Artikel vom 28.02.2026 18:23 Uhr
SPIELTAG AKTUELL Big Points schnappte sich der SC Großschwarzenlohe zum Start 2026! Mit einem 1:0-Heimsieg über Weiden konnte der Aufsteiger vorerst die Rote Laterne abgeben und zudem wieder den Anschluss an die Relegationsplätze herstellen. Auch beim FSV Stadeln stand hinten die Null. Mit Glück und Geschick erkämpfte die Dedaj-Elf ein 0:0 gegen den FC Ingolstadt II.
Heimsieg für Groß'lohe: Takacs trifft, Vogel überragt
Der SC Großschwarzenlohe fand gleich gut ins erste Punktspiel 2026. Der Lohn für die couragierte Anfangsphase war der Führungstreffer in der 18. Minute. Takacs klaute seinem Gegenspieler den Ball und vollstreckte eiskalt. Danach verpassten es die Hausherren, die Drangphase weiter zu nutzen, um einen zweiten Treffer nachzulegen. So kam Weiden zurück ins Spiel. Einmal wurde es richtig brenzlig, als der Ball auf der Linie geklärt werden musste. Mit der knappen Führung ging es in die Pause.
Großer Kampf war angesagt in Großschwarzenlohe, die Gäste aus Weiden konnten den 0:1-Rückstand aber nicht mehr umbiegen.
Dominik Geiswinkler
Der zweite Durchgang war dann ein richtig zerfahrenes Spiel, das freilich auch der Tabellensituation geschuldet war. Viele weite Bälle flogen über den Platz. Weiden suchte den Ausgleich, scheiterte im Zweifelsfall an einem richtig starken Keeper Vogel, der zum ersten Mal die Null für den Aufsteiger in dieser Saison halten konnte. Der SCG verpasste den zweiten Treffer. Doch unterm Strich stand ein verdienter Sieg auf schwer bespielbarem Platz für die Gastgeber, die bis zuletzt um den Dreier kämpfen mussten.
Sebastian Vogel konnte mit einer starken Leistung sein Tor sauber halten.
Dominik Geiswinkler
Nach einer schwierigen Vorbereitung war die Erwartungshaltung am Kronacher Wald im Heimspiel gegen den bereits in der Vorwoche erfolgreichen FC Ingolstadt II eher verhalten. Am Ende durfte das 0:0 als absoluter Punktgewinn verbucht werden. Denn die Gäste vergaben gerade Mitte des zweiten Durchgangs den möglichen Siegtreffer.
Zweimal rettet die Latte den Stadelner Punkt
Der erste Spielabschnitt war eine recht ausgeglichene Angelegenheit. Ingolstadt übernahm das Kommando, Haas verfehlte das Tor mit seinem Abschluss nach zwei Minuten. Auf der Gegenseite tankte sich der fleißige Pulkrabek über links durch, doch Perst konnte den Ball im Zentrum nicht an Torwart Eßlinger vorbeibringen (8.). Stadeln stand aber gut geordnet, so ergaben sich nur Halbchancen, die Osei-Tutu (19.) und Hengmith (37.) für Ingolstadt vergaben, während der FSV über Neuzugang Avci noch einen Abschluss verbuchen konnte (24.).
Bryce Fischer (l.) bot nach langer Verletzungspause ein gutes Bayernliga-Debüt im Stadelner Dress.
Sportfoto Zink
Hatten die Hausherren durch Perst noch einmal einen Distanzschuss aufs Tor gebracht (53.), schlug das Pendel ab der Stundengrenze deutlich mehr auf die Seite der Gäste. Nduka kam nach einer Freistoßflanke mit dem langen Bein nicht mehr entscheidend an den Ball. Deutlich besser waren die Möglichkeiten, die Bachmann per Kopf liegen ließ: Zunächst traf er nur die Latte (65.), dann bugsierte er die Kugel aus kurzer Distanz drüber (66.) und konnte auch den Abpraller nach Corics Lattenkopfball nicht verwerten (69.). Auch Nduka hatte das Visier nach einem ruhenden Ball falsch eingestellt und köpfte weit daneben (75.).
Dicke Luft im Stadelner Strafraum: In der zweiten Hälfte bahnte sich der Ingolstädter Führungstreffer an, fiel aber nicht.
Sportfoto Zink
Stadeln überstand die schwierige Phase mit Glück und Geschick und hätte beinahe noch den Lucky Punch gesetzt, aber der eingewechselte Ahmed hob bei einem der wenigen Entlastungsangriffe das Spielgerät über den Kasten (88.). Der starke Fischer kassierte zwar am Ende noch die Ampelkarte, aber Stadeln schaukelte das torlose Remis über die Zeit. Für den Aufsteiger war es ein mit Kampfgeist gewonnener Punkt, für Ingolstadt über 90 Minuten gesehen zu wenig.