Freistoßflanke von Kranich wurde unglücklich von einem Gäste-Spieler ins eigene Tor verlängert. Danach war direkt Schluss. Mögeldorf durfte einen letztlich zwar glücklichen, aufgrund einer klaren Leistungssteigerung am Ende aber auch nicht unverdienten 2:1-Sieg feiern und verschaffte sich weitere Freude für den Mannschaftsabend.