Gelingt Ziemers Einstand?

Bezirksliga Nord: präsentiert von M-net

Lauf im Abstiegsderby bei Hüttenbach / ASV Fürth zu Gast beim Primus

Noch vor der Winterpause hat der SK Lauf unter der Woche auf die sportlich diffizile Situation reagiert und Thomas Ziemer zum neuen Trainer des Bezirksliga-Teams befördert. Gleich zum Einstand geht es für den Ex-Profi mit dem SKL zum Sechs-Punkte-Spiel nach Hüttenbach. Ein schwerer Brocken steht dem ASV Fürth beim Spitzenreiter ASV Pegnitz bevor. Cagrispor will seinen nahezu perfekten Lauf der letzten Wochen im Heimspiel gegen Rupprechtstegen veredeln. Auch im Nürnberger Derby zwischen Bayern Kickers und dem Post SV geht es um wichtige Zähler.

Den Auftakt zum letzten Akt im Jahr 2011 geben am Samstag der TSV Röttenbach und der ATSV Erlangen. Zu Beginn des Monats hätte man noch von einer klaren Angelegenheit zu Gunsten des Aufsteigers aus der Stadt Erlangen ausgehen können, doch der Start in die Rückrunde misslang dem ATSV mit zwei Niederlagen, währenddessen der TSV Röttenbach vier Punkte einfahren konnte und nun den Schwung mit ins letzte Heimspiel nehmen möchte, um dann in 2012 noch einmal anzugreifen.

Wie man sich aus der Abstiegszone schießt, hat Cagrispor eindrucksvoll vorgemacht. Seit Mitte September ist die Aydin-Elf ungeschlagen und lernte vor allem in den letzten Wochen auch das Siegen. Zuletzt konnte man sogar den ASV Pegnitz ohne Punkte wieder nach Hause schicken und hat nun gegen den SC Rupprechtstegen gleiches im Sinn. Der SCR feierte zuletzt einen eminent wichtigen 4:2-Sieg gegen den Post SV und konnte den Abwärtstrend damit noch rechtzeitig stoppen.

Cagrispor - Pegnitz 2:1

Dem Spitzenreiter zeigte Cagrispor zuletzt die kalte Schulter, gelingt gegen Rupprechtstegen erneut ein Sieg würden die Türken gar im oberen Drittel überwintern.
Foto: fussballn.de

Auf ein Ende des Abwärtstrends baut man beim SK Lauf nun unter neuem Trainer Thomas Ziemer. Wichtig war dem Verein vor allem, dass der Ex-Club-Profi bereits bestens mit Spieler und Umfeld in Lauf vertraut ist, denn eine Eingewöhnungsphase gibt es zumindest in dieser Woche nicht: Es geht zur punktgleichen SpVgg Hüttenbach, die zuletzt eine äußerst bittere, denn unnötige 1:5-Niederlage beim ASV Fürth einhandelte und so auf dem Abstiegsrang blieb.

Dort sitzen auch der SV Tennenlohe und der FC Bayern Kickers seit Wochen fest. Hin und wieder blitzt ein Fünkchen Hoffnung auf, doch insgesamt reichte es für beide noch nicht, sich wirklich aus dem Keller zu befreien. Für beide Klubs gab es zuletzt etwas unglückliche Auswärts-Niederlagen, so dass im letzten Heimspiel dringend Punkte hermüssen. Dabei bekommt es der SVT im Erlanger Derby mit dem TV 48 Erlangen zu tun, der sich nach einer konstant unkonstanten Saison auf dem dritten Rang wiederfindet, allerdings mit der Gefahr noch um einige Ränge abrutschen zu können. So ging es dem Post SV, der nun beim FC Bayern Kickers zum Nürnberger Derby antritt. Nur ein Punkt aus drei Spielen ließen die Lutz-Elf von Rang zwei auf Platz zehn fallen, eine weitere Pleite würde den Abstiegskampf am Ebensee akut machen.

ASV Fürth - SpVgg Hüttenbach 5:1

Wohin geht der Weg? Die SpVgg Hüttenbach und der ASV Fürth stehen beide "auf der Kippe".
Foto: fussballn.de

Den zweiten Rang konnte seiner Zeit der FC Stein von der Post übernehmen und hat diesen seitdem nicht mehr hergegeben. So ist die Kroll-Elf eine der wenigen Mannschaften, die trotz der kuriosen Tabellensituation eher nach oben als nach unten schauen darf. Fünf Punkte fehlen aktuell zur Spitze. Damit dieser Abstand nicht mehr größer wird, soll ein Sieg bei der SpVgg Heßdorf her. Die Heßdorfer wiederum hatten ihre Talfahrt von Rang zwei schon vor längerer Zeit hinter sich und konnte mit dem 3:2-Sieg beim ATSV Erlangen den wichtigen Rettungsanker werfen, stehen aber weiterhin in der Pflicht zum Punkte sammeln.

Gleiches gilt für den ASV Fürth, dem das Erfolgserlebnis gegen Hüttenbach zur rechten Zeit kam. Nun versucht man beim ASV Pegnitz noch etwas mitzunehmen - zwei der letzten drei Partien verlor der nicht fehlerfreie Primus.

Punktgleich begegnen sich der ASV Veitsbronn und die SG 83 auf Rang fünf bzw. vier. Ein genauer Blick auf die Tabelle verrät, dass ein Sieg bedeuten würde, dass man im oberen Drittel überwintern kann, eine Niederlage könnte aber recht schnell wieder Abstiegsgedanken aufwerfen.