Pegnitz und 48 Erlangen ließen es krachen

Bezirksliga Nord: präsentiert von M-net

Veitsbronn und Hüttenbach drehen die Partie

Am letzten Spieltag vor dem Jahreswechsel konnten nochmal einige Mannschaften wichtige Punkte einfahren und damit beruhigt oder beruhigter in die Winterpause gehen. Deutliche Siege gab es für den Spitzenreiter ASV Pegnitz (5:1 gegen ASV Fürth) und den TV 48 Erlangen (5:0 beim SV Tennenlohe). Erster Verfolger der Pegnitzer bleibt der FC Stein, der sich mit 1:0 bei der SpVgg Heßdorf durchsetzen konnten. Ebenfalls erneut siegreich war Cagrispor mit einem 3:0 gegen den SC Rupprechtstegen. Im Tabellenkeller konnte die SpVgg Hüttenbach im Abstiegskrimi gegen den SK Lauf das bessere Ende für sich behalten und mit 4:3 gewinnen. Ebenfalls Hoffnung gibt es für den FC Bayern Kickers, der mit 3:1 gegen den Post SV gewann. Der TSV Röttenbach musste beim 1:1 gegen ATSV Erlangen den Ausgleich in der letzten Minute hinnehmen.

Mit 5:1 feierte der ASV Pegnitz gegen den ASV Fürth einen deutlichen Sieg, der am Ende jedoch vielleicht ein bisschen zu hoch ausfiel. Die Gäste aus Fürth präsentierten sich in Halbzeit eins als starker Konkurrent und brachten den Tabellenführer mehrmals in Verlegenheit. Pegnitz selbst zeigt seine schwächste Heim-Vorstellung in dieser besagten Halbzeit und konnte mit dem 1:1-Pausenstand mehr als zufrieden sein. Lohrer und Berecz wirbelten die Abwehr der Heimmannschaft gehörig durcheinander und verdienten sich die Führung in der 25. Minute. Nach einem Pass aus dem Mittelfeld lief Weyherter Rolzing auf und davon und ließ Torwart Schuster keine Chance. Erst danach wachte Pegnitz auf und erzielte mit dem ersten nennenswerten Angriff gleich den Ausgleich. Pascal Haberberger stecke gekonnt zu Stiefler durch und dieser schob zum schmeichelhaften 1:1 ein (35.). In der 38. Minute das vermeintliche 2:1 für Pegnitz: Doch Voglers Kopfball ahndete der Schiedsrichter mit Foul, obwohl der Linienrichter schon zur Mittellinie lief. Danach kam Pascal Haberberger aus zehn Metern nach einem zu kurz abgewehrten Ball zum Schuss (40.), doch Krasniqi im Tor der Gäste konnte das Spielgerät entschärfen. Nach dem Pausentee eröffnete Lohrer (50.) eine abwechslungsreiche zweite Hälfte. Nach 65. Minuten folgte die glückliche Führung für Pegnitz. Ein haltbarer Schuss von Jordan aus 16 Metern kullerte zur Überraschung aller ins linke untere Eck. In der 72. Minute wurde Müller im Strafraum zu Fall gebracht und Schiedsrichter Özdemir zeigte sofort auf den Punkt. Pascal Haberberger mit  seinem 15. Saisontreffer erhöhte sicher auf 3:1. Romio hatte in der 77. Minute die beste Gelegenheit zum Anschlusstreffer für die Gäste, doch sein Kopfball aus nächster Distanz hielt Schuster bravourös. Danach kam der große Auftritt von Vogler mit einem Doppelpack in der 81. und 83 Minute. Beim 4:1 sah Torwart Krasniqi wiederum sehr unglücklich aus, aber beim 5:1 hatte er gegen den Schuss aus sieben Metern keine Chance. Mit einem Freistoß von Jordan aus 18 Metern in der Schlussminute, den er an die Latte zirkelte, endete diese Partie.

Der FC Stein bleibt nach dem 1:0-Sieg bei der SpVgg Heßdorf über den Winter der erster Verfolger der Pegnitzer. Im ersten Durchgang kamen die Heßdorfer kaum zu nennenswerten Torchancen, während die Steiner immer wieder gut nach vorne spielten. Erman Elibol brachte den FCS in Führung und hätte noch vor der Pause selbst erhöhen können, vergab jedoch zwei weitere gute Chancen. Im zweiten Durchgang kamen die Heßdorfer dann mit mehr Einsatz besser ins Spiel, blieben jedoch häufig an der gut aufgestellten Steiner Hintermannschaft hängen. Die Gäste hingegen kamen zwangsläufig zu guten Konterchancen, die jedoch ungenutzt blieben, so dass die Steiner bis zum Schluss um die drei Punkte zittern mussten. Am Ende hatte die Heßdorfer Offensive jedoch nicht mehr viel zu bieten, vergab die Chancen, die sich vereinzelt boten, und die Steiner konnten die drei Punkte sicher mit nach Hause nehmen.

Cagrispor - Rupprechtstegen 3:0

Beim 3:0-Heimsieg gegen den SC Rupprechtstegen konnte Berkay Gök (rechts, in rot) zwei Tore für Cagrispor erzielen.
Foto: fussballn.de

In der Erfolgsspur geht auch Cagrispor in die Winterpause; zum Abschluss gab es einen 3:0-Sieg gegen Rupprechtstegen. Das Spiel fing gleich mit einem Warnschuss von Rupprechtstegen in der 3. Minuten an, als Schönhofer den Ball knapp neben das Tor setzte. Danach spielte nur noch Cagrispor. Gleich in der vierten Minute steckte Ismail Yüce den Ball durch die Viererkette und Berkay Gök stand alleine vor dem Gästetorwart, konnte diesen aber nicht überwinden. Direkt im Anschluss dieselbe Szene erneut. Erdem spielte den Ball in die Gasse für Ismail Yüce, der gekonnt Singer umkurvte und zum 1:0 einschob. So ging es nur in eine Richtung und Rupprechtstegen hatte in der ersten Halbzeit kaum etwas entgegenzusetzen, außer einem Kopfball von Stiegler, der knapp neben das Tor ging. Es rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Tor der Gäste. In der 27. Minute hätte Erdem Ercan das 2:0 erzielen müssen, nach einem sehr gut vorgetragenen Angriff köpfte er knapp über das Tor. Eine Minute später erzielte Berkay Gök das verdiente 2:0. Nach Doppelpass von Ercin Cavus und Erdem Ercan und einer Maßflanke von Hasan Demir, köpfte Gök den Ball unhaltbar ins Eck. Danach schlich sich ein bisschen der Schlendrian bei Cagrispor ein und Rupprechtstegen kam besser ins Spiel. In der 42. Minute hätte Übler den Anschlusstreffer erzielen müssen, aber Gökhan Cakmak zeigte, dass er momentan in einer guten Verfassung ist und rettete mit einer Blitzreaktion das "zu Null" in die Pause. In der zweiten Halbzeit versuchte Rupprechtstegen noch einmal das Spiel umzubiegen und Druck auszuüben, aber so richtig in Bedrängnis konnten sie die Heimmannschaft nicht bringen. Zu einfach waren die Angriffsbemühungen und Cagrispor stand sehr gut in der Abwehr. In der 61. Minute schlug Ismail Yüce einen Traumpass über 50 Metern auf Berkay Gök, der seinem Gegner davonlief und zum 3:0 einnetzte. Damit war das Spiel entschieden und Rupprechtstegen ließ nun die Köpfe hängen. Cagrispor setzt sich damit im Mittelfeld fest, krönt seine grandiose Aufholjagd und geht mit zehn ungeschlagenen Spielen in die Winterpause.

Veitsbronn - SG 83 3:1

Mit einer Leistungssteigerung nach der Pause konnte der ASV Veitsbronn (in grün) das Spiel gegen die SG 83 drehen und mit 3:1 gewinnen.
Foto: T. Ultsch

Der ASV Veitsbronn behielt im Tabellen-Nachbarschaftsduell die Punkte bei sich und gewann gegen die SG 83 mit 3:1. Dabei begann die SG stark und der ASV hatte Glück, nicht frühzeitig in Rückstand zu geraten. Die ersten 20 Minuten gehörten den spielstarken Gästen. Erst dann befreite sich der Aufsteiger aus der Umklammerung. Nach einem schönen Spielzug setzte Reinhardt Kusnyarik einen Kopfball ans Aluminium (22.). Fünf Minuten nach dieser Szene gingen dennoch die Gäste in Front. Nach einem schön vorgetragenen Angriff staubte Rubio Suarez gekonnt ab. Veitsbronn blieb nach dem Gegentreffer trotzdem am Drücker und kam durch Dietmar Kusnyariks Flachschuss (36.) und Kopfball (41.) zu guten Gelegenheiten. Unmittelbar vor der Pause hätte die SG den Vorsprung noch ausbauen können, doch ASV-Keeper Goßler behielt gegen den durchgebrochenen Johnson die Nerven. Nach Wiederbeginn nahmen die Veitsbronner das Heft in die Hand und setzten die Gäste unter Druck. Dennoch dauerte es bis zur 62. Spielminute, ehe der eingewechselte Müller per Heber ausglich. Eine Viertelstunde vor Schluss dann die spielentscheidende Szene, als wieder Fabian Müller vom in dieser Aktion übermotivierten Gästetorhüter im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Dietmar Kusnyarik gewohnt sicher (75.). Als die Gäste nun die Abwehrarbeit vernachlässigten, um noch zum Ausgleich zu kommen, schlugen die Veitsbronner erneut zu. Fabian Müller tankte sich auf links durch und brachte den Ball in die Mitte auf Reinhardt Kusnyarik, der mit seinem Flachschuss den Endstand herstellte (89.).

Hüttenbach - SK Lauf 4:3

Am Ende hatte die SpVgg Hüttenbach (in blau) im Abstiegskrimi gegen den SK Lauf die Nase vorne und gewann mit 4:3.
Foto: N. Dörnhöfer

In einem torreichen Nachbarschaftduell konnte sich die SpVgg Hüttenbach knapp mit 4:3 gegen den SK Lauf durchsetzen und bereitete damit den Übergangstrainern Daniel und Franz Michl ein passendes Abschiedsgeschenk. Zunächst deutete allerdings nichts auf zahlreiche Tore hin, denn beide Mannschaften versuchten aus einer sicheren Defensive zu agieren, so dass sich das Geschehen meist im Mittelfeld abspielte. Die erste gefährliche Aktion hatten die Gäste nach 15 Minuten, als sich Rothhaar im Strafraum durchtankte, seinen Schuss aus spitzem Winkel wehrte Schlussmann Scharrer aber zur Ecke ab. Auf der Gegenseite brachte dann eine Standardsituation die Führung für die Heimelf: Einen von Christopher Krause getretenen Freistoß köpfte Dennis Loch am langen Pfosten stehend aus fünf Metern ein (18.). Die Freude über die Führung währte aber nicht lange, denn nur vier Minuten später konnten die Gäste den Ausgleich erzielen. Nach einem unnötigen Fehlpass im Strafraum brachte Timm Loch seinen Gegenspieler regelwidrig zu Fall. Der neue Spielertrainer des SKL, Ex-Profi Thomas Ziemer, ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte den fälligen Strafstoß sicher. In der Folgezeit hatten die Gäste mehr vom Spiel, auch wenn daraus nur selten gefährliche Torraumszenen zustande kamen. Kurz vor dem Pausenpfiff dann aber doch die verdiente Führung der Laufer: Nach einer Kombination über die rechte Außenbahn legte Rothhaar die Flanke auf Bürner ab, der freistehend vor Scharrer eiskalt vollstreckte (43.) und das 1:2 erzielte.

Hüttenbach - SK Lauf 4:3

Im zweiten Durchgang wurde es im Kellerduell zwischen der SpVgg Hüttenbach und dem SK Lauf noch einmal richtig spannend und die SpVgg schaffte es, das Spiel zu drehen.
Foto: N. Dörnhöfer

Nach der Pausenansprache kam die Heimelf wesentlich engagierter zurück aufs Feld. Ein erstes Ausrufezeichen setzte Reutter, dessen Schuss aus 20 Metern jedoch Gäste-Keeper Habermann gerade noch zur Ecke parieren konnte (48.). Allerdings versteckte sich auch der SK Lauf nicht und so musste Torhüter Scharrer sein ganzes Können aufbieten, um einen Kopfball von Fischer zu entschärfen (51.). In der Folge hatte die Heimelf ihre beste Phase und konnte die Partie drehen. Zunächst gelang Raab der Ausgleich zum 2:2, der eine Flanke von Stefan Gruner gekonnt annahm und das Leder aus zwölf Metern am machtlosen Habermann vorbei im Tor unterbrachte (55.). Fast wäre den Laufern postwendend die erneute Führung gelungen, jedoch verhinderte wiederum Scharrer mit einer Glanzparade einen weiteren Gegentreffer (61.), Bürner war nach einer Ecke frei zum Kopfball gekommen. Quasi im Gegenzug setzte Reutter mit einem Traumpass aus dem Mittelfeld Micholka in Szene, der sich gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und frei vor Habermann zur 3:2-Führung einschob (63.). Nur fünf Minuten später baute Reutter mit einem sehenswerten Direktschuss aus 16 Metern in den Winkel die Führung weiter aus. Die Gäste gaben sich jedoch noch nicht geschlagen und mobilisierten nochmals alle Kräfte. Mehr als der Anschlusstreffer zum 4:3 durch Bürner (86.), der einen zu kurz abgewehrten Ball aus 16 Metern überlegt einschob, gelang ihnen jedoch nicht mehr. Auf der anderen Seite hätte Raab bei einem Konter die Vorentscheidung erzielen können, allerdings schob er den Querpass von Reutter aus 16 Metern am Tor vorbei (81.). So blieb es am Ende beim 4:3 für die SpVgg Hüttenbach, die damit den Abstiegskrimi für sich entscheiden konnte und den SK Lauf auf einem Abstiegsplatz überwintern lässt.

Tennenlohe - TV 48 0:5

Jonas Dirr (in gelb) war auch gegen den SV Tennenlohe sicherer Rückhalt für den TV 48 Erlangen (in weiß), der mit 5:0 etwas zu hoch gewinnen konnte.
Foto: D. Lippert

Ebenfalls auf einem Abstiegsplatz überwintert der SV Tennenlohe, der eine zu hohe 0:5-Heimniederlage gegen den TV 48 Erlangen hinnehmen musste. Die Tennenloher starteten forsch in die Partie und hatten gute Tormöglichkeiten. In der 5. Minute lief Oppelt alleine auf Dirr zu, konnte den Torwart jedoch nicht überwinden. Wenig später rettete Dirr erneut bei einem gefährlichen Weitschuss. Einen klassischen Abwehrfehler des SVT nutzte Schweikart in der 22. Minute zum 0:1. Eine missglückten Faustabwehr leitete das 0:2 in der 34. Minute durch Mai ein. Danach schonten beide Mannschaften ihre Kräfte. Kurz vor der Pause fiel Binder nach einem Eckstoß der Ball vor die Füße und der fackelte nicht lange und schoss zum 0:3 ein. Die zweite Halbzeit begann mit Angriffsfußball des SVT. Reichelsdorfer brachte aus fünf Metern den Ball nicht über die Linie, Heins strapazierte den Pfosten nach einem Freistoß und einen Forster Schuss holte Dirr aus dem Winkel. Die erste Möglichkeit des TV nutzte Lorenczuk mit einem satten Schuss aus 20 Metern zum 0:4 in der 80. Minute. Kurz vor Schluss köpfte erneut Schweikart nach einem weiten Einwurf das 0:5 in der Nachspielzeit. Ein verdienter, jedoch zu hoher Sieg, gemessen an den Chancen und Spielanteilen des TV 48 Erlangen.

BaKi - Post 3:1

Ex-Poster Patrick Blankenship (links) war gegen seinen alten Verein hochmotiviert und traf zweimal für den FC Bayern Kickers (in hellblau) beim 3:1-Heimsieg gegen die Lutz-Elf.
Foto: fussballn.de

Mit einem Hoffnungsschimmer kann der arg gebeutelte FC Bayern Kickers in die Winterpause gehen und siegte im Nürnberger Derby mit 3:1 gegen den Post SV. Obwohl die ohnehin schon personell auf dem Zahnfleisch gehenden Hausherren weitere drei Ausfälle (Braunagel, Watzinger, Werner) gegenüber der Vorwoche zu verkraften hatten, gelang ihnen ein Auftakt nach Maß. Edin Kacar hatte sich über die rechte Seite durchgesetzt und in die Mitte gepasst, wo Patrick Blankenship am schnellsten reagierte und den Ball zum 1:0 über die Linie drückte (2.). Überhaupt war der Ex-Poster Blankenship an diesem Tag in bestechender Form, stellte mit seiner Schnelligkeit die Gäste-Abwehr immer wieder vor Probleme, so auch in der 7. Minute, als er frei vor PSV-Keeper Ilir Uka auftauchte und beim Versuch den Keeper zu umspielen im Strafraum zu Boden ging, was heftige Proteste seitens der Hausherren nach sich zog. Wie aus dem Nichts gelang den Gästen nach einer Viertelstunde der Ausgleich. Eine Freistoßflanke in den Strafraum lenkte Stefan Kühnlein per Kopf aufs Tor, BaKi-Keeper Markus Bidner konnte hier noch gut parieren, den Abpraller jagte Frank Kiendl aber zum 1:1 ins Netz. In der Folge ging es ausgeglichen weiter. Ein weiterer Aufreger folgte nach gut einer halben Stunde, als nach einem Foul von Kühnlein an Özdemir beide aneinander gerieten und der wenig souveräne Referee das Geschehen in seinem Rücken mehr auf Verdacht mit jeweils Roter Karte bewertete. War diese Entscheidung zwar umstritten, aber vertretbar, so zog sich der Unparteiische mit seinem Gespann immer wieder das Unverständnis der Aktiven zu, mit einem fragwürdigen Verwarnungsmuster und Kommunikationsverhalten. Der zweite Durchgang begann wie der erste, mit einem Blitzstart der Kleinreuther. Blankenship war der Nutznießer eines zu schwachen Rückpasses von Kapitän Bierbrauer, schnappte sich den Ball, umkurvte Uka und schob zur erneuten Führung ein. War die Führung zu diesem Zeitpunkt alles andere als unverdient, mühte sich die Post Mitte der zweiten Hälfte redlich um den Ausgleich und vergab dabei zwei Großchancen. Nach dem die BaKi-Hintermannschaft einmal nicht im Bilde war, hatte der eingewechselte Paulus eigentlich das freie Tor vor sich, zielte aber zu ungenau und schoss den Ball knapp am langen Pfosten vorbei. Ein starker Reflex von Bidner bei einer Kopfballchance rettete die Halilic-Elf. In den Schlussminuten bot sich dann für die Nordstädter der Raum zum Kontern. Faruk Özkan nutzte diesen mit einem Solo von der Mittellinie, umspielte Uka und schob zum 3:1-Endstand ein.

Röttenbach - ATSV 1:1

Eine bittere Pille war der späte Ausgleichstreffer des ATSV Erlangen (in rot) für den TSV Röttenbach, der sich schon auf einen Sieg eingestellt hatte. Am Ende hieß es somit 1:1.
Foto: D. Lippert

Ebenfalls wieder punkten konnte Schlusslicht TSV Röttenbach beim 1:1-Unentschieden gegen den ATSV Erlangen, was sich am Ende wohl aber für den TSV wie eine Niederlage angefühlt haben dürfte. In der ersten Halbzeit war der TSV Röttenbach klar die bessere Mannschaft. Bereits in der 2. Minute konnte Kovacic einen Handelfmeter zum 1:0 verwandeln. In der 38. Minute, war es Özsoy, der den TSV Röttenbach weiter in Führung bringen hätte können, aber am Pfosten scheiterte. Es dauerte bis zur 43. Minute, bis der ATSV Erlangen es vor das Röttenbacher Tor schafften. Doch der Weitschuss von Azizi wurde von Schauer gehalten. Der Röttenbacher Kovacic hatte in der 45. Minute noch eine gute Chance, zielte aber am Tor vorbei. So blieb es zur Halbzeit beim 1:0 für den TSV Röttenbach. Auch in den ersten 25 Minuten der zweiten Halbzeit war der TSV Röttenbach klar überlegen. Der Torschuss von Kovacic ging in der 67. Minute nur knapp am Tor der Erlanger vorbei. Gegen Ende kamen die Erlangener nun immer besser ins Spiel und drängten auf den Ausgleich. Nach einem Foul an Kovacic sah Goldammer die Gelb-Rote Karte in der 90. Minute. Doch damit war das Spiel nicht zu Ende, da der Schiedsrichter noch drei Minuten nachspielen ließ, was dem TSV Röttenbach zum Verhängnis wurde. Mit der letzten Spielszene kamen die Gäste durch Erhardt zum 1:1-Ausgleich. Mit der Gelb-Roten Karte für Erhardt wegen Trikotausziehen endete damit das Spiel und das Schlusslicht hatte wohl eher zwei Punkte verloren, als einen gewonnen.