Organisatoren geben grünes Licht

Halle wird präsentiert von PS:Akademie Nürnberg

ISN-Cup-Finalevent wird auf 20 Teams erweitert / Play-Off-Spiele entscheiden über vakante Startplätze

Gute Nachricht für die enttäuschten Nationen der Qualifikationsturniere: Wie Veranstalter Deniz Yavuz nun auch offiziell verkünden konnte, darf das Finalturnier Anfang März am Berliner Platz nun doch mit 20 Mannschaften stattfinden. Das entsprechende Sicherheitskonzept und die logistischen Möglichkeiten lassen diesen Kraftakt zu, der die Veranstaltung multikulturell bereichern soll. Wer nun die vier vakanten Startplätze einnehmen wird, soll in Play-Off-Spielen in der Schwabacher Soccer Plaza am Sonntagabend (ab 22Uhr) ermittelt werden.

Einen Hoffnungsschimmer gab es für die vermeintlich ausgeschiedenen Teams bereits in der vergangenen Woche, als ISN-Cup-Chef Yavuz verkündete, dass das Teilnehmerfeld des Finalevents womöglich wie im Vorjahr wieder 20 Nationen umfassen könnte: "Wir haben im Vorjahr ein Finalturnier mit 20 Nationen gespielt und wollten dies prinzipiell auch beibehalten. Um auf Nummer sicher zu gehen, haben wir vorab nur 16 definitive Startplätze zusichern können. Sofern sich das organisatorisch mit den Begebenheiten am Berliner Platz in Abstimmung mit den Verantwortlichen vereinbaren lässt, könnte es sein, dass wir idealerweise auf 20 Mannschaften aufstocken dürfen, denn generell wollen wir an diesem multikulturellen Sportevent so viele Nationen wie möglich teilhaben lassen", sagte der ISN-Cup-Chef am vergangenen Donnerstag.

Inzwischen steht fest: Das vorhandene Sicherheitskonzept und die Logistik lassen diese Erweiterung zu. "Wir haben uns intensiv damit beschäftigt, wie wir die vorhandenen Kapazitäten nutzen können, um wieder mit 20 Nationen spielen zu können. Wir sind uns sicher, dass wir mit dem überarbeiteten Konzept das Turnier reibungslos über die Bühne bringen werden, und zugleich die multikulturelle Grundidee des Turniers stärken können."

Ghana und Tschechien haben zweite Chance

Tschechien und Ghana schafften die direkte Qualifikation nicht, in den Play-Offs gibt es nun eine zweite Chance, um doch noch beim Finalturnier dabei zu sein.
Foto: fussballn.de

Bliebe noch die Frage, wie die nun vier freien Startplätze nun zu besetzen sind. "Freilich hätten wir jetzt einfach die jeweiligen Gruppenfünften weiterkommen lassen können. Da die Erweiterung aber zu Beginn der Qualifikation noch nicht spruchreif war, wollen wir aus Fairnessgründen auch die Sechstplatzierten mit ins Boot nehmen", erklärt Yavuz. Von der Absage Algeriens profitierte dabei der Libanon, der somit im Lostopf vertreten war.

Ausgetragen werden die Play-Offs bereits am Sonntagabend in der Schwabacher Soccer Plaza. Acht Nationen wurden frei zu vier Paarungen einander zugelost, der Sieger der jeweiligen Partie ist für das Endturnier am 3. und 4. März qualifiziert. Dabei trifft nun Deutschland auf Russland, Ghana bekommt es mit Libanon zu tun. Während Kroatien sich mit Peru misst, streiten sich Tschechien und Iran um den vakanten Platz. Die Spielzeit beträgt 2 x 12 Minuten, bei Unentschieden erfolgt sofort die Entscheidung im Achtmeterschießen.

Play-Off-Partien

Deutschland
Russland
22.00 Uhr
Ghana
Libanon
ca. 22.30 Uhr
Kroatien
Peru
ca. 23.00 Uhr
Tschechien
Iran
ca. 23.30 Uhr