Spitzenduo weiter im Gleichschritt
Geschrieben von: MW / CJ / JL / HL / BG / Montag, den 14. November 2011 um 22:50 Uhr
Eintracht Süd überraschte Mögeldorf II – 2:1
Auch wenn sich der SC Viktoria zu einem 3:2-Auswärtssieg bei Zabo Eintracht quälte, so blieb die Gugel-Elf dem TSV Südwest (4:0 gegen Moorenbrunn) auf den Fersen. Auch der SSV Elektra war an diesem Wochenende erfolgreich (5:3 beim KSD Hajduk) und fuhr ebenso drei Zähler ein, wie der FC Trafowerk, der den Post SV II mit 5:1 deutlich in die Schranken wies. Einen wichtigen Sieg landete die DJK Eintracht Süd, die gegen die SpVgg Mögeldorf II ein 2:1 bejubeln konnte. Der FC Bosna und die DJK Sparta Noris trennten sich unterdessen ebenso ohne Sieger (3:3), wie der TSV Wachendorf, der Dergahspor II ein 1:1 abtrotzte.
Der TSV Südwest gibt sich weiterhin keine Blöße, bezwang den VfR Moorenbrunn souverän mit 4:0. Im ersten Spiel der Rückrunde nach dem Krimi bei Viktoria war Südwest die überlegene Mannschaft, es dauerte aber bis zur 43. Minute, bis man durch Jan Rupprecht in Führung ging. Nach dem erlösenden zweiten Tor durch Markus Gross war das Spiel dann entschieden, zumal kurz darauf der Moorenbrunner Bülbül wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte erhielt. Weitere Tore von Jan Rupprecht und Alexander Heller sorgten für den klaren 4:0-Endstand.
Auch wenn es hier etwas anders aussah, der TSV Südwest (in orange) kam beim 4:0 über Moorenbrunn letztlich nicht ins Straucheln.
Foto: fussballn.de
Deutlich mehr Mühe hatte da schon Verfolger SC Viktoria, der bei der SpVgg Zabo Eintracht knapp mit 3:2 die Oberhand behielt und dabei zweimal einem Rückstand hinterherlief. Die Hausherren erwischten den besseren Start in die Begegnung und gingen durch Fenn in Front (17.). Sven Misof bewies in der Folge einmal mehr seine Torgefährlichkeit und sorgte acht Minuten später für den zwischenzeitlichen Ausgleich des SCV. Daniel Rauenbusch nährte die Hoffnungen der Eintracht, als er seine Farben kurz vor der Pause erneut in Führung schoss. Im zweiten Durchgang bewies dann die Gugel-Elf Mitte der zweiten Halbzeit Moral und konnte durch einen Doppelschlag von erneut Misof sowie Kral die Partie zu ihren Gunsten wenden und so die drei Punkte entführen.
Der SSV Elektra (in orange, hier im Spiel gegen die DJK Sparta Noris) konnte nach zwei Niederlagen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Gegen den KSD Hajduk zeigte der SSV eine tolle Leistung und fuhr einen letztlich souveränen 5:3-Erfolg ein.
Foto: fussballn.de
Nach zuletzt eher durchwachsenen Leistungen rehabilitierte sich der SSV Elektra durch einen 5:3-Auswärtssieg beim KSD Hajduk. Den Gästen war von Beginn an anzumerken, Wiedergutmachung betreiben zu wollen und lieferten die bis dato beste Saisonleistung ab. Nach herrlichem Zusammenspiel mit Morent sorgte Naskas nach nur sechs Zeigerumdrehungen für die schnelle Führung. Der SSV spielte auch im Anschluss weiter nach vorne und belohnte sich in Person von Tolga Bayraktar, der einen Karagounis-Fresitoß einköpfte, mit dem verdienten 2:0 (12.). Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte erspielte sich Elektra einige weitere gute Möglichkeiten, konnte diese jedoch nicht nutzen. Deutlich mehr Kaltschnäuzigkeit bewies acht Minuten vor der Pause der KSD, als Beha den 2:1-Pausenstand markierte. Die Gäste ließen sich von diesem Gegentreffer nicht aus der Ruhe bringen, sondern spielten auch in der zweiten Hälfte weiter druckvoll nach vorne: Nasiakos nur 180 Sekunden nach Wiederbeginn sowie Madi Abdelkader nach einer herrlichen Kombination über fünf Stationen sorgte dafür, dass der SSV auf 4:1 davon zog. Als sich dann der beste Mann auf dem Feld, Kartalis, mit seinem Treffer zum 5:1 selbst belohnte, war das Spiel endgültig entschieden (67.). In der Schlussphase biss sich der KSD noch einmal in die Begegnung und konnte das Ergebnis durch Tore von Rack und Bajric etwas freundlicher gestalten – 5:3.
In einer umkämpften Partie trennten sich der TSV Wachendorf (in weiß) und Dergahspor II letztlich leistungsgerecht 1:1-Unentschieden.
Foto: fussballn.de
Dergahspor II kam unterdessen beim TSV Wachendorf nur zu einem 1:1-Remis. Die Landesliga-Reserve erwischte den besseren Start in die Partie und zeigte durchaus ansehnliche Aktionen im Spiel nach vorne. Sahan belohnte die Spielfreude der Gäste mit einem sehenswerten Heber zum 1:0 (22.). Die Hausherren reagierten auf das flotte Spiel des Gegners und stellten um – was durch den Ausgleichstreffer durch Glässel auch 13 Minuten später bereits Früchte trug. Im zweiten Abschnitt suchten beide Mannschaften den Weg nach vorne, allerdings sollten hochkarätige Torchancen Mangelware bleiben, weshalb die Punkteteilung nach 90 Minuten durchaus leistungsgerecht ist.

Mit viel Einsatz und Moral konnte die DJK Sparta Noris (in rot) in den Schlussminuten noch ein 3:3-Remis beim FC Bosna erzielen.
Foto: fussballn.de
Der FC Bosna und die DJK Sparta Noris trennten sich derweil ebenso ohne Sieger, am Ende stand ein 3:3-Unentschieden. Zu Beginn machten die Hausherren ordentlich Druck und Sparta Noris insgesamt einfach zu viele Fehler. Folgerichtig ging der FCB in der 29. Minute in Führung. Nur drei Zeigerumdrehungen später konnte die Heimelf eine Unsicherheit bei Sparta gar zum 2:0 nutzen. Erst jetzt wachten die Gäste etwas auf: nach einer Saller-Flanke war Bert Weber mit dem Kopf zur Stelle und brachte die Hoffnung in das Sparta-Lager zurück. Kurios wurde es dann, als ein Kopfball von DJK-Akteur Mario Ramser klar hinter der Linie geklärt wurde, jedoch weiter gespielt wurde. Der schnelle Tempogegenstoß brachte dann aus abseitsverdächtiger Position das zwischenzeitliche 3:1. Die Einwechslung von Kraus bei den Gästen brachte dann noch einmal merklich Schwung in der Schlussphase. Mit reichlich Wut im Bauch fasste sich Christian Saller in der 81. Minute ein Herz und zog aus 25 Metern ab. Der bis dato aufmerksame Bosna-Schlussmann konnte den Ball zwar zur Seite abwehren, doch stand Johann Türk goldrichtig und verkürzte auf 2:3. In den Schlussminuten warfen die Gäste nun freilich alles nach vorne und wurden durch den zweiten Treffer von Weber zumindest mit einem Zähler belohnt (88.).
Einen wichtigen Sieg im Tabellenkeller feierte die DJK Eintracht Süd, die gegen die SpVgg Mögeldorf II mit 2:1 gewann. Dabei sah es für die Gäste anfangs noch recht gut aus: Gusovius brachte die Sportvereinigung nach nur elf Minuten in Front. In der Folge kam dann die Heimelf immer besser in die Begegnung und drehte das Spiel durch Tore von Dulgheru und Weidel (26., 42.) noch im ersten Durchgang. In der zweiten Halbzeit war den Mögeldorfern das Bemühen nicht abzusprechen, jedoch wollte kein weiterer Treffer gelingen, weshalb die DJK Eintracht Süd nach dem Schlusspfiff den zweiten Saisonsieg bejubeln konnte.
Gegen den KSD Hajduk gab es für die SpVgg Mögeldorf II (in rot) vergangene Woche zumindest einen Zähler, gegen die DJK Eintracht Süd mussten sich die Mögeldorfer mit 1:2 geschlagen geben und treten damit weiter auf der Stelle.
Foto: fussballn.de
Der FC Trafowerk fuhr gegen den Post SV II einen überzeugenden 5:1-Erfolg ein und bleibt damit der Angstgegner des PSV, hagelte es doch für das Team vom Ebensee in den letzten beiden Jahren nur Niederlagen. Zunächst lief es für Post allerdings gar nicht so schlecht. Geiger verhinderte in der fünften Minute die frühe Führung für den FCT, als er einen Ball mit tollem Einsatz von der Linie Kratzte. Sechs Zeigerumdrehungen später gelangte ein Einwurf zu Mittelfeldregisseur Walther, der einen Gegner aussteigen ließ und den Ball zur 0:1-Führung für den PSV ins Netz jagte. Nichtsdestotrotz agierten die Gäste in der Folge sehr unsicher, das Passspiel lief alles andere als rund und es gelang kaum einmal, den Ball über mehrere Stationen in den eigenen Reihen zu halten. Der große Platz und die dadurch entstehenden Räume bereiteten den Gästen ebenfalls große Probleme. So dauerte es nicht lange, bis Senol nach einem Missverständnis im Poster Mittelfeld den verdienten Ausgleich erzielte. Auch die beiden folgenden Tore fielen nach persönlichen Fehlern im PSV-Defensivverbund und so lag Post zur Pause verdient mit 3:1 zurück. In der zweiten Halbzeit stellten die Gäste auf Dreierkette um, es sollte im Mittelfeld ein Übergewicht geschaffen werden, was phasenweise auch gelang. Doch trotz der optischen Überlegenheit sprang für die Gäste kaum einmal eine gute Torchance heraus. Trafowerk hingegen tat was es tun musste, um den Vorsprung zu halten und setzte immer wieder zu gefährlichen Kontern an, die die aufgerückte Poster Abwehr ein ums andere Mal vor große Probleme stellten. Auf diese Weise erzielten Senol und Tekdemir auch die letzten beiden Treffer der Partie zum 5:1-Endstand.








