Rückkehrer für den Erfolg
Geschrieben von: MJanousch Sonntag, den 14. Februar 2010 um 22:24 Uhr
Ein Zwischenfazit der DJK Falke
Die DJK Falke mischt unter der Leitung von Trainer Christian Strehl in der A-Klasse 8 ganz oben mit. An der richtigen Stelle konnte der neue Coach den Hebel ansetzen und so das Manko der Vorsaison in den Griff bekommen. Mit vielversprechenden Verstärkungen peilen die Falken nach der Winterpause ein großes Ziel an.
Nach einer enttäuschenden letzten Saison, als man mit einem 7. Platz abschloss, kündigte der damalige Trainer Michael Scheiderer an, kürzer treten zu wollen und stellte seinen Trainerposten zur Verfügung. So erinnerte man sich in der Abteilungsleitung der DJK an den ehemaligen Falke-Keeper und Jugendtrainer Christian Strehl, der sich inzwischen unter anderem beim TSV Katzwang und als Co-Trainer des SC Feucht einen Namen machte und verpflichtete ihn. Zunächst galt es die Abwehr zu stabilisieren, denn 54 Gegentore in 28 Spielen der Vorsaison sprachen eine eindeutige Sprache. Des Trainers Vorgabe, dass man zuerst hinten sicher stehen muss und alles, was nach vorne geht, als Bonus gesehen werden soll, verinnerlichte die Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf eindrucksvoll. Stehen doch nach 14 Spielen erst zehn Gegentore zu Buche. Damit hat man statistisch gesehen die beste Abwehr der Liga. Herauszuheben ist hier sicherlich Torhüter Marius Steger, der quasi aus der Not geboren erst seit der B-Jugend im Tor steht. Er hat mit seinen Reflexen erheblichen Anteil an diesem Teilerfolg. Insgesamt siebenmal stand am Ende hinten die Null, was für die Defensivqualität der gesamten Mannschaft spricht.
Torhüter Marius Steger erwies sich als sicherer Rückhalt der inzwischen besten Abwehr der Liga.
Foto: Zink
Auch offensiv hat das Team nichts verlernt. Erzielte man in der Vorsaison noch 75 Tore, schoss die Offensivabteilung um Sturmführer Julian Klose zur Halbzeit der Saison bereits deren 48. Klose selbst steht dabei mit 18 Toren hinter Ayhan (1. FC Trafowerk, 30 Tore) und den beiden Buchenbühlern Lagano (22) und Brandl (20) auf Rang vier der Torschützenliste der A-Klasse 8. Aber auch Thomas Möstl (7), Marco Eskofier (6), Matthias Lutz (4) und Thomas Gröschel (4) strahlten Torgefahr aus, so dass man in diesem Bereich nur schwer auszurechnen war.
Durch Rückkehrer Daniel Maderer (Post SV Nürnberg) – er spielte bereits in der Jugend und zu Kreisklassen-Zeiten bei der DJK Falke - wird dies für die Gegner vielleicht noch schwerer. Mit ihm gewinnt man weiter an Qualität, um das Saisonziel „oben dranbleiben“ erreichen zu können. Fehlte es Trainer Christian Strehl in der Vorrunde noch manchmal an Alternativen zu den etablierten Stammkräften, so stehen für die Rückrunde durch die Neuverpflichtungen wie Maderer, Eduard Kupper (FC Stein), Alexander Streng (DJK Falke AH) oder Daniel Schmeichel (FV Röthenbach) neue Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Auch die in der Vorrunde verletzten Routiniers Thorsten Weber und Matthias Janousch stehen wieder Gewehr bei Fuß. Damit wird der Konkurrenzkampf auf den einzelnen Positionen noch einmal geschürt.
Grund zum Jubeln: Torjäger Julian Klose netzte für die Falken bereits 18mal in dieser Saison ein. Ob dem Strehl-Team der große Wurf gelingt?
Foto: Zink
Stolz kann man bei der DJK darauf sein, dass das Gerüst der jungen Mannschaft bereits seit der Jugend zusammenspielt. So durchliefen u. a. Marius Steger, Thomas Gröschel, Tobias Hoffmann, Andreas Brunner, Matthias Englert, Kapitän Thomas Möstl, Werner Gastl und Julian Klose gemeinsam mehrere Jugendmannschaften. So ist es auch zu erklären, dass der Zusammenhalt in der Mannschaft stimmt. Ungewöhnlich hoch für eine A-Klassen-Mannschaft ist die Trainingsbeteiligung. Einheiten, bei denen weniger als 20 Spieler aus 1. und 2. Mannschaft anwesend waren, bildeten die absolute Ausnahme.
Einen guten Einstand erlebte der Rückkehrer und Neu-Coach Christian Stehl bei der DJK Falke. Auf Rang zwei ist die 1. Mannschaft mitten im Aufstiegsrennen dabei.
Foto: Zink
Die von Klaus Briesacher und Gerald Hopf bei Spielen betreute 2. Mannschaft ziert akutell das Tabellenende der A-Klasse 9. Es war klar, dass die erste Saison als aufstiegsberechtigte Mannschaft schwer werden würde, aber man hatte sich vom bisherigen Saisonverlauf doch etwas mehr erhofft. Lediglich acht Punkte bei zwei Siegen konnte man erringen. Wie bei vielen 2. Mannschaften stellt sich auch hier das Problem, dass die Mannschaft jede Woche anders aufgestellt ist. So ist ein Einspielen nur schwer möglich. Aufgrund der Trainingsbeteiligung und der immer noch großen Euphorie trotz der Misserfolge sollte es gelingen die „Rote Laterne“ in der Rückrunde abzugeben und das Ziel „einstelliger Tabellenplatz“ zu erreichen. Angesichts von neun Punkten Rückstand auf diesen, ist das sicherlich kein leichtes Unterfangen, doch bei etwas mehr Laufbereitschaft, Einsatzwillen und mit dem viel zitierten Quäntchen Glück, das in der Vorrunde nur selten auf Falke-Seite war, sollte es zu erreichen sein.








