Junges Duo beerbt Satzinger

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Kim Sittl und Thomas Bittner übernehmen beim TV 48 Erlangen ab Sommer

Nachdem der TV 48 Erlangen und sein Trainer Wilhelm Satzinger im Sommer getrennte Wege gehen werden, gab der Bezirksligist nun bekannt, wer das Traineramt ab Sommer 2012 bei TV übernehmen wird. Kim Sittl (29) soll als verantwortlicher Übungsleiter die Geschicke der jungen Erlangener Mannschaft lenken. Unterstützt wird Sittl dabei von Thomas Bittner (30), der Kapitän des TV 48, der im Sommer nicht mehr als Spieler, sondern als Co-Trainer bei der Mannschaft sein wird. Mit diesen Personalentscheidungen soll das erfolgreiche Jugendkonzept des TV 48 weiter getragen werden.

Recht gespannt war man, wer beim TV 1848 Erlangen in die Fußstapfen des erfahrenen und erfolgreichen Übungsleiters Wilhelm Satzinger treten würde, nachdem von Vereinsseite bekannt gegeben wurde, dass sich die Wege Satzingers und des TV 48 nach dreijähriger Zusammenarbeit trennen würden. Nun wurden Kim Sittl (29) als Trainer und Thomas Bittner (30) als Co-Trainer für die kommende Saison vorgestellt. Der 29-jährige Sittl ist beim TV 48 Erlangen groß geworden und hatte vor einigen Jahren schon unter anderem als Trainer der A-Jugend des TV 48 (Bezirksoberliga) und Jugendleiter gearbeitet. Dadurch kennt Sittl nicht nur das Umfeld des Vereins und der Mannschaft bereits sehr gut, sondern auch ein Großteil der Spieler des aktuellen Bezirksligakaders trainierte unter Sittl bereits in der Jugend.

Auch wenn für viele Kenner des Amateurbereichs, die auf einen bekannten Namen als Satzinger-Nachfolger gewartet haben, die Entscheidung des TV 48 überraschend sein mag, spricht Abteilungsleiter Max Bittner dem neuen Übungsleiter sein vollstes Vertrauen aus. „Dadurch, dass Kim Sittl bereits als Jugendtrainer hervorragende Arbeit geleistet hat, wissen wir, dass wir mit ihm einen guten Übungsleiter gefunden haben, der sehr akribisch arbeitet und dabei nichts dem Zufall überlässt. Er kennt außerdem natürlich den Verein und trägt unser Konzept mit“, so Bittner gegenüber fussballn.de. „Da wir starken Wert auf unsere Jugendarbeit legen und dort jährlich viel Geld investieren, war es für uns wichtig, dass der neue Trainer nicht gleich Veränderungen auf mehreren Positionen haben möchte, sondern mit den Jugendspielern arbeiten kann und sich damit die Jugendarbeit auch im Herrenbereich bezahlt machen kann“, so Bittner weiter. Und in der Tat macht das Konzept des TV 48 Erlangen einen stimmigen und durchdachten Eindruck, so dass die Personalentscheidung letztlich vielleicht doch gar nicht so überraschend kommt.

Thomas Bittner wird Co-Trainer

Thomas Bittner (rechts) wird in der kommenden Saison das Geschehen nicht mehr als Abwehrchef und Kapitän, sondern als Co-Trainer von Kim Sittl verfolgen.
Foto: fussballn.de

Für Sittl ist der TV 48 die erste Trainerstation im Herrenbereich und eine Aufgabe, auf die er sich schon jetzt sehr freut. „Der TV ist für mich eine Herzensangelegenheit. Ich kenne den Verein schon sehr gut, nachdem ich dort schon lange im Jugendbereich gearbeitet habe. Ich habe als Jugendtrainer und Jugendleiter damals den Jugendbereich neu mitgestaltet und umgebaut und kenne viele Spieler noch aus früheren Zeiten und habe einige auch schon trainiert. Für mich ist die Tätigkeit im Sommer nun einfach der nächste Schritt, der zu gehen ist“, verriet Sittl im Gespräch mit fussballn.de. Mitunterstützt wird Sittl von Thomas Bittner, der aktuell Kapitän und Abwehrchef des Bezirksligisten ist, und sein Engagement als Spieler aus beruflichen Gründen beenden wird. „Da ich mit ihm gut befreundet bin, habe ich ihn einfach gefragt, ob er mich nicht als Co-Trainer für die nächste Saison unterstützen möchte“, erklärte Sittl. Somit sind die Weichen für den TV 1848 Erlangen gestellt, um weiterhin erfolgreich spielen zu können, während dabei auf die eigene Jugendarbeit gesetzt und von ihr profitiert wird. Zunächst will man nun aber noch eine gute Rückrunde spielen und mit Trainer Wilhelm Satzinger noch einmal voll angreifen, um dann im Sommer einen schönen Abschluss und einen tollen Neuanfang zugleich schaffen zu können.