"Danke für ein ganz normales Spieljahr!"

Kreisspielleitersitzung mit positivem Fazit und Diskussion über Neuigkeiten

Den Auftakt zu den Spielleitertagungen machten am Montagabend die Kreisligen Frankenhöhe und Nürnberg beim ESV Ansbach-Eyb. Unter dem Vorsitz von Kreisspielleiter Konrad Meier wurde ein Rückblick auf die zurückliegende Spielzeit gegeben, über Neuigkeiten und Veränderungen im Verband diskutiert, sowie ein Blick auf die kommende Saison geworfen. Im Großen und Ganzen zeigten sich die Verantwortlichen von Spielleitung, Schiedsrichterwesen und Sportgericht mit der Saison 2008/2009 recht zufrieden.

Das Fazit von Kreisspielleiter Konrad Meier für das abgelaufene Spieljahr fiel recht positiv aus. "Ich bin mit der Rundenabwicklung durchaus zufrieden. Wir hatten keine außergewöhnlichen Probleme zu verzeichnen. Alles lief mehr oder weniger so ab, wie wir es uns vorgestellt haben", brachte Meier seinen Dank an die Vereine gleich zu Beginn der zweistündigen Sitzung auf den Punkt.

Kreisspielleiter Konrad MeierKonnte zufrieden auf das vergangene Spieljahr zurückblicken: Kreisspielleiter Konrad Meier.
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Auch Kreisschiedsrichterobmann Hans Rößlein freute sich über ein erfolgreiches Spieljahr und warb bei den Vereinsvertretern um Verständis für den Einsatz vieler junger Referees: "Wir haben es wieder geschafft, eine Vielzahl junger qualifizierter Schiedsrichter in den Spielbetrieb zu integrieren und weiterzuentwickeln. Wir können stolz auf die Saison 08/09 sein." Gleichzeitig bedankte er sich bei den Vereinen "für ein ganz normales Spieljahr", in dem die Spieler eine bessere Disziplin auf dem Platz zeigten.
Besonders hervorgetan hat sich in der Fairplay-Wertung der Kreisliga Nürnberg die DJK Eibach. 40 Gelbe Karten, zwei "Ampelkarten" und nur eine Rote Karte stellten den Spitzenwert in der gesamten Liga dar. Als Belohnung gab es aus den Händen von NZ-Sportredakteur Hermann Hempel den Fairplay-Pokal.

Auch das Sportgericht um den Vorsitzenden Thomas Bartsch konnte auf eine "ruhige Saison" zurückblicken. Gleichzeitig konfrontierte Bartsch die Vereinsvertreter mit der möglichen Neuerung einer Sperre der Spieler nach Meisterschaftsspielen. Als letzter Bezirk im BFV wird in Mittelfranken bislang nicht nach Spielen gesperrt, sondern eine Sperre rein nach der Zeit verhängt. Die Vereine sollen sich nun bis Ende August überlegen, ob eine Veränderung in diese Richtung gewünscht ist.
 

Die Neuerungen für die Saison 09/10

Auf die Veränderungen für das neue Spieljahr wurde auch ausführlich hingewiesen. So wird ab dem 1. Juli 2009 eine "Technische Zone" vom BFV für alle Herren-Spielklassen eingeführt. Von Seiten der Kreisspielleitung und Schiedsrichter wurden die Kreisliga-Vertreter explizit darauf hingewiesen, dass diese Zone für Trainer, Betreuer und Auswechselspieler aber keine baulichen Maßnahmen erfordert. Ebenso wird auf eine namentliche Nennung der 15 Personen, die sich in der Zone aufhalten dürfen verzichtet - dies ist nur bei Teams ab der Bezirksliga aufwärts nötig, hierfür gibt es dann auch einen speziellen Spielberichtsbogen. Somit gilt es für die Vereine, nur die Technische Zone, die sich jeweils einen Meter über die Länge der Auswechselbank und bis einen Meter an die Seitenlinie erstreckt, entsprechend zu kennzeichen (durch Markierungsfarbe oder Aufstellen von Hütchen).

Eine Abstimmung über die Anwendung des §24a der Spielordnung brachte ein klares Votum. Sämtliche Vereinsvertreter stimmten gegen die Anwendung dieser Klausel, die es den Heimvereinen ermöglichen würde, ohne Zustimmung des Gastvereins, ein auf Sonntag terminiertes Spiel aufgrund eines zeitgleichen Heimspiels eines bayerischen Vereins der Deutschen Fußballiga (DFL) zu verlegen. Hierzu müsste nur eine Frist von drei Tagen nach offizieller Bekanntgabe der Spieltermine der DFL eingehalten werden. Thomas Bartsch bedankte sich für das deutlichen "Nein" der Vereine im Namen des Sportgerichts in Folge der Abstimmung und auch den anderen Vertretern des Kreises war anzumerken, dass man mit diesem Votum wohl so manchem Ärger aus dem Weg gehen konnte. Der Vertreter des SC Worzeldorf, Ralph Maier, stieß also mit seinen Bedenken von möglichen Terminüberschneidungen mit terminierten Jugendspielen auf allgemeine Zustimmung.

Kreisspielleiter Konrad Meier gab anschließend einen Einblick in die angestrebte Reform des Herren-Spielbetriebs in Mittelfranken ab der Saison 2010/2011. Dann werden alle A-Klasse zu B-Klassen, woraus sich Teams für die erst ab 2011/12 wieder eingeführten A-Klassen qualifizieren können. Somit wird eine pyramidenartige Struktur für den Kreis Nürnberg-Frankenhöhe geschaffen mit zwei Kreisligen, vier Kreisklassen, acht A-Klassen und einer noch unbestimmten Anzahl an B-Klassen. Der jeweilige Meister und Tabellenzweite steigen in die nächsthöhere Spielklasse auf, jede Klasse hat vier Absteiger und die Relegation entfällt. Der Wegfall der Relagationsrunden soll dazu beitragen, dass im Juni noch drei reguläre Spieltage absolviert werden können.

Die näher liegende Zukunft für die Kreisliga beginnt mit dem ersten Spieltag am 9. August. Der Plan mit den ersten drei Spieltagen wird voraussichtlich in der kommenden Woche (KW 28) bekannt gegeben.

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