Artikel vom 04.04.2026 18:00 Uhr
Kapitän Stefan Fleischmann und seine Bucher Jungs durften einen 3:0-Heimsieg gegen Eintracht Münchberg bejubeln.
SPIELTAG AKTUELL Der Karsamstag brachte mit dem 28. Spieltag ein volles Programm in der Landesliga Nordost. Der große Gewinner oben war die DJK Ammerthal (2:0 gegen Neuendettelsau), während die Verfolger aus Forchheim (1:1 in Weisendorf), Erlangen-Bruck (1:1 gegen Mögeldorf) und Münchberg (0:3 in Buch) Federn ließen. Im Tabellenkeller ist Buch somit wieder am Relegationsrang von Lauterhofen (3:6 in Burgebrach) dran.
Von
Marco Galuska
/ SpVgg
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Erstmals in dieser Saison fanden alle neun Partien des Spieltags an einem Tag statt. Ein echtes Sechs-Punkte-Spiel gab es dabei beim TSV 1860 Weißenburg, der kurz zuvor seinen Trainer für die kommende Saison vorstellte. Andreas Speer, bis vor wenigen Wochen noch beim ASV Zirndorf im Amt, konnte sich schon zuletzt ein Bild von seinem künftigen Team machen und wird ligaunabhängig ab dem kommenden Spieljahr das Kommando übernehmen.
Ab der kommenden Saison gibt Andreas Speer beim TSV 1860 Weißenburg die Richtung vor.
fussballn.de / Schlirf
Am Karsamstag stand für die Weißenburger das wichtige Heimspiel gegen Gutenstetten auf dem Programm. Torjäger Renner verwandelte einen Strafstoß zum 1:0, während den Gästen vom Punkt die Nerven versagten. Dennoch war Spannung angesagt, weil Lazarevic noch vor der Pause per Ampelkarte runter musste und Gutenstetten somit die zweiten 45 Minuten in Überzahl angreifen konnten. Und das Anrennen wurde schließlich doch noch spät mit dem Treffer von Körber zum 1:1-Endstand belohnt. Somit bleibt der SVG am rettenden Ufer, einen Zähler vor Weißenburg.
Der TSC Neuendettelsau hatte von Beginn an einen schweren Stand in Ammerthal und lag schon zur Pause 0:2 zurück. Dabei sollte es auch nach 90 Minuten bleiben.
TSC Neuendettelsau Social Media
Ungleich verteilt waren die Rollen beim Duell des Spitzenreiters DJK Ammerthal gegen den Aufsteiger TSC Neuendettelsau, für den am Ostermontag auch noch das Nachholspiel beim Schlusslicht in Röslau wartet. Aus den Bonuszählern wurde es für die Dettelsauer aber nichts. Obwohl Ammerthal sogar einen Elfmeter vergab, ging es schon mit einem 2:0 und Überzahl in die Pause. In der zweiten Hälfte passierte nicht mehr viel, für Ammerthal beträgt der Vorsprung nach der perfekten Englischen Woche an der Spitze wieder satte neun Punkte.
Buch siegt – hochverdient gegen enttäuschendes Münchberg
Für den TSV Buch ging es nach den späten Rückschlägen zuletzt im Heimspiel gegen Eintracht Münchberg um den Anschluss in Richtung Relegationsplätze. Davon war an einem windigen Nachmittag am Wegfeld wenig zu sehen. Die Bucher nutzten gleich die erste Ecke zur Führung durch Stefan Fleischmann. Münchberg blieb trotz Rückenwind vieles schuldig, handelte sich durch Mal eine Ampelkarte ein (40.) und war nach dem 2:0 durch Kreisel (58.) im Prinzip geschlagen. Zu allem Überfluss kassierte Winter noch direkt Rot. Zwar marschierte auch Kreisel mit Gelb-Rot in dieser Szene, aber am Ende erhöhte Öztürk mit einem strammen Abschluss zum 3:0-Endstand.
Die Gäste aus Münchberg um Lucas Ott (in blau) blieben beim 0:3 gegen den TSV Buch und Adrian Ell vieles schuldig, wodurch die Hausherren drei wichtige Zähler einsammeln konnten.
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Die Bucher Hoffnung auf einen möglichen Klassenerhalt in der Saisonverlängerung richtete sich vor allem auf den SV Lauterhofen, der am Samstag nach seiner bösen 0:6-Schlappe gegen Mögeldorf zum formstarken TSV Burgebrach fahren musste. Dabei entwickelte sich eine durchaus spektakuläre Partie. Lauterhofens frühe Führung durch Scherer verwandelte sich bis zum Anfang der zweiten Hälfte in einen 1:3-Rückstand aus Sicht der Gäste. Torjäger Alexander Wastl konnte zweimal verkürzen, sodass es mit einem 4:3 der Hausherren in die letzten 25 Minuten ging. Letztlich stockte aber die Aufholjagd und Burgebrach machte spätestens mit dem 5:3 den Deckel auf die Partie und befindet sich nach dem 6:3-Sieg unmittelbar vor dem Klassenerhalt.
Feucht bestraft Quelle-Chancenwucher mit dem Ausgleich
Nach einer frühen Führung ließ die SG Quelle Fürth beste Chancen, unter anderem auch einen Elfmeter, ungenutzt und verpasste damit letztlich auch den Heimsieg gegen Feucht.
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Im Duell der SG Quelle Fürth gegen den SC Feucht ging es vor allem für die Gäste darum, sich nach dem 4:2-Sieg in Bruck weiter der 40-Punkte-Marke zu nähern. Diese hatten die Dambacher in der Vorwoche bereits erreicht. Die Hausherren erwischten einen idealen Start, konnten schon in der 2. Minute durch Kakavas die Führung erzielen, ließen dann aber einige Hochkaräter ungenutzt und wurden dafür bestraft. Denn Feucht fand nach gut einer halben Stunde in der Folge eines Freistoßes in Person von Petersson die Antwort. Beim 1:1 sollte es unterm Strich auch bleiben. Mit der erneuten Punkteteilung (wie schon im Hinspiel) können letztlich beide zwar gut leben, für die Quelle war es aber aufgrund des Chancenwuchers eine Enttäuschung. Die Feuchter brauchen noch einen Sieg, um die 40 Zähler vollzumachen.
Der 1. SC Feucht bejubelte den 1:1-Ausgleich, der auch einen Punkt in Fürth für die Gäste einbringen sollte.
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Ebenfalls auf die ominösen 40 Punkte wollte der SV Unterreichenbach kommen, der dazu sein Heimspiel gegen Schlusslicht Vorwärts Röslau gewinnen musste. Diese Aufgabe lösten die Urus vor allem nach der Pause sehr souverän. Letztlich stand ein 4:0-Sieg, der Klarheit bringt – auf der einen wie auf der anderen Seite.
Forchheim und Bruck müssen jeweils die Punkte teilen
Zur besagten Marke von 40 Punkten fehlte dem ASV Weisendorf vor dem Heimspiel gegen Jahn Forchheim nur noch ein Zähler. Nach vier sieglosen Spielen zuletzt wollte der ASV gegen den Tabellenzweiten wieder in die Spur finden. Dieser Wille war deutlich erkennbar. Bogade traf nach rund einer Viertelstunde schon zur Führung der Gastgeber. Für Forchheim konnte Goalgetter Hoffmann zumindest noch ausgleichen und damit den Abstand zu Rang drei behaupten.
Angreifer Malik Pankey und sein FSV Erlangen-Bruck (l.) verpassten mit dem 1:1 im Heimspiel gegen die SpVgg Mögeldorf den Sprung an Platz zwei heran.
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Denn auch der FSV Erlangen-Bruck kam am Karsamstag nur zu einer 1:1-Punkteteilung. Nachdem die Brucker am Mittwoch gegen Feucht wichtige Punkte hatten liegen lassen, schien die Aufgabe gegen den starken Aufsteiger SpVgg Mögeldorf 2000, der zuletzt vier Siege hintereinander landen konnte, nicht leichter. Der erste gefährliche Angriff gehörte den Gästen, als Walter
seinen Mitspieler Glauber über links freispielte. Dieser ließ seinen
Gegenspieler stehen und setzte die Kugel nur knapp am langen Pfosten vorbei.
Bruck fehlte nach vorn die Durchschlagskraft, ehe sie ein Mögeldorfer Geschenk
dankbar annahmen. Einen ungenauen Pass im Spielaufbau eroberte Wolf, der den
Ball mit etwas Glück im hohen Bogen ins Tor setzte. Mögeldorf machte ein gutes
Auswärtsspiel und belohnte sich mit dem Ausgleich. Einen Freistoß von Lunz
konnte Keeper Izbudak nicht festhalten. Den Nachschuss von Glauber parierte
Izbudak, doch Vitalini stand goldrichtig und schob zum 1:1 ein. Auch nach dem
Seitenwechsel blieben die Gäste die aktivere Mannschaft. Vitalini köpfte nach
einer Flanke knapp drüber und auch Feeders Abschluss verfehlte das Gehäuse. Die
Hausherren kämpften sich in der Schlussviertelstunde zurück ins Spiel und
hatten eine Riesenchance durch Lamprecht, aber Lathe blockte den Abschluss vor
der Linie. Im Anschluss scheiterte Dogan an Freymann. Auf der Gegenseite
versuchte sich Feeder nochmal, verzog aber. Nachdem ein Lunz-Freistoß geblockt
wurde, endete die Partie am Ende wohl leistungsgerecht mit einem Unentschieden.
Die Mögeldorfer um Kimi Japec (in rot) konnten nach vier Siegen in Serie durch das Remis in Bruck den Gegner diesmal nicht ganz austanzen.
fussballn.de / Strauch
Wie Mögeldorf wollte auch der SC 04 Schwabach an die guten Auftritte zuletzt anknüpfen. Beim SV Buckenhofen gelang das im Ergebnis auch. Einmal mehr war Yannis Herger für die Hofbauer-Elf erfolgreich. Sein Treffer nach etwas mehr als einer Stunde reichte zum 1:0-Auswärtssieg an der Staustufe.