Sultane stolpern über Buch II

Kreisklasse 5: präsentiert vom Autopark Gebersdorf

Germania verliert torreich in Stein / Frankonia und Altenfurt wieder mit guten Karten

Spitzenreiter Eyüp Sultan musste sich beim TSV Buch II mit 1:3 geschlagen geben und auch den Vierten Germania erwischte es bei der 3:6-Niederlage in Stein. Dagegen fuhr Frankonia einen ungefährdeten 4:0-Sieg beim ASV Fürth II ein. Falke kam gegen BaKi II zu einem 4:3-Erfolg, während Stadeln II zum achten Mal die Punkte teilte (0:0 gegen die Zweite der SG 83). Vach II feierte bereits am Samstag einen 2:1-Erfolg gegen Tuspo Nürnberg, der genauso wie die SF Großgründlach (0:3 gegen Altenfurt) einen Abstiegsplatz einnimmt.

Auf dem Papier hätte das Spiel des TSV Buch II, der sich auf einem Abstiegsplatz befand, gegen den Spitzenreiter SV Eyüp Sultan eigentlich eine klare Angelegenheit werden müssen. Doch von der ersten Minute an waren die Bucher Jungs sehr präsent und gingen von Trainer Stefan Gemmrig gut eingestellt sehr engagiert zu Werke. Bereits nach zwei Minuten hatten die Bucher die erste Doppelchance zur Führung. Weber schickte Lindner mit einem Traumpass auf die Reise, doch dieser scheiterte frei vor dem herausstürmenden Torwart der Sultane, Orhan Aydin. Die darauffolgende Ecke landete direkt vor den Füßen von Ell, der jedoch aus sieben Metern wieder den Torwart anschoss. Noch mehr motiviert durch diese Doppelchance attackierte Buch früh und ließ den Tabellenführer überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Nach knapp zwanzig Spielminuten belohnte sich der TSV schließlich. Über die linke Seite kam der Ball zu Lindner, der sich schön gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und Ell bediente, der den Ball nur noch einschieben musste. Nur kurze Zeit später köpfte Litz einen Freistoß vom zweiten Pfosten zu Lindner in die Mitte und dieser schloss eiskalt zum 2:0 ab. Die Gäste blieben in Halbzeit eins lediglich bei Standardsituationen gefährlich, denn durch die disziplinierte Ordnung im Bucher Spiel konnte der Spitzenreiter seine spielerische Linie nicht abrufen. In der zweiten Halbzeit legte die Moschee-Elf los wie die Feuerwehr und wollte den Rückstand drehen. Doch die Angriffsversuche blieben meist im Bucher Defensivverbund hängen. Nach einer Stunde Spielzeit konnte Lindner einen Konter der Heimmannschaft zum umjubelten 3:0 nutzen, als Ell alleine aufs Gästetor marschierte, aber uneigennützig den Ball querlegte, so dass Lindner nur noch einschieben brauchte. Eyüp Sultan versuchte weiter spielerisch zum Erfolg kommen, aber der Bucher Torhüter Daut musste nur selten eingreifen. Kurz vor dem Ende gelang den Gästen noch der Ehrentreffer durch Metin Bilgic, als die Bucher Defensive einmal nicht im Bilde war. Wie viel der Sieg des TSV wert ist, wird sich in der kommenden Woche im Derby gegen den FC Bayern Kickers II zeigen. Auf diese Leistung lässt sich aber in jedem Fall aufbauen.

FC Stein II - SC Germania

Wie im falschen Film musste sich der SC Germania (in grau) in der ersten Hälfte vorkommen. Die in gelb gekleideten Steiner schenkten der Knott-Elf gleich ein halbes Dutzend ein und trafen nach Belieben.
Foto: Zander

Auch der FC Stein II verbuchte einen Überraschungserfolg. Mit 6:3 fegte die Schuberth-Elf den SC Germania vom Platz. Dabei fielen bereits acht Treffer im ersten Durchgang. Die Partie begann mit einem Start nach Maß für die Germanen, denn Markus Peter schoss die Knott-Elf früh in Führung (3.). Auch von dem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer durch Daniel Hanf (8.) ließen sich die Germanen nicht schocken und trafen quasi im Gegenzug zur erneuten Führung durch Torjäger Marcel Klaussner (9.). Doch in der Folge spielte Stein groß auf und ein Doppelschlag vom starken Markus Schindler ließ die Partie zu Gunsten des FC kippen (15.,19.). In der Folge rief die Steiner Mannschaft ihre bis dato beste Saisonleistung ab und bei den Germanen kam auch noch Pech dazu, denn das 4:2 für Stein erzielte Germanen-Abwehrmann Florian Martin mit einem Eigentor (25.). Nur drei Minuten später war es Stefan Steininger, der schon für eine Vorentscheidung sorgte. Als dann Markus Grillenberger mit dem Pausenpfiff das 6:2 und damit das achte Tor in Halbzeit eins erzielte, bedeutete dies den endgültigen Nackenschlag für die Germanen. Klaussner betrieb zwar in der 50. Minute noch Ergebniskosmetik, doch zu mehr sollte es nicht mehr reichen. Da auch die Steiner ihr Pulver verschossen hatten, blieb es letztlich beim souveränen 6:3-Sieg, den so wohl nur wenige vorausgesagt hätten.

ASV Fürth II - ATV Frankonia

Frankonias Neuzugang Özmen Öz (hier im Zweikampf mit Arif Amadou-Bah) blieb im Spiel gegen den ASV Fürth II ein Treffer verwehrt. Dafür traf Kevin Ott (rechts) gegen die alten Kollegen doppelt.
Foto: Woiwode

Der große Nutznießer der Niederlagen der Moschee-Elf und Germanias ist neben dem TSV Altenfurt der ATV Frankonia, der sich beim aufopferungsvoll kämpfenden Schlusslicht ASV Fürth II mit 4:0 durchsetzen konnte und damit nach Punkten gleichzog mit dem spielfreien TSV Altenberg. Das Spiel begann etwas zerfahren. Die Gastgeber agierten in der Defensive durchaus diszipliniert und konzentrierten sich darauf, die zu erwartenden ATV-Angriffe möglichst zu unterbinden. Bis zur 18. Minute geling ihnen das auch, nicht zuletzt weil die Frankonen nicht zwingend genug agierten und die einzig nennenswerten Aktionen bis dahin ein harmloser Abschluss von Daniel Mendez (4.) und ein Schuss von Neuzugang Özmen Öz (15.) neben das Tor waren. In der 18. Minute erzielte dann Kevin Ott den ersten Treffer der Partie gegen seinen Ex-Verein, als er nach einer Flanke aus dem Halbfeld am höchsten stieg und den Ball mit dem Kopf über den zu zögerlichen Torwart Zimmer bugsierte. Nur zwei Minuten später bewies Marco Roß Übersicht und führte einen Freistoß kurz auf Daniel Mendez aus, der aus rund zwölf Metern per Direktabnahme die Führung ausbaute. Das 0:3 erzielte dann erneut Ott, nachdem Demkow den Ball Richtung eigenes Tor köpfte und der pfeilschnelle Ex-ASV-Stürmer nahm die Einladung gerne an (45.). Nach der Pause waren die Fürther freilich nur noch auf Schadensbegrenzung bedacht, spielten jedoch diszipliniert und fair weiter. Nachdem Öz vergeben hatte, bekam Ott die nächste Gelegenheit, als er einen 40-Meter-Freistoß von Ilker Koc bilderbuchmäßig mit der Brust annahm, damit seinen Gegner aussteigen ließ, um letztlich fünf Meter vor dem Tor zu verziehen (62.). In der 63. Minute schoss Marco Klein aus etwa 18 Metern links am ATV-Tor vorbei. Vier Minuten später sollte erneut Öz seine Chance bekommen, doch seinen 30-Meter-Hammer konnte Fürths Zimmer per Faustabwehr parieren. Nachdem Öz und Mendez in der Folge noch zwei weitere Möglichkeiten aus dem Spiel heraus liegengelassen hatten, nahm sich Abwehrmann Marco Roß kurz vor dem Ende ein Herz und schob mit einem Strich aus rund 25 Metern das letztlich absolut verdiente 0:4 hinterher (89.). Der ASV konnte in Ansätzen durchaus mithalten und bewies Moral, jedoch lag zum wiederholten Male die Fehlerquote im eigenen Strafraum zu hoch.

SF Großgründlach - TSV Altenfurt

Der TSV Altenfurt (in rot) nahm beim Gastspiel in Großgründlach (in grün) völlig verdient die Punkte mit und profitierte von den Patzern der Konkurrenz.
Foto: Gäberlein

Gegen ersatzgeschwächte Gründlacher kamen die Gäste aus Altenfurt zu einem verdienten und letztlich ungefährdeten Sieg in einem mittelmäßigen Kreisklassenspiel und schoben sich klammheimlich an Germania vorbei auf den vierten Tabellenplatz. Gleich von Beginn an übernahmen die energischeren und zielstrebigeren Gäste die Initiative und bestimmten das Spiel. Altenfurt erspielte sich eine Reihe guter Torchancen, wohingegen Großgründlach zu wenig investierte. Die Hausherren fanden vor allem in der ersten Halbzeit nie zu ihrem Spiel und ließen Altenfurt viel Freiraum. Folgerichtig schossen Stephan Kuderna in der 13. Minute und Thilo Kuke in der 37. ihre Mannschaft noch vor dem Pausenpfiff zu einem 0:2. Zu diesem Zeitpunkt hätte die Kuderna-Elf auch schon höher führen können, doch Yannic Pfefferlein, Max Kleemeier und auch Franz Gehle konnten ihre Chancen nicht in Tore ummünzen. Zwar versuchten die Gastgeber in der zweiten Hälfte mehr Druck aufzubauen, doch blieb Altenfurt stets gefährlich und tonangebend. Die Nahr-Elf konnte zwar einige bessere Offensivszenen als in der ersten Spielhälfte für sich verbuchen, Zählbares kam dabei jedoch nicht heraus. Altenfurt kontrollierte auch in Spielabschnitt zwei das Geschehen und Matthias Gehle sorgte in der 55. Minute mit seinem Tor zum 0:3 für den Endstand. Großgründlach warf zwar noch einmal alles nach vorne, doch scheiterte man an der sicher stehenden Abwehr der Gäste. Für Altenfurt bedeutet der Sieg weiter Tuchfühlung zur Tabellenspitze zu halten, für Großgründlach geht es neuerlich auf einen der eng umkämpften Abstiegsplätze.

Falke - BaKi II 4:3

Eine bittere 3:4-Niederlage gab es bei der DJK Falke für den FC Bayern Kickers II um Freistoßspezialist Akin Özdemir (am Boden), der zwei Mal am Aluminium scheiterte.
Foto: fussballn.de

In einer torreichen Partie behielt die DJK Falke gegen den FC Bayern Kickers II mit 4:3 die Oberhand. Die Anfangsminuten ließen auf ein Offensivfeuerwerk beider Mannschaften schließen, denn bereits nach zehn Minuten stand es 2:1 für die Heimmannschaft. So ging der stark ersatzgeschwächte Gast Bayern Kickers schon nach vier Minuten mit 1:0 in Führung. Der ehemalige Falke-Spieler Patrick Blankenship kam im Sechzehnmeterraum frei zum Schuss und schloss gekonnt ins linke Eck ab. Das war der benötigte Weckruf für die Strehl-Elf. Bereits drei Minuten später glich Falke zum 1:1 aus, als Daniel Maderer einen Freistoß von Alexander Hitz mit dem Kopf an den Pfosten verlängerte und Stefan Gaab den Abpraller eiskalt verwertete. Nur eine Minute später war das Spiel dann gedreht. Tobias Hoffmann schlug einen Diagonalball punktgenau in den Strafraum, wo Julian Klose den Ball volley in die Maschen drosch. Fortan sank das Niveau der Partie aber deutlich und keine der beiden Mannschaften konnte sich bis zur Halbzeit weitere Chancen erspielen. Kurz nach der Pause setzte dann BaKis Akin Özdemir einen Freistoß aus 22 Metern an die Latte. Nur vier Minuten später tankte sich der agile Blankenship erneut durch die Falke-Abwehr, scheiterte aber am Außenpfosten. Nach einer guten Stunde erzielte die DJK Falke dann die 3:1-Führung. Maderer tankte sich bis zur Grundlinie durch und legte zurück auf Klose, der aus drei Metern keine Mühe hatte den Ball im Tor unterzubringen.

Falke - BaKi II 4:3

Die Aufholjagd der BaKi-Elf wurde nicht mehr mit einem Punkt belohnt. Neuzugang Tamas Dencs (links) konnte nur noch auf 3:4 verkürzen.
Foto: fussballn.de

Kurios war die Elfmeterentscheidung, die zum 4:1 für Falke führte. Zunächst deutete der Unparteiische einen Freistoß für die Gäste an, bemerkte dann aber doch, dass dieser eigentlich der DJK zustehen würde, als er dann auch noch feststellte, dass im zweiten Durchgang die Seiten gewechselt wurden, überprüfte er noch einmal den Tatort und entschied auf Strafstoß. Hitz verwandelte den Foulelfmeter zum 4:1, und nun dachte jeder, dass das Spiel gelaufen sei. Doch die Kök-Elf rappelte sich noch einmal auf und erzielte 15 Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer. Nach einem starken Freistoß von Özdemir prallte der Ball vom Pfosten an den Rücken von Falke-Torwart Marius Steger und von da aus vor die Füße von Andreas Stanitzek, der verwandelte. Pech hatte auch Behzad Tehrani, der den vierten Aluminiumtreffer der Gäste abgab. Zwei Minuten vor Schluss fiel dann sogar noch das 4:3. Tamas Dencs ließ zwei Falke-Verteidiger stehen und schoss trocken ins kurze Eck. Doch dabei blieb es schließlich und Falke fand nach fünf sieglosen Spielen wieder in die Erfolgsspur.

ASV Vach II - Tuspo Nürnberg

Im Duell der beiden Überraschungsmannschaften des vergangenen Spieltags behielt der ASV Vach II (in rot) beim 2:1-Sieg über Tuspo Nürnberg knapp die Oberhand.
Foto: Roth

Bereits am Samstag kam der ASV Vach II zu einem wichtigen 2:1-Sieg über Tuspo Nürnberg. An einem sonnigen Nachmittag begann das vorgezogene Samstagspiel eher trüb. Beide Mannschaften wollten das Zepter nicht so recht in die Hand nehmen und so ergaben sich in den ersten 25 Minuten keine nennenswerten Möglichkeiten. In der 26. Minute hatten dann die Hausherren ihre erste große Chance in Führung zu gehen, doch der freistehende Manuel Hahn konnte den Gästekeeper Stephen Kleesattl aus kürzester Distanz nicht überwinden. Sechs Zeigerumdrehungen später hätte wiederum Manuel Hahn das erste Tor des Tages erzielen können, doch er schoss diesmal aus halbrechter Position knapp am linken Pfosten vorbei. In der 36. Minute hatte dann der Tuspo seine erste große Möglichkeit. Anatoli Sanosin wurde über die linke Außenbahn vor dem Vacher Gehäuse schön in Szene gesetzt, doch er wählte mit einem Heber den schwierigeren Part, anstatt direkt aufs Tor zu schießen und hob die Kugel über das Tor. Ab diesem Zeitpunkt hatte der Tuspo mehr vom Spiel und kam einige Male gefährlich vor den ASV-Kasten und auch nach dem Seitenwechsel machten die Gäste mehr Druck. In der 52. Minute ergab sich für die Nürnberger Gäste 20 Meter vor dem Tor eine gute Freistoßposition. Sanosin legte sich in halbrechter Position den Ball zurecht und erzielte das 0:1. Der Ball schlug im langen Eck ein. Der ansonsten gut parierende Lopez sah an diesem Tag auch bei dieser Situation nicht glücklich aus. Wohl eher aus dem Nichts erzielte der ASV das 1:1. Tobias Hahn flankte aus dem Halbfeld an die Sechzehnerlinie. Die unterlaufene Hereingabe nahm Cemil Aydogmus dankend an und vollstreckte aus zwölf Metern souverän ins linke Eck. Ab diesem Zeitpunkt wendete sich das Blatt zugunsten des ASV und Vach übernahm nach und nach die Initative. Es wurden nun gute Möglichkeiten erspielt, die aber nicht verwertet werden konnten. Erst in der 75. Minute stocherte Konstantin Kaltsounidis den Ball nach einer vorangegangenen Ecke durch Aydogmus über die Linie und erzielte damit die 2:1-Führung. Die Gäste versuchten nun noch einmal alles nach vorne zu werfen, Zählbares kam aber nicht mehr dabei heraus. Mit etwas Glück und Geschick gewann die Krieger-Elf somit das dritte Spiel in Folge.

FSV Stadeln II - SG 83 Nürnberg-Fürth II

Fast wie zu erwarten war: Die Remis-Könige FSV Stadeln II (in schwarz) und SG 83 Nürnberg-Fürth II (in weiß) trennten sich mit einem torlosen Unentschieden.
Foto: Brunner

Das Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn FSV Stadeln II und SG 83 Nürnberg-Fürth II endete mit einem der Statistik nach logischen Ergebnis. Für die FSV-Zweite war es bereits die achte Punkteteilung der laufenden Saison, für die SG-Zweite das siebte Unentschieden. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für die Gäste. Torchancen waren in der ersten Halbzeit allerdings dünn gesät, da beide Abwehrreihen sehr aufmerksam agierten. Die klarsten Möglichkeiten hatten auf Stadelner Seite Philipp Schäuble mit einem 16-Meter-Schuss, den SG-Keeper Bauer im Nachfassen entschärfen konnte und auf SG-Seite der spielende Co-Trainer Michael Nißler, der jedoch freistehend verzog. Im zweiten Abschnitt häuften sich auf beiden Seiten die Unkonzentriertheiten und so kamen beide Teams in einem unterhaltsamen Spiel zu mehr Tormöglichkeiten. Kurz nach dem Seitenwechsel hätte die SG bei zwei Großchancen in Führung gehen müssen, spielte die Möglichkeiten jedoch nicht konsequent zu Ende. In der 57. Minute lenkte SG-Keeper Bauer einen Fernschuss von Lukas Brunner an den Pfosten. Nur drei Minuten später fast die Kopie auf der anderen Seite – FSV-Keeper Erk lenkte eine Evangelou-Direktabnahme an den Pfosten. Die klarste Chance des Spiels hatte in der 71. Minute Gästestürmer Volkan Hür, als er nach einem Missverständnis in der FSV-Abwehr plötzlich völlig frei vor Max Erk auftauchte. Er war davon jedoch selbst so überrascht, dass er überhastet verzog. In der 75. Minute konnte Axel Bauer einen weiteren Distanzversuch von Lukas Brunner wiederum mit Hilfe der Latte entschärfen. Für Aufregung sorgte dann eine Szene fünf Minuten vor Schluss. Der eingewechselte Erhan Coskun wurde beim Nachsetzen im Strafraum vom SG-Keeper von den Beinen geholt, der Elfmeterpfiff blieb jedoch aus. Unter dem Strich blieb ein gerechtes Unentschieden, mit dem man im Stadelner Lager diesmal zufrieden war, da die SG wiederum ein unangenehmer Gegner war, der über die gesamte Spieldauer leichte Vorteile bei den Spielanteilen und an klaren Chancen hatte.